Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

Monatsarchive: August 2010

Balou chattet ;-)

Da chatte ich mit einer guten Freundin,
mache mir nur schnell einen Kaffee und was sehe ich,
als ich wieder zurück komme?
Balou
chattet! :mrgreen:

Drei Jahre und ein Tag

Ich habe den Song doch noch bei youtube gefunden! 😉

Für Marlene 🙂

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Die Sache mit dem Rinderhack …

Letzte Woche Freitag habe ich endlich einen Discounter gefunden, bei dem man auch kleine Mengen Rinderhack bekommt. Vor einiger Zeit gab Winterkatze mir den Tipp wegen Muckl. Ihre Katzen fressen das wohl sehr gerne und zum „aufpäppeln“ eignet sich Rinderhack wohl sehr gut. So ein Glück wie ich immer habe, bekam ich natürlich keinen Parkplatz und musste weiter weg in einer Siedlung parken, eigentlich nicht schlimm, bin schließlich nicht fußfaul … blöd nur, das es zu der Zeit wie aus Eimern goß. Zuhause angekommen war ich zwar naß bis auf die Knochen aber auch überglücklich über das ergatterte Rinderhack.

Muckl schien an der Packung auch sofort Interesse zu haben, leider aber auch nur an der Packung 😕 Wie schon beim ersten Versuch mit rohem Fleisch, fraß nur Biene das Rinderhack im rohen Zustand. Alle anderen schnupperten nur daran, frassen aber nicht.

Da ich das Rinderhack nicht lange in rohem Zustand stehen lassen wollte, gab ich es mit etwas Wasser in die Mikrowelle. Danach mochten es dann Biene, Balou und Flöhchen 🙂 Muckl leider wieder nicht 😦

Letztendlich wanderte das meiste vom Rinderhack in die Toilette 😕 und Muckl bekam ihren heissgeliebten Thunfisch 😉

Trotz allem vielen lieben Dank für den Tipp, und ich werde es immer wieder mal ausprobieren. Heike gab mir den Rat, es das nächste mal mit (kleingeschnittenem) Hühnchen zu probieren …

Die Zeit heilt alle Wunden … wenn man es zulässt!

Ich habe eben bei youtube.de etwas gesucht und nicht gefunden. Dafür habe ich etwas gefunden was ich nicht gesucht habe … was aber zum heutigen Tag passt. Durch den gestrigen Fund auf meiner Festplatte und die Blogparade von Ricarda sind heute so einige Gefühle wieder hochgekommen 😥 Für dieses Video gibt es sicherlich viele Interpretationen … ich habe meine ganz eigene … in Erinnerung an Elliot , Boomer, Gerry, Moritz und alle anderen, die ich nie vergessen werde!

Auf leisen Pfoten kommen sie wie Boten der Stille, und sacht, ganz sacht, schleichen sie in unser Herz und besetzen es für immer mit aller Macht.
Eleonore Gualdi

Hierzu passt ebenfalls die traurige Geschichte, die mir heute eine gute Freundin erzählt hat …

Miezekatzen – Blogparade von Miauinfo

Bei Ricarda wurde ich auf diese Blogparade zum Thema „Katzen“ aufmerksam und bei acht Tigern ist es ja klar, daß ich da einfach mitmachen muss 😉

Und hier sind die Fragen:

1. Stellt eure Katze(n) vor. Name, Rasse, Alter und wo sie herkommt.

Muckl, EKH, 13 Jahre. Muckl ist meine erste Katze und ich habe sie damals im Alter von 11 Wochen aus einem Privathaushalt übernommen. Mir wurde von Anfang an gesagt, sie sei eine „schwierige“ Katze und für Katzenanfänger nur bedingt geeignet. Diese Aussage war grundsätzlich richtig, was aber nicht heisst, daß ich es jemals bereut hätte!

Pascha, Maine Coon, 12 Jahre. Als ich damals einen kleinen Kumpel für Muckl suchte fand ich einen Aushang am schwarzen Brett eines Zoofachhandels. Es stellte sich heraus, daß die Züchterin Vermehrerin Tierärztin ist und ich dachte mir, besser geht ja gar nicht. Das hatte ich aber auch nur gedacht. Statt mit den vereinbarten 8 Wochen (selbst das war ja zu früh!) sollte ich ihn mit 5,5 Wochen abholen, denn er wäre jetzt alt genug. Gut, daß ich das mitgemacht habe, denn ansonsten hätte er sehr wahrscheinlich nicht überlebt. Er hatte (aufgrund Kokzidien) schlimmen Durchfall, eine heftige Ohrenentzündung und ein Loch im Trommelfell 😯 Ein Jahr lang haben wir um sein Leben gekämpft, er an erster Stelle! Immer wieder sollte er eingeschläfert werden, ich habe abgelehnt. Gut, daß mein Bauchgefühl mich nicht getäuscht hat …

Biene, Maine Coon-Mix, 12 Jahre. Biene war meine erste Tierschutz-Katze. Sie saß damals auf einer Pflegestelle und kam nicht mit den anderen Katzen zurecht. Sie saß rund um die Uhr in ihrer Transportbox und grummelte. Ich habe sie mitgenommen und zuhause das erste mal gesehen … quasie die Katze im Sack 😉

Flöhchen, EKH, 8 Jahre. Die kleine Maus stammt von einem Schlachthof. Dort liefen damals viele unkastrierte Katzen rum, da der Betrieb nahe an einem Waldstück liegt. Die Besitzerin des Schlachthofes erfreute sich immer an den Welpen, bis es ihr zu anstrengend wurde, dann sollten sie weg (notfalls erschlagen werden). Ich bot an, Flöhchen unter der Voraussetzung zu übernehmen, daß sie dem zuständigen Veterinäramt endlich die Zustimmung zum Kastrieren aller Tiere gibt. Das hat sie getan und ich nahm Flöhchen mit. Geschätzt wurde sie auf 4-5 Wochen und ihr Bruder wurde bereits eine Wocher vorher verschenkt 😦

Stronzo, EKH-Wildkatzen-Mix (?), 7 Jahre. Das war eine ganz sonderbare Geschichte. Ich kann mich an einen Tag erinnern, an dem ich mal wieder mit irgendwem beim Tierarzt im Wartezimmer saß und ich unterhielt mich mit einer Dame vom Tierschutz. Sie hatte eine Mutterkatze mit ihren ca. 4 Tage alten Welpen dabei. Sie erzählte mir, die Tiere wären in einem zugeklebten (!!) Karton im Stadtpark von Köln ausgesetzt worden. Etliche Wochen später war ich bereit noch eine Katze aufzunehmen, eine arme Socke sollte es sein. Die Dame vom Tierschutz (genau die gleiche wie damals im Wartezimmer) schlug mir vor, sich einen kleinen Kater anzusehen, der bereits vermittelt war, mit der bereits vorhandenen Katze aber nicht klar kam. Außerdem bestand Verdacht auf Epilepsie. Es war einer der vier Welpen aus dem zugeklebten Karton … die ganze Geschichte könnt ihr hier nachlesen.

Balou, Perser, ca. 5 Jahre. Nach dem plötzlichen Tod von meinem Elliot erlitt der kleine Boomer einen schlimmen Nierenschock und wir waren fast täglich zur Infusion in der Tierarztpraxis. Alle Tiger waren durch den Tod von Elliot geschockt, man erkannte sie nicht wieder. In der Praxis lebte zu der Zeit ein Perserkater aus dem Tierheim und Boomer reagierte mit großer Freude auf ihn. Er hatte das gleiche sonnige Gemüt wie Elliot es hatte, vielleicht war das der Grund. Meine Tierärztin machte mich vorsichtig darauf aufmerksam, daß das eine Chance für alle sein könnte, aber ich wollte nichts davon hören. Die Trauer um Elliot und die Sorge um Boomer waren einfach zu groß. Aber sie ließ nicht locker und eines nachmittags kam sie mit dem Perserkater zur Probe bei uns vorbei. Es klappte alles wunderbar, alle akzeptierten ihn und er fühlte sich wohl. Und so eroberte Balou dann doch noch ganz schnell mein Herz … dabei mag ich eigentlich gar keine Perser :mrgreen:

Armani & Chanel, BKHs, 3 Jahre. Durch meinen Elliot habe ich mich unsterblich in die Rasse der British Kurzhaar verliebt und 2008 beschloß ich, noch einmal einen BKH-Kater bei mir aufzunehmen. Im Tierschutz findet man diese Rasse gottseidank nur sehr selten und so stieß ich auf eine Anzeige, in der eine ganz liebe Person (!!) berufsbedingt ein neues Zuhause für ein Geschwisterpärchen suchte. Hm, na ja, eigentlich wollte ich ja nur noch einen Kater … aber auf einen Tiger mehr oder weniger kam es ja nun auch nicht mehr an, zumal ich mich aufgrund der Photos schon in beide verliebt hatte. Gesagt, getan und Armani und Chanel zogen bei der Rasselbande ein 🙂 Hier könnt ihr die ganze Geschichte nachlesen.

2. Wie lange seid ihr schon Katzenbesitzer?

Seit Oktober 1997 … und es wird wohl nie enden 🙂

3. Wieso gerade Katzen? Was fasziniert euch an diesen Tieren?

Auch andere Tiere faszinieren mich, die Rasselbande besteht ja auch nicht nur aus Katzen 😉 Aber Katzen haben schon etwas ganz besonderes an sich. Sie lassen sich nicht verbiegen und haben schon irgendetwas Geheimnisvolles an sich.

4. Wie reagiert euer näheres Umfeld auf eure Tiere? Sind sie ein Thema oder redet man nicht drüber?

Natürlich wird über die Tiere geredet. Meine Eltern, Freunde und einige Kollegen  und Nachbarn akzeptieren mein Leben mit den Tieren und finden es toll. Aber es gibt auch sicherlich Menschen, die mich für bekloppt halten, aber wen interessiert das schon? :mrgreen:

5. Katzen sind alle verschieden. Zählt für jede eurer Katzen eine Charaktereigenschaft auf, die sie einzigartig macht.

Muckl: dominant
Pascha: der ruhende Pol
Biene: zickig
Flöhchen: scheu
Stronzo: anhänglich
Balou: total bekloppt :mrgreen:
Armani: lieb
Chanel: eigenständig

6. Wenn ihr euren Katzen eine Frage stellen könntet, die sie euch beantworten, welche wäre es?

Ich würde sie fragen ob sie sich wirklich wohl fühlen und was ich besser machen könnte.

7. Zu welcher Katzennascherei können eure Katzen nicht ‘nein’ sagen?

Hm, das ist gar nicht so leicht zu beantworten, hier werden nicht so viele Leckerlies verteilt. Die Kitties von beaphar kommen ganz gut an, diese weichen Stangen vom Discounter und ansonsten Wurst und/oder Käse.

8. Zum Abschluss: Zeigt Fotos eurer Katzen.

Ein *Klick* vergrößert die Collage!