Meine Rasselbande

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Ally McBeal … eine neue Sucht

Vor etlichen Wochen habe ich mir die erste Staffel von Ally McBeal mitbestellt … hörte sich inhaltlich nicht schlecht an, aber Euphorie sieht anders aus. Letzte Woche habe ich nun angefangen die Serie zu schauen … und was soll ich sagen? – ich finde sie einfach nur klasse! Die absolut verschiedenen Charaktere ergänzen sich wirklich supergut und zum Lachen gibt es auch genug. Die Serie hat (zumindestens für mich) absolutes Suchtpotential. Ich denke, die restlichen vier Staffeln müssen im Laufe der Zeit auch noch her … das ist doch was für einen Serienjunkie wie mich😉

AllyMcBeal

Als Ally McBeal und Billy Alan Thomas noch Kinder waren, haben sie aus einer Laune heraus es den Hunden gleichgetan und gegenseitig am Hinterteil des anderen geschnüffelt. Damit war es um sie geschehen. In diesem Augenblick wussten sie, dass sie füreinander bestimmt sind. Doch eine Geschichte, die so beginnt, kann nicht einfach mit einem „und lebten glücklich bis ans Ende aller Tage“ enden. Das Schicksal nahm seinen Lauf, und als Billy die Universität und die Stadt wechselte, blieb Ally zurück. Wieder einmal hatte die große Liebe nicht den Wechselfällen des Lebens standhalten können.
Doch ein paar Jahre später begegnen sie sich wieder, als Ally als Anwältin in der neu gegründeten Kanzlei Cage & Fish beginnt, in der auch Billy arbeitet. Nur ist Billy schon seit einiger Zeit mit Georgia verheiratet, die kurz nach Ally ebenfalls bei Cage & Fish anfängt.
Bei dieser Konstellation hätte aus der von David E. Kelly erdachten, geschriebenen und produzierten Serie Ally McBeal so ziemlich alles werden können: eine Soap-Opera genauso wie eine Sitcom, eine Gerichtsserie genauso wie ein romantisches Drama, das sich von Woche zu Woche fortsetzt. Und irgendwie ist Ally McBeal dies alles auch und zugleich nichts von alldem. Mit Ally McBeal hat David E. Kelly eine neue Form von Fernsehserie geschaffen. Sie lässt sich in kein Schema pressen, und — das gilt für diese erste Staffel genauso wie für alle weiteren — selbst der größte Fan wird immer wieder von ihr überrascht werden.
Die meisten Serien haben eine gewisse Anlaufzeit. Man braucht fast immer ein paar Folgen, manchmal auch eine ganze Staffel, bis man mit den Figuren vertraut geworden ist, bis man sie als Freunde betrachtet, die man immer wieder gerne trifft. Nicht so bei Ally McBeal. Von Anfang an muss man die so neurotische wie sentimentale Ally, den schüchternen John Cage, den warmherzigen Zyniker Richard Fish, das Ken-&-Barbie-Paar Billy und Georgia, Allys Freundin Renée — eine Staatsanwältin, mit der sie sich die Wohnung teilt –, die überaus neugierige Sekretärin Elaine Vassel und die unkonventionelle Richterin „Whipper“ Cone einfach lieben. Ihre Eigenarten und Macken sind auf der einen Seite so verrückt und auf der anderen so normal, dass sich jeder Zuschauer ganz leicht in einer oder auch in mehreren der Figuren wiederfinden kann. Man fühlt sich einfach wohl zwischen diesen Menschen, die sich, so gut sie können, durch den Alltag schlagen, immer auf der Suche nach dem großen Glück, das doch nicht nur ein Traum sein kann.
Die erste Staffel von Ally McBeal hat mit ihren bizarren Fällen, ihren romantischen Verwicklungen, ihren ausgefallenen Spezialeffekten, die Allys Gedanken in Bilder verwandeln, ihren so angenehm anderen Stars — allen voran Calista Flockart als Ally und Peter MacNicol als John („Das Gummibärchen“) Cage –, und natürlich mit den wunderbaren Songs von Vonda Shepard das Lebensgefühl einer Zeit und einer Generation eingefangen, wie sonst noch keine Serie. Durch Ally sehen wir Anwälte und unser eigenes Leben mit anderen Augen.

Quelle: amazon.de

Ebenfalls absolut erwähnenswert ist die Musik, allen Songs voran auf jeden Fall der Titelsong von Vonda Shepard „Searching my Soul“.

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