Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

Ein Riesenschreck am Dienstag …

Was den gestrigen Tag betrifft, so habe ich nicht nur gute Nachrichten 😕 Meine Muckl hatte gestern einen Krampfanfall, der ca. 15 Sekunden dauerte und ich gebe zu … mein Herz stand kurz still! Sie lag im Wohnzimmer im Sessel und schlief und auf einmal gab sie einen sehr merkwürdigen Ton von sich und viel vom Sessel und zwar mitten auf das Gesicht, denn ihre Gliedmassen versagten regelrecht. Ich bin dann sofort hin, nahm sie auf den Arm, aber sie wehrte sich in regelrechter Panik. Ich war so hilflos 😥 So was habe ich noch nie erlebt und habe demnach auch keinerlei Erfahrung. Aus dem Bauch heraus packte ich sie im Nacken und sprach sie hart an. Da war sie wieder … lief dann auf noch wackeligen Beinen ins Schlafzimmer und verschwand oben auf dem Kratzbaum. Und auf einmal war sie wieder völlig normal. Als ich sie streichelte, schnurrte sie und sie nahm sogar zwei Leckerchen.

Ein Anruf bei der Tierärztin verstärkte meinen Verdacht, dass es sich um einen epileptischen Anfall gehandelt haben könnte. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten … Gehirn, Herz oder ein neurologisches Problem. Ich soll jetzt Buch über diese Anfälle führen und wenn sie häufiger auftreten sollten, muss Muckl komplett auf den Kopf gestellt werden. Es kann sich aber auch um eine einmalige Sache gehandelt haben.

Wenn ich das ganze nicht mitbekommen hätte würde mir an Muckl nichts auffallen, sie ist wie immer. Aber wer weiss, vielleicht war das nicht der erste Anfall? Ich kann nur abwarten, beobachten und natürlich positiv denken …

Hat jemand von euch Erfahrung mit solchen Anfällen?

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12 Antworten zu “Ein Riesenschreck am Dienstag …

  1. Terragina 30. März 2011 um 19:18

    Hallo liebe Sylvia,

    au wei, das liest sich aber gar nicht gut, ich kann mir vorstellen, wie schrecklich das für Dich gewesen sein muss. Und dass, wo wir gestern noch so frohen Mutes waren.

    Ach mensch… nein, ich habe keinerlei Erfahrungen mit sowas und hätte wohl auch auf einen epileptischen Anfall getippt. Ich hoffe jetzt einfach inständig mit Dir, dass es wirklich eine einmalige Sache war und nie mehr wieder kommt. *daumendrück*

    Alles alles Gute und meine Gedanken sind bei Euch,

    Kerstin

  2. engelundteufel 30. März 2011 um 20:44

    Hallo Sylvia,
    das ist ja bescheiden. Arme Muckl. Wir haben mit so was auch keine Erfahrung, aber ich weiß, dass der Hund meiner Tante auch eplileptische Anfälle hatten, die immer nur wenige Sekunden gedauert haben. Sie wurde dann immer ganz steif und dann wenn alles vorbei war war wieder alles o.k.
    Sie hat Tabletten bekommen und ist ziemlich alt geworden. Wir drücken die Daumen, dass es nichts Schlimmes ist.
    LG von Anja (die Vierbeiner und Bartgesicht lassen auch grüßen und drücken euch)

  3. Marlene 31. März 2011 um 14:13

    Knuddel die kleine Maus bitte einmal von uns.
    Erfahrung habe ich auch keine und ich drücke dir, wie auch Muckl ganz ganz fest die Daumen, dass es nur einmalig war.

    LG
    Marlene

  4. ute42 31. März 2011 um 18:15

    Ich weiß ja nicht, ob es das bei Tieren auch gibt, aber könnte es nicht einfach ein Krampf gewesen sein, wie wir ihn auch manchmal in den Beinen haben? Das wäre dann wenigstens nicht ganz so schlimm wie ein epileptischer Anfall. Ich drück die Daumen, dass es nichts Schlimmes ist.

  5. Melly 1. April 2011 um 13:53

    Och Mann, die arme kleine Muckel-Maus :(. Ich lese es jetzt erst :(. Knuddel sie mal ganz doll von mir und ich drücke Euch die Daumen, das es nichts Schlimmes ist.

    LG Melly

  6. Christina 1. April 2011 um 19:48

    Arme Muckel, das hat sie ja richtig in Panik versetzt.
    Ich drücke euch auch ganz feste die Daumen, dass es nichts Schlimmes ist.
    Gelegentlich ein kleiner Anfall wäre nicht wirklich schlimm, nur ziemlich erschreckend.
    Die Frage ist nur, was es auslöst…

    LG Christina

  7. Sabine 1. April 2011 um 23:10

    Leider habe ich auch keine Erfahrungen damit, stelle es mir nur schlimm vor, was passiert, wenn niemand hilft…
    Ich drücke feste die Daumen und Küsschen für Muckl!

    LG, Sabine

  8. Frau Fröhlich 4. April 2011 um 10:23

    Um Himmels Willen … ich wäre auch starr vor Schreck gewesen. Gott sei Dank muss ich sagen, kann ich nichts zu dem Thema beisteuern. Hoffe, dass es ein einmaliger Anfall war und Muckl ab sofort davon verschont bleibt 🙄

  9. Jule 3. Mai 2011 um 14:48

    Hallo,
    ich lese hier heute zum ersten mal und unsere eine Katze hat Epilepsie. Im Alter von 10 Jahren hatte sie den ersten Anfall und dann in immer kürzeren Abständen (5 Stunden, 4 Stunden, mehrmals die Stunde) immer wiede, zum Teil minutenlange Krämpfe, wir waren dann mit ihr in Hannover in der Tierärztlichen Hochschule wo sie schließlich während der Wartezeit (die leider bereits 2 Stunden betrug) einen Status Epilepticus bekommen hat. Wenn sie den zu Hause erlitten hätte wäre sie vermutlich gestorben, das ist ein großer Dauerkrampf der bis zu einer halben Stunde und länger dauern kann und bei dem sehr viele Gehirnzellen absterben. Sie wurde dann dort sofort narkotisiert und 3 Tage lang komplett auf den Kopf gestellt (MRT, Gehirnwasserpunktion usw.) es wurde aber rein gar nichts gefunden, kein Tumor, kein Bluterguß so das angenommen wird das sie schon immer Epileptikerin ist es nur nie zu krämpfen kam. Sie bekommt nun pünktlich alle 12 Stunden ein Tablette und ist putzmunter.
    Die Krämpfe waren furchtbar anzusehen, wenn Dein Muckl sowas nochmal hat fass ihn NICHT an (das vergrößert den Stress nur, hilft aber rein gar nichts), stülp lieber einen Karton über ihn so das er nirgendwo mit dem Kopf anschlagen kann. Wenn das wieder vorkommt geh mit ihm in eine gute Tierärztliche Klinik!
    Liebe Grüße und alles Gute für die Pelzgurken,
    Jule

    • Sylvia 3. Mai 2011 um 14:56

      Jule, vielen Dank für deine Hilfe 🙂
      Erst einmal freue ich mich, zu hören, dass es eurer Katze jetzt gut geht!
      Was Muckl betrifft, so hatte sie bis heute keinen dieser Anfälle mehr.
      Laut meiner Tierärztin kann sowas auch einmalig und danach nie wieder auftreten.
      Dein Tipp, sie bei einem solchen Anfall nicht anzufassen kann ich (auf Muckl bezogen) nicht so ganz nachvollziehen, denn ich konnte sie dadurch beruhigen. Sie ist meine erste und älteste Katze und hat eine sehr starke Bindung zu mir. Oft reicht schon ein Blickkontakt 😉

  10. Jule 3. Mai 2011 um 15:05

    Ich hoffe für Muckl das es einmalig war!
    Grundsätzlich mag das richtig sein aber bei einem epileptischen Anfall sind sie ohne Bewustsein, sie nehmen nichts wahr!!! Auch manchmal noch Minuten danach, unsere Katze hatte dann riesengroße Pupillen und war Blind, lag nur schnaufend da und bekam dann eine Heißhunger Attacke. Googel das bitte mit der Epilepsie, damit Du weißt was Du tun mußt falls es bei Muckl oder auch einer der anderen Katzen passiert!!
    Liebe Grüße,
    Jule

    • Sylvia 3. Mai 2011 um 15:09

      Keine Frage, ich glaube dir ja! 😉
      Fakt ist aber, dass im Moment niemand sagen kann, was es für ein Anfall war … Epilepsie ist ja nur eine der möglichen Ursachen.
      Muckl war nach dem Anfalll zwar noch etwas wackelig auf den Beinen, ansonsten aber sofort wieder voll da!
      Auch ich hoffe natürlich, das es eine einmalige Geschichte war … und wenn nicht wird sie auf den Kopf gestellt!

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