Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

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Kaninchen (ein)fangen ist gar nicht so einfach!

Montagmorgen kamen Kollegen in unser Büro und fragten mich, ob es schwarze Wildkaninchen gäbe. Die Fragestellung machte mich stutzig und so erfuhr ich, das auf dem angrenzenden Parkplatz unserer Firma ein schwarzes Kaninchen gesehen wurde. Es war noch früh und der Parkplatz demnach noch nicht voll besetzt und so gingen wir zu dritt auf die Suche nach dem Langohr. Es dauerte nicht lange und wir sahen es … ein schwarzes Zwergkaninchen. Er schien keinerlei Angst zu haben, ließ sich aber auch nicht einfangen. Ich entschied mich mit dem Tierheim in Verbindung zu setzen und ging davon aus, dass Mitarbeiter dieser Einrichtung das Tier einfangen würden, aber so einfach war es dann nicht. Ich wurde zunächst an eine spezielle Telefonnummer der Feuerwehr verwiesen. Dort erfuhr ich, dass diese nur kommt, wenn das Tier bereits “festgesetzt” wurde, dann würde es in´s Tierheim gebracht. Ja hallo? Wenn ich das Kaninchen eingefangen bekäme, wäre ich auch selber in der Lage es im Tierheim abzugeben. Die Feuerwehr verwies mich weiter an das Ordnungsamt. Dort teilte man mir mit, dass sie nicht zuständig seien, wenn keine Gefahr bestünde. Ich sagte, klar besteht Gefahr – für das Kaninchen, denn der Parkplatz umfasst mal locker eben 186 Stellplätze. Man bat um Verständnis und verwies mich wieder an das Tierheim, bei dem ich dann auch sofort wieder anrief. Man wollte gerne helfen, aber das Personal sei knapp, es wurde uns aber angeboten einen Kescher auszuleihen. Ich versprach, in der Mittagspause erneut zu versuchen, das Kaninchen einzufangen und wir wollten in Kontakt bleiben …

Dies geschah dann auch und auch die Kollegen wurden mehr, die dabei halfen. Wir bedienten uns Decken und Körben und da der Hoppler sich unter den Autos versteckte lag ich die halbe Zeit neben denselben und versuchte ihn zu greifen. Mehrfach war ich mit meiner Hand ganz nah an ihm dran, schaffte aber nie ihn richtig zu packen. Es war sehr warm und um das Tier nicht unnötig zu stressen brachen wir ab und eine Kollegin fuhr in´s Tierheim und holte den Kescher. Nach Feierabend versuchten wir es erneut, aber der Kescher erwies sich für das Einfangen unter einem Auto als sehr unhandlich, da zu groß. Der schlaue Bursche wusste ganz genau, an welcher Stelle er sich lang machen und sogar putzen und vor sich hin mümmeln konnte.

Ich telefonierte erneut mit dem Tierheim und wir vereinbarten, dass der Kescher in´s Tierheim zurück gebracht werden sollte und abends wollten Mitarbeiter dann eine Lebendfalle aufstellen und mir mitteilen, an welcher Stelle, damit ich sie am nächsten Tag kontrollieren konnte. Das Tierheim bekam dafür meine Handynummer und ich gab für den Tag auf …

Abends rief dann die Kollegin an, die den Kescher zurückgebracht hatte. Man hatte ihr die Lebendfalle mitgegeben und wir sprachen uns ab, an welcher Stelle das Teil strategisch sinnvoll aufgestellt werden könnte … und ich war gespannt auf den nächsten Morgen.

Pünktlich kurz vor sechs war ich am Parkplatz und musste feststellen, dass es noch stockdunkel war und ich keine Taschenlampe hatte. Also erstmal in´s Büro und abwarten, bis man ein wenig mehr sehen konnte. Um zwanzig vor Sieben  ging ich nachschauen und die Falle war … leer. Auch konnte ich das Kaninchen nirgendwo entdecken. Es regnete stark und so gab ich erstmal wieder auf. In der Mittagspause entfernten wir dann den Salat vom Vortag aus der Falle und ersetzen ihn durch klein geschnittene Möhre und Apfel. Es kübelte wie aus Eimern und ich war mir sicher, der kleine Stinker saß trocken unter einem der vielen Autos und beobachtete uns. Bevor ich nach Hause fuhr schaute ich noch einmal nach der Falle, aber es hatte sich nichts getan. Ebenso heute morgen. Jetzt habe ich von Zuhause Kaninchenpellets mitgebracht um das Futter in der Falle erneut austauschen zu können.

Hunger kann der Zwerg eigentlich gar keinen haben, denn zwischen den einzelnen Parkbuchten wächst Gras und Löwenzahn en masse. In meinem Auto liegt mein Kescher und ein Freigehege und wenn die Aktion “Lebendfalle” weiterhin keinen Erfolg zeigt werden wir uns nach Feierabend oder am Wochenende treffen und weitere Maßnahmen ergreifen. Das Kaninchen scheint sich auf dem Parkplatz sehr gut aus zu kennen, zeigt keinerlei Angst, hat aber scheinbar auch nicht vor sich seiner Freiheit berauben zu lassen. Wir bemerkten, dass er (oder sie?) am Hals eine Zubildung hat, nach einer (sogenannten) “Fettschürze” sieht es leider nicht aus. Wer weiß, vielleicht ist genau das der Grund, warum dieses Zwergkaninchen nun einen Parkplatz als sein Zuhause ansieht? Wir bleiben dran …

(K)ein Fachwerkhaus … total super gemacht!

Bereits seit 2009 bin ich berufsbedingt einmal die Woche in Siegburg und seitdem hatte ich auch vor, Bilder von diesem total schönen “Fachwerkhaus” zu machen. Aber die DigiCam hatte ich grundsätzlich vergessen und die Kamera in meinem alten Handy war einfach nur grottenschlecht. Vergangene Woche habe ich mir ein neues Handy geleistet, absolut keine Neuheit … außer für mich (-; So bot sich gestern die Mittagspause und das schöne Wetter an, die Kamera dieses Handys zu testen und ich finde, die Bilder können sich sehen lassen.

An diesem Häuschen ist so gut wie nichts “echt” … keine Fenster, kein Tor, kein Fachwerk. Gratulation an die Fassadendesign-Künstler. Auf der Homepage von HIGHLIGHTZ findet ihr neben diesem Haus auch noch etliche andere schöne  Objekte, auch Beispiele für originelle Innengestaltungen kann man sich dort ansehen. Viel Spaß! (-:

Einfach nur so …

… weil es von der Rasselbande momentan nichts neues zu berichten gibt. Im Grunde ja auch gut so, denn das bedeutet immer, das alles in Ordnung ist. Pascha geht es den Umständen entsprechend und die ganze Bande geniesst das neue Heim in vollen Zügen … und ich natürlich auch!

Die Urlaubsplanung für dieses Jahr ist bereits in vollen Zügen und ich freue mich, wenn endlich etwas vom Frühling zu spüren ist, denn mir juckt es echt in den Fingern, endlich der “Wildnis” auf meinem Grundstück an den Kragen zu gehen! Wenn ich im vergangenen Sommer während der Renovierungsphase noch sicher war, im Garten einen “Kahlschlag” zu machen, hat sich diese Meinung während der vergangenen Wochen grundlegend geändert. Rund um´s Haus “wohnt” eine schöne Tierschar und dieser möchte ich nicht ihr “Zuhause” nehmen. Vögel, Mäuse, (Wander- oder Farb-)Ratten und auch Igel. Die Vorbesitzer haben hier ein wunderschönes Refugium geschaffen, welches ich nicht zerstören sondern erhalten möchte. Es muss alles zurückgeschnitten und zum Teil auch ausgedünnt werden, einzig den Brombeeren wird es an den Kragen gehen, denn ihnen wird man einfach nicht mehr Herr.

Bevor es an diese schönen Arbeiten geht, heisst es im März zunächst einmal Haico, den Hund meiner Eltern zu betreuen. Mein Papa muss in die Klinik und so “darf” ich mindestens vier Tage lang viermal täglich mit dem Racker eine Runde drehen. Wird natürlich gerne übernommen, einzig das frühe Aufstehen trotz Urlaub ist nicht so angenehm. Aber die dankbaren und treuen Augen eines Hundes sind Entschädigung genug (-:

Aber bis dahin ist im Büro noch etliches auf die Reihe zu kriegen. Seit Herbst vergangenen Jahres steppt bei uns der Bär und es scheint einfach kein Ende zu nehmen. Und es ist ja klar, dass ich meinem diggen Kollegen keine Arbeit zurücklassen möchte, wenn ich in Urlaub gehe! Das “Design” meines Desktops ist also nicht nur zufällig gewählt (-;

Sauer? – Nein! Erleichtert! ;-)

Die Sorge um Muckl hat sich gestern, als ich nach Hause kam, erstmal wieder ein wenig relativiert, denn das Bild, was sich mir bot, machte auf mich den Eindruck einer sehr “aktiven” Katze. Außerdem kam Muckl von oben runter um mich zu begrüssen, sie schien ihre Angst vor der Treppe also tagsüber überwunden zu haben.

Wie sie die Schublade im Wohnzimmerschrank aufbekommen hat, konnten mein Kollege und ich gestern via WebCam schmunzelnd beobachten. Die zwei Schubladen vom Dielenschrank sah ich erst, als ich die Haustüre aufschloss. Danke Muckl, dank dir habe ich jetzt auch die Handschuhe wiedergefunden. Bei den Temperaturen vielleicht nicht verkehrt (-;

Muckl ist total munter und man merkt ihr rein gar nichts von dem Vorfall von Dienstagabend an. Das neu angeschaffte Gimpet-Katzenklo wurde mit großen Hallo von ihr begrüsst und auch direkt “eingeweiht”. Heute morgen musste ich im EG auch nicht putzen, es ist also (im Gegensatz zu den ModKats) von ihr akzeptiert worden.

Vergangene Nacht machte sie mich mehrfach wach, weil sie schmusen wollte. Es ist also erstmal alles wieder im Lot. Trotzdem werde ich am Freitag, wenn ich mit Pascha bei der Tierärztin bin, diese mal auf diese zwei Vorfälle ansprechen.

Loriot: Sollen Hunde fernsehen?

Zu meinem Geburtstag bekam ich von Herrn und Frau Ohrenmonster meinem Krümel die vollständige Fernsehedition von Loriot auf 6 DVDs. Boah, habe ich mich gefreut, aber ich habe natürlich auch geschimpft, denn Geschenke sollte es doch eigentlich nur für die “Kleinen” geben (-; Ich habe nun angefangen die DVDs zu schauen und es ist einfach einmalig! Loriot war für mich einer der besten Komiker aller Zeiten. Hier habe ich einen besonders sehenswerten Cartoon für euch …

Wo ich gerade bei den Ohrenmonstern bin … Trixie, vielen Dank für heute! Ich war dienstlich in Siegburg und konnte von dort (aufgrund von Proxy-Server-Einstellungen) leider meinen Pascha via WebCam nicht im Auge behalten. Das hat Trixie heute für mich übernommen und ab und an per eMail berichtet. Vielen, vielen Dank! Smilie by GreenSmilies.com So konnte ich beruhigt arbeiten!

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