Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

Ein langer Abend …

Gestern abend habe ich ja schon schnell über den Eingriff bei Strubbel berichtet.

Mir ging es ja schon ein klein wenig besser als ich mich um 20 vor 7 auf den Weg in Richtung Tierarztpraxis machen konnte um die kleine Maus abzuholen. Als ich kam lag sie noch unter der Wärmelampe, hob aber schon wieder leicht den Kopf.

Die Tierärztin sagte mir, daß sie die Wunde mit 5 Stichen zugenäht hat. Sie wurde antibiotisch abgedeckt und bekam ein Schmerzmittel. Für die nächsten 10 Tage habe ich Baytril (Antibiotikum) zur oralen Gabe mitbekommen, zusätzlich bekommt sie 7-8 Tage lang zweimal täglich ein Schmerzmittel (Meloxidyl) und äußerlich wird die Wunde mit Bepanthen (alternativ: Zinksalbe) behandelt. Außerdem sagte sie mir, daß es eventuell nötig sein könnte zuzufüttern.
Sollte ich in den nächsten Tagen feststellen, daß die Wunde sich verändert (näßt, gerötet ist oder eitert) soll ich mich sofort melden.

Wir einigten uns darauf, dass es am besten sei Strubbel noch ca. eine Stunde in der Transportbox zu lassen bis sie wieder wacher ist. Danach sollte sie zurück zu Leo in ihr Gehege.

Als ich nach Hause kam stellte ich die Box erst einmal ins Bad um sie besser unter Kontrolle zu haben, duschen gehen wollte ich ja sowieso. Aber da hatte ich die Rechnung ohne meine besorgten Tiger gemacht. Balou mutierte gestern abend zur Krankenschwester zum Krankenbruder Krankenpfleger.

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Aber auch die anderen Fellnasen, wie Armani und Chanel,  kamen mal gucken was da mit dem Langohr so los ist …

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Mittlerweile wurde Strubbel in ihrer Box zunehmend unruhiger. Ich nahme sie mit ins Wohnzimmer und stellte fest, daß sie sich in der Box immer robbend im Kreis drehte und dabei immer versuchte sich in ihre Hinterläufe zu beissen … ?!? Ich nahm sie raus und versuchte sie zu beruhigen, leider nie ohne langen Erfolg. Durch die Narkose „wollten“ ihre Beinchen einfach noch nicht und das schien sie in Panik zu versetzen.

Um sie ein wenig abzulenken setzte ich sie einfach zu den Tigern auf den Teppich. Da sie das kennt und auch keine Angst vor den Katzen hat fand ich das die beste Lösung … und es funktionierte. Sie wurde ruhiger und probierte nur ab und an mal aus ob der „Rest“ von ihr auch langsam wieder wach wird 😉

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Auch hier war Balou immer in ihrer Nähe …

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Selbst Stronzo schien besorgt und schaute nach dem Schlappohr …

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Strubbel schien sich im Laufe der Zeit zu entspannen … aus der Stunde außerhalb des Geheges waren mittlerweile drei Stunden geworden …

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Gekuschelt wurde dann auch noch ausgiebig … natürlich mit Balou

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Daaaaas war schön …

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Gegen 23.00 Uhr … also nach vier Stunden brachte ich Strubbel dann zurück in ihr Gehege wo sie von Leo schon sehnsüchtig erwartet wurde.

Nach dem aufregenden Abend gönnten Balou und ich mir dann noch ein Bierchen und sind danach nur noch ins Bett gefallen 😉

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Für mich war heute morgen die Nacht um 4:25 Uhr zu Ende … Balou schläft wahrscheinlich jetzt noch!

Heute morgen sah die Welt von Strubbel schon wieder besser aus. Die Wunde sieht gut aus und sie scheint auch etwas gefressen zu haben … zumindestens den Köttelchen nach zu urteilen 😳
Schmerzmittel hat sie bekommen … jetzt kann ich nur hoffen, daß es sich heute tagsüber noch weiter zum Positiven entwickelt. Werde heute auch früher Feierabend machen, Ruhe habe ich eh keine …

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14 Antworten zu “Ein langer Abend …

  1. *Ein digga Kollege* 27. Oktober 2009 um 07:51

    Schön dass es der Strubbel wieder besser geht und dass Balou sich so rührend um sie kümmert! Wieder ein Beweis dafür dass er ein sehr sensibles Kerlchen ist und einen ganz eigenen Charakter hat 🙂

    – Und hey, da hat er sich das Feierabend-Bierchen doch richtig verdient 😀

  2. Trixie 27. Oktober 2009 um 08:07

    Ach, die arme Maus! Sie liegt da wie ein Häufchen Elend und tut mir richtig leid, auch wenn sie sonst so ein Biest sein kann. Sie versteht ja nicht, warum das alles so ist, und daß es zu ihrem Besten ist. Knuddel sie mal ganz lieb von mir und gute Besserung.

    Balou ist aber ein ganz Lieber! Das finde ich total klasse von ihm, wie er sich um Strubbel gekümmert hat. Ja, da hat er sich das Bierchen wirklich verdient. 🙂

    Liebe Grüße
    Trixie

  3. Melly 27. Oktober 2009 um 09:46

    Schön das es ihr wieder viel besser geht und die Fotos zusammen mit Balou sind ja wohl einfach nur der Hammer :). Knuddel die kleine Strubbel mal ganz lieb von mir.

  4. Marlene 27. Oktober 2009 um 10:25

    Schön zu lesen, dass Strubbel auf dem Weg der Besserung ist.
    Krankenpfleger Balou macht seinen Pflegedienst ganz toll *festenick* Ich bin gerührt, wie toll er sich um Strubbel kümmert und die Bilder sind ganz toll und strahlen was inniges aus 🙂

    Knuddel Strubbel auch von mir und natürlich auch das gesamte Pflegeteam und extra Knuddler für den Oberpfleger 🙂

    LG
    Marlene

  5. Wuselis 27. Oktober 2009 um 14:20

    Freut mich dolle zu lesen, das es Strubbel soweit wieder gut geht – tolle News *freu*. Und, die kätzische Fürsorge ist ja überwältigend, daran wäre bei uns und den Meeries NICHT mal im Traum dran zu denken. Grad Nim und Loki haben einen ausgeprägten Jagdinstinkt, die würden nicht mal vor den Frettchen Halt machen :-). Aber, man kann nicht alles haben, obgleich Nim mit den Kleintieren aufgewachsen ist *gg*.

    Knuddelgrüßle an die Patentien, möge sie fix wieder gesund und auf den Beinchens sein :-).

    Manu

  6. fellknaeul 27. Oktober 2009 um 17:28

    Huhu Sylvia

    boah hab ich mich erschreckt beim lesen *schwitz*

    umso mehr bin ich froh, dass es dem Hasi besser geht

    und die Fotos find ich klasse … diese Kuschelfotos 🙂 ich wusste gar nicht, dass sie Hasen und Katzen vertragen *g*

    und nu weiß ich auch wovon du Kopfweh hast 😀 Hatte Balou eigentlich auch Kopfweh von dem Bier?

    Gruß Steffi

  7. Sylvia 27. Oktober 2009 um 18:12

    @all:
    Strubbel geht es ganz gut, sie ist halt recht ruhig im Moment und mich mag sie seit gestern scheinbar nicht mehr 😉
    Geknuddelt habe ich sie von allen … fand sie aber auch nicht so toll :mrgreen:
    Balou dafür umso mehr 🙂

    @ Steffi:
    Ich krieg doch keine Kopfschmerzen von einem Bier 😉 … aber von der Anspannung gestern und nur fünf Stunden Schlaf. Ausgerechnet ich, der fast so viel Schlaf wie ein Baby braucht … na ja, zumindestens acht Stunden 😉
    Katzen und Kaninchen vertragen sich auch nicht generell, muss man schon aufpassen, aber meine kennen ja von Anfang an Kaninchen, da ist das ok.
    Balou knutscht ja sogar die Hamster ab :mrgreen:

    LG Sylvia

  8. fellknaeul 27. Oktober 2009 um 18:31

    nee echt? ich glaubs nicht 😀

    meine drehn ja schon durch wenn sie auf der Terrasse sind und hinter dem Zaun ne Maus buddelt 😆 oder sich ein Kaninchen aus dem Park in den Garten verirrt hat
    da sind die stundenlang beschäftigt *g*

  9. Sylvia 27. Oktober 2009 um 18:58

    Hm, ich glaube, es ist ein Unterschied ob „draußen“ oder „drinnen“.
    In der Wohnung sind es Familienmitglieder, draußen kann es auch Beute sein.
    Wobei du Balou eh nicht als Maßstab nehmen darfst … bei nichts :mrgreen:
    So einen Kater wie ihn gibt es nie wieder, da bin ich mir sicher 😉

    Ach ja, und ein wenig liegt es auch daran, wie der „Mensch“ damit umgeht wenn so viele verschiedene Tiere zusammenleben 😉

  10. fellknaeul 27. Oktober 2009 um 20:06

    naja ich habe bei dem Garnelenbecken auch gedacht, es wär interessanter für die Bande

    aber mittlerweile liegt nur Mea schonmal obendrauf oder davor und guckt

    ansonsten gehort es schon zur Familie *lach*

    Ich glaube auch. wenn die damit groß werden ist es was anderes

  11. Trixie 27. Oktober 2009 um 20:40

    Hallo Sylvia,

    mensch, ich habe mir schon Sorgen gemacht, weil Du heute nur den einen Artikel eingestellt hast. Das ist total untypisch für Dich. 😉 Ich dachte zuerst, es ist etwas mit Strubbel, vor allem, weil sie auf den Bildern so fertig aussah. Daher bin ich schon ein bißchen erleichtert, daß es ihr soweit ganz gut geht.

    Ich hoffe, daß sie jetzt auf dem Weg der Besserung ist und auch langsam wieder zu ihrer alten Form zurückfindet.

    Liebe Grüße
    Trixie

  12. Frau Doktor 27. Oktober 2009 um 23:31

    Also erstmal gut das es dem Hasen wieder besser geht. Mit den Tieren ist es genauso wie den Kindern, da ist man fast mit krank.
    Aber Deine Fotos sind klasse, ganz herrlich die Situation mit Katze und Hase. Ich bewundere eh Deine große Rasselbande 🙂
    Mir macht da mein Jamie schon genug Betrieb *lach*
    Gute Besserung Deinem Kopf und Deinem Hasen.

  13. Sylvia 28. Oktober 2009 um 06:22

    @Steffi:
    Garnelen als Familienmitglieder :mrgreen:
    Das ist ja selbst für mich als absoluten Tierfan eine etwas komische Vorstellung 😛
    Das liegt aber wahrscheinlich daran daß ich mich vor diesen kleinen Viechern ekel 😕
    Aber vielleicht kannst du mich im Laufe der Zeit ja vom Gegenteil überzeugen …

    @Trixie:
    Ne, alles soweit in Ordnung. Ich habe mir nur gedacht, der Artikel ist so lang geworden und ich will meine Leser ja auch nicht zu sehr belasten :mrgreen:
    Aber im Ernst: Ich habe gestern an anderen Sachen gebastelt und im WordPress-Forum nach einigen Sachen gesucht … leider ohne Erfolg 😐
    Außerdem habe ich eine neue Seite gebastelt „Die Rasselbande … im Kurzüberblick“ … schau mal oben links 😉
    Aber heute versuche ich mich wieder zu bessern, ok?

    @Frau Doktor:
    Ne, da ist man nicht fast krank … da ist man krank … ich zumindestens 😉
    Schön daß dir die Photos gefallen 🙂
    Und was meine Rasselbande betrifft … die macht auch verdammt viel Arbeit 😉

    LG Sylvia

  14. Katinka 28. Oktober 2009 um 09:56

    Ach ja man leidet immer so mit, gell?
    Schön dass es Strubbel wieder besser geht!
    Es ist wirklich sehr niedlich, dass sich die Katzis so um ihn kümmern 🙂

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