Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

Monatsarchive: Mai 2010

Mut zur Veränderung

~ ohne viele Worte ~

Mehr von diesem Beitrag lesen

Seelenverwandschaft?

Eigentlich glaube ich an sowas ja nicht, aber …

Meine Muckl ist zusammen mit Gerry (dem Hund meiner Eltern) aufgewachsen und die beiden hatte immer ein ganz tolles Verhältnis! Sie haben sich über alles geliebt, wenn auch Muckl die Hosen anhatte, Gerry hat das immer akzeptiert 😉 Als ich von meinen Eltern weggezogen bin brach der „direkte“ Kontakt zwischen Muckl und Gerry ab, es war nur noch der „indirekte“ Kontakt (z. B. über meine Hände) möglich. Diesen genoss Muckl wie Gerry aber immer. Es wurde geschnuppert, geleckt und Köpfchen gegeben.

Es gab immer viele Gemeinsamkeiten zwischen den beiden. Muckl hat sich zum Beispiel damals die Angst vor Gewitter und Sylvesterknallern bei Gerry abgeschaut … leider! 😕 Regen war ihr immer egal, Gerry anfangs auch. Irgendwann (da hatten die beiden schon keinen Kontakt mehr) erzählte meine Mutter mir, daß Gerry beim ersten Regentropfen bereits auf einmal die gleichen Symptome zeigte wie bei Gewitter. Hm, komisch, aber gut … oder doch nicht? Ein paar Tage später regnete es und was macht Muckl? Kam auf dem Bauch angerast und verschwand unter der Couch. Ich dachte, ich spinne! 😯 Das hat sie auch bis heute beibehalten 😕

Seit Muckl ihren Rettungsring wieder abbekommen hat mache ich mir immer ein wenig Sorgen, da sie nicht wieder die „alte“ ist. Sie ist sehr ruhig, frisst mehr schlecht als recht, schläft viel und ist im großen und ganzen ziemlich teilnahmslos. Nach Rücksprache mit meiner Tierärztin sollte ich Muckl Zeit geben, wir waren beide überzeugt, daß Muckl durch den Ring schon einen kleinen Knacks an ihrer Seele abbekommen hat, der sich aber wohl wieder legt. Gewichtsmäßig hatte sie sich zwischen 4,0 und 4,1 kg eingependelt. Zu wenig für ihre Größe aber sie nahm auch nicht weiter ab.

Und seit gestern mache ich mir große Sorgen um Muckl und fange langsam an, an sowas wie Seelenverwandschaft zu glauben! Muckl´s bester Freund wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag eingeschläfert 😥 und Muckl starrte gestern den ganzen Tag Decke, Wände und Schränke an. Gefressen hat sie nur ganz wenig und auch das nur, weil ich ständig mit Futter hinter ihr hergerannt bin. Jetzt frage ich euch, ist das möglich?

Ich habe ihr gestern gesagt, daß ihr Gerry jetzt näher denn je ist, daß er rund um die Uhr auf sie aufpasst, daß er sie aber auch in den Hintern tritt wenn sie so einen Scheiss macht! 😳 😉
Ich bin echt ratlos und werde gleich in der Tierarztpraxis anrufen und mir Hilfe holen. Es muss doch was geben, was Muckl seelisch unterstützt und vielleicht auch etwas, was den Appetit anregt …

Armani, der „Einbrecher“ (Video)

Seit Ende letzter Woche hat Armani eine neue Lieblingsbeschäftigung … Er verschafft sich Zugang zum Kaninchengehege … und auch auf Maxi´s Kleintiervilla habe ich ihn schon erwischt 🙄

Nachts und wenn ich außer Haus bin ist die Türe zu den Tieren immer zu, aber sobald ich zuhause bin steht sie offen. Ich mache mir auch keine Sorgen, denn die Kaninchen sind es ja gewohnt mehr oder weniger ständig von Samtpfoten umgeben zu sein 😉 Nur die Sache mit Maxi schmeckt mir überhaupt nicht. Ich unterstelle Armani keine bösen Absichten, er ist ja ein ganz lieber … aber auch eine liebe Katze kann einem Goldhamster Schaden zufügen, ohne das sie es will …

Da der Racker jedesmal einen Riesenkrach macht wenn er sich auf den Weg ins Gehege macht bekomme ich es mit und habe es ihm seitdem strikt verboten … am Samstag hatte ich ein ewiges Gerenne und ich glaube ich habe noch im Schlaf „Armani, nein!“ gebrummelt … aber gestern war es schon viel besser 😉

Dieses Video habe ich Freitagabend gedreht, ist ein wenig lang geworden, aber vielleicht habt ihr trotzdem Lust es euch anzuschauen 😉

ACHTUNG! Alle, die das Video im Büro anschauen sollten die Lautsprecher gaaaaanz leise stellen … im Hintergrund hört man nämlich ab und an meine beiden Krawallbrüder Amazonen Flori & Fine 😉

Ich habe heute …

Vor ein paar Tagen bereits habe ich bei Razortooth einen Text entdeckt, der mich zu Tränen gerührt hat. Ich hatte nachgefragt ob es ihr recht sei, den Text ebenfalls zu veröffentlichen, natürlich durfte ich …

Heute habe ich einen mehr als traurigen Anlass diese Geschichte zu veröffentlichen, denn Gerry, der ältere der beiden Hunde meiner Eltern musste diese Nacht eingeschläfert werden 😥 Ich habe es eben erst erfahren und bin wie vor den Kopf geschlagen …

Ich habe heute…..

Unsere Blicke haben sich getroffen, als sie meinen Korridor entlangging und in die Zwinger schaute. Ich spürte ihre Not sofort und wusste, dass ich ihr helfen musste. Ich wedelte mit dem Schwanz, nicht zu stark, damit sie sich nicht fürchten würde. Als sie an meinem Zwinger stehen blieb, habe ich ihr den Blick nach hinten versperrt, damit sie das kleine Missgeschick, das mir passiert war, nicht sehen würde. Ich wollte nicht, dass sie erfährt, dass ich heute nicht ausgeführt worden bin. Manchmal haben die Leute hier so viel zu tun, und ich wollte nicht, dass sie einen schlechten Eindruck von ihnen bekäme. Als sie die Karte mit meiner Beschreibung las, habe ich gehofft, dass meine Vergangenheit sie nicht traurig machen würde. Ich kann nur nach vorne schauen und möchte jemandem etwas bedeuten. Sie beugte sich zu mir herunter und machte leise Kussgeräusche. Ich drückte meine Schulter und meinen Kopf gegen die Gitterstäbe, um sie zu beruhigen. Sanfte Fingerspitzen streichelten meinen Nacken, sie hat die Gesellschaft dringend gebraucht. Eine Träne lief ihr über die Wange und ich hob meine Pfote, um ihr zu versichern, dass alles gut werden würde. Kurz darauf öffnete sich meine Zwingertür und ihr Lächeln strahlte mich so an, dass ich sofort in ihre Arme gesprungen bin. Ich versprach ihr, dass sie bei mir in Sicherheit wäre. Ich versprach ihr, sie immer zu begleiten. Ich versprach, alles dafür zu tun, dass ich ihr strahlendes Lächeln und das Glitzern in ihren Augen sehen würde.
Ich hatte solches Glück, dass sie ausgerechnet meinen Korridor entlanggegangen ist. So viele andere sind da draußen, die noch nicht diese Korridore entlanggegangen sind. So viele, die noch gerettet werden müssen. Wenigstens konnte ich einen von ihnen retten.

Ich habe heute einen Menschen gerettet.

Jetzt hoffe ich, daß es irgendwo da draussen diesen Hund gibt, der meine Eltern retten kann und für Haico ein neuer und lieber Weggefährte wird …

… und dich Gerry … wir werden dich nie vergessen!

Mein persönlicher Favorit

Mein persönlicher Favorit der „geschossenen“ Aquarienfotos 😉