Meine Rasselbande

Leben in einer tierischen WG ツ

Kann man Gedanken „rückgängig“ machen?

Wie viele von euch wissen, führt mein Weg zur Arbeit zum Teil über Land und ich habe in der Vergangenheit schon unzählige (zumeist) tote Tiere von der Fahrbahn geräumt. Vögel, Igel, Kaninchen, Hasen, Katzen und auch große Wildtiere wie z. B. Wildschwein und Fuchs lagen schon auf der Fahrbahn. Gestern morgen kam mir auf dieser Landstrasse der Gedanke, das dies schon lange nicht mehr vorgekommen ist und ich war dankbar dafür, denn solche Vorkommnisse schlagen mir doch immer sehr auf´s Gemüt.

Der Gedanke wäre mir besser gestern nicht gekommen, denn heute morgen sah ich einen Igel mitten auf der Fahrbahn liegen, er sah (von hinten) unversehrt aus. Ich fuhr an die Seite, ging hin … und sah, dass seine komplette Unterseite total aufgerissen war und die Därme raushingen 😥 Ich nahm ein Papiertaschentuch, packte ihn am Hinterlauf und legte ihn an den Fahrbahnrand. Meine (zuvor) gute Laune war total gedämpft. Ich stieg in den Wagen und fuhr weiter und ein paar Meter weiter lag eine plattgefahrene Amsel, die es nicht mehr lohnte von der Fahrbahn zu „kratzen“ 😕

Kann man Gedanken eigentlich irgendwie „rückgängig“ machen? …

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7 Antworten zu “Kann man Gedanken „rückgängig“ machen?

  1. GZi 12. Mai 2011 um 08:24

    Es tut mir auch immer in der Seele weh, wenn ich sehe, wie viele tote Tiere durch Raser auf unseren Straßen sterben müssen. Gott sei Dank habe ich noch kein Tier überfahren (doch, ein Vogel ist mir auch mal gegen das Auto geflogen). Auch wenn’s schon viele Jahre her ist – nie werde ich den Schreckensblick der Katze vergessen, die ein mir entgegenkommendes Auto erfasst hatte, grauenvoll!

  2. Jule 12. Mai 2011 um 09:37

    Nein, kann man wohl nicht!
    Ich habe immer Pipi in den Augen, da ein niedliches Eichhörnchen, neulich ein ausgewachsener Dachs, im Urlaub eine große Schlange, ich bin immer sehr traurig!
    Aber ich finde es sehr schön das Du diese Tiere von der Straße „räumst“, ich bringe das nie fertig!
    Liebe Grüße und Nasenstüber an Deine Pelzgurken,
    Jule

  3. engelundteufel 12. Mai 2011 um 12:35

    So was ist wirklich nicht schön. Mama versucht immer auszuweichen und zu bremsen, wenn sich irgendein Tier auf die Straße verirrt. Schlimm ist es wenn man es live miterlebt, wenn ein Tier durch ein Auto verletzt wird, denn viele sterben noch nicht gleich, so Mama. Weiter hat sie, dass sie mal an einem Unfallort vorbeigekommen ist, wo ein Reh angefahren wurde und es zuckte noch mit den Hinterläufen. Sie weint dann auch immer. Jedes überfahrene Tier ist eins zufiel. Den Preis für die Mobilität der Menschen zahlen die Tiere, sagte Mama als Abschluss. Irgendwie hat sie Recht.
    LG und Kopf hoch
    Engel und Teufel

  4. ute42 12. Mai 2011 um 15:57

    Rede dir nicht ein, dass dieses Erlebnis mit deinen Gedanken zu tun hat. Leider liegen immer wieder tote Tiere auf der Straße. Ich weiß, man soll nicht ausweichen, aber ich riskiere lieber, in den Graben zu fahren, als ein Tier zu töten. Bei Vögeln, die ich auf der Straße sehe, hupte ich, damit sie wegfliegen. Leider ist uns auch mal ein Reh ins Auto gelaufen. Trotz Vollbremsung war der Unfall nicht mehr zu vermeiden. Das Tier rannte noch weg. Ich habe natürlich sofort Polizei und Förster verständigt und gab erst wieder Ruhe, als ich nach Rückfrage erfahren habe, dass das Tier gefunden wurde. Es war leider tot.

  5. Frau Fröhlich 13. Mai 2011 um 09:09

    Sylvia du kannst nichts dafür. Zu viele Tiere erliegen leider dem Straßenverkehr.
    Hier begegnet man in den Frühlings- und Sommermonaten auch immer oft toten Tieren auf der Straße und jedes Mal bin ich aufs neue sehr traurig darüber und es dämpft meine Stimmung. Ist es eine Katze laufen meist sogar die Tränchen, weil ich irgendwie direkt an die Menschen denken muss, die sie verloren haben und vergebens auf ihr Heimkommen warten.

    Toi, toi, toi ist mir selbst noch nie etwas vor das Auto gelaufen oder ich habe ausweichen können. Ich wüsste nicht, wie ich reagieren würde, wenn ich selbst mal etwas anfahren sollte. Ich wäre fix und fertig und wahrscheinlich nicht in der Lage weiterzufahren.

  6. Sabine 14. Mai 2011 um 14:30

    Sylvia, Willkommen im Club, kann ich dazu nur sagen.

  7. Bettina 15. Mai 2011 um 08:51

    Es wird Dich ja nicht trösten Sylvia, wenn ich schreibe, dass Deine Gedanken (und ich halte viel von der Kraft der Gedanken) das nicht verursachten. Ist jetzt die Jahreszeit, da viele Tiere unterwegs sind, dazu der noch lebensunerfahrene Tiernachwuchs – mir gibt es auch immer einen Stich ins Herz, wenn ich ein totes Tier finde.
    Als meine Bandscheiben noch fitter waren, hatten wir ein paar Jahre lang Wanderurlaub auf dem Rad gemacht. Wenn man dann Landstraße fahren musste, war es fast erschreckend, wie viele totgefahrende Tiere es zu sehen gab. Auf dem Rad sieht man ja viel mehr von der Umwelt, weil man entschleunigt reist. Manche Tierarten sah ich tot weit häufiger als lebendig.

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