Meine Rasselbande

Leben in einer tierischen WG ツ

Umzug mit der Rasselbande

Eigentlich ist es viel zu früh, sich über den Umzug mit der gesamten Rasselbande Gedanken zu machen, denn zunächst steht die Hausrenovierung auf dem Programm. Und trotzdem mache ich mir natürlich schon so meinen Kopf über das anstehende Ereignis, was mit so vielen Tieren ja nicht gerade ein „gewöhnlicher“ Umzug ist.

Am meisten Arbeit wird der Umzug des Kaninchengeheges, der Papageienvoliere und des Aquariums machen … aber viel mehr Gedanken mache ich mir über die Tiger, und zwar am eigentlichen Umzugstag. Wo bringt man acht Tiger unter, wenn die Türen aufstehen und alle Sachen aus der Wohnung transportiert werden? Bis jetzt ist mir dazu nur eine Lösung eingefallen: das Tierzimmer. Das würde bedeuten, dass Gold– und Zwerghamster, Kaninchen und Geier vor dem eigentlichen Umzugstag schon ins Haus umziehen werden. Dann bleibt in diesem Zimmer nur noch ein Bücherregal übrig. Das wird ebenfalls schon aus dem Raum entfernt und somit habe ich einen leeren Raum. In diesen Raum werde ich dann für den Umzugstag schon einmal die acht Transportboxen platzieren, dazu natürlich Katzenklos, weitere Versteckmöglichkeiten, Spielzeug, Futter und Wasser. Sobald die Katzen morgens alle in diesem Raum sind (was sicherlich schon schwer genug ist) wird die Türe abgeschlossen und der Schlüssel wandert in meine Hosentasche 😉 Toll wird das für die Tiger sicherlich nicht, der Stress ist wirklich vorprogrammiert, dessen bin ich mir durchaus bewusst. Aber ich fürchte, an diesem Tag müssen sie da einfach mal durch. Meine Tierärztinnen stehen mir für diese Zeit auf jeden Fall mit Rat und Tat zur Seite. Die Katzen werden für in den stressigen Tagen ein homöopathisches Mittel bekommen, was sie ruhiger macht (quasi Leck-mich-am-Arsch-Tabletten auf homöopathischer Basis :mrgreen:). Mal sehen … vielleicht lasse ich mir auch etwas von dem Zeug geben 😉 Rescuetropfen habe ich sowieso immer greifbar.

Wie gesagt, das ist die einzige Lösung, die mir eingefallen ist. Ich wäre für Tipps und Ratschläge also mehr als dankbar!

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9 Antworten zu “Umzug mit der Rasselbande

  1. Marlene 17. Mai 2011 um 10:40

    Vor 5,5 Jahren hatten wir ja auch das Vergnügen 🙄

    Wir hatten dann auch einen Raum leer geräumt und hier kam Felix rein, samt Kratzi, Bettchen, Kistchen, Wasser und Futter. Achja und mein Schlafanzug der letzten Nacht hatte ich mit rein gelegt, damit er meinen Geruch hat 🙄

    Die Tür hatte ich abgeschlossen und den Schlüssel um meinen Hals gehängt. Nicht das so eine Type vom Umzugsunternehmen da in den Raum rennt und Felix saust raus 😕

    Ich selber war am alten Standort geblieben. Es war Horror. Felix hörte uns ja und war am Weinen (!)
    Ich bin aber standhaft geblieben und habe die Tür nicht einmal geöffnet um es nicht zu verschlimmern 😉 Im Nachhinein wäre es besser gewesen, ich wäre nicht am alten Standort gewesen, sondern jemand anderes 😉

    Als dann im neuen Standort alles ruhig war (die Möbel standen) rief Jens mich an, dass ich mich startklar machen kann (ich hatte die Wohnung ja schön sauber gemacht). Mir dann Felix geschnappt und dann sind wir im 1. Gang zum neuen Haus getöffelt (Glatteis :?). Er ist nicht mehr in den leeren Räumen gelaufen, denn wir wollten ihn nicht damit verwirren, dass alles weg ist.

    Im Haus war dann alles okay, einmal fauchte er zwar, aber ansonsten alles gut. Wir haben ihn auch in Ruhe dort laufen lassen 😉 Er war einfach nur froh, wieder seine Dosis umschmusen zu dürfen. Wie das bei deiner Bande jedoch ist, ist schwer einzuschätzen 😕

    Die Zeit danach und auch heute manchmal hat er so Maunzattacken, wenn ich ihn z.B. weg sperren muss, weil z.B. Handwerker kommen. Er hört dann wohl die Männerstimmen und hat dann wohl eine Art déjà-vu 🙄

    Ich habe mir damals da auch sehr sehr früh Gedanken gemacht, schließlich möchte man ja auch für die Tiere einen möglichst stress-/störungsfreien Ablauf schaffen.

    LG
    Marlene

  2. Winterkatze 17. Mai 2011 um 10:51

    Wir haben es so ähnlich gemacht, allerdings ging unser Umzug über gut 250km und so bin ich morgens, bevor die Helfer eintreffen konnten, mit den Katzen auf die Autobahn. In der neuen Wohnung angekommen, habe ich ein Zimmer mit Kratztonne, Kissen und Näpfen ausgestattet und bin da dann für drei Stunden mit den Katzen geblieben. Die Coon-Brürder haben sich lieber weiterhin im Transportkorb versteckt, Christie ist gleich auf die Fensterbank, damit sie alles im Blick hatte und Shandy hat sich auf meinem Schoß verkrochen.

    Als dann mein Mann ankam (mit dem Zug schneller als die Umzugsleute mit dem LKW!) ging es den Tieren schon wieder einigermaßen und wir haben sie allein in das Zimmer eingesperrt. Vier Stunden später waren alle Umzugskartons und die wenigen Möbel in der Wohnung und wir haben den Katzen freien Zugang zu den Räumen ermöglicht, in die sie gefahrlos gehen konnten. Noch immer ist der Raum mit den unausgepackten Kartons tabu, ebenso wie die Küche – aber insgesamt war der Umzugsstress relativ schnell überstanden. Nicht einmal unser Sorgenkater Shandy ist in der Zeit krank geworden, dabei reagiert er sonst auf jeden Stress!

  3. Andrea 17. Mai 2011 um 20:49

    bei uns war auch ein Zimmer für die 4 Katzen samt sämtlichen Erfordernissen reserviert (aber ohne Kratzmöbel, die wanderten bereits in den Umzugswagen).

    Abschließen hätte ich auch sollen. Trotz der Warnung, dass die Tür nicht geöffnet werden darf, musste natürlich ein Umzugshelfer genau diese Türe öffnen ^^ – Ergebnis: ich durfte völlig verwirrte Katzen im Treppenhaus einsammeln

    Bezüglich der Rescuetropfen: Gibt es die mittlerweile ohne Alkohol? Wir haben damals aus dem Alkoholgrund die Tabletten genommen, in Wasser aufgelöst und eingeflösst. Sonderliche Beruhigung konnte ich aber nicht feststellen.

    Da wir Anfang nächsten Jahres auch wieder umziehen warte ich jetzt mal bei Dir ab. Vielleichst hast Du bis dahin ja den ultimativen Beruhigungstipp 😉

  4. engelundteufel 17. Mai 2011 um 21:15

    So einen großen Umzug haben wir zum Glück nicht gehabt. Aber wir drücken euch auf jeden Fall, dass alles gut läuft und dein Plan hört sich gut durchdacht an.
    LG Engel und Teufel

  5. Terragina 18. Mai 2011 um 06:46

    Ich drücke auch einfach mal feste die Daumen, dass Ihr alles gut über die Bühne bekommt. Stelle mir das auch nicht gerade einfach vor und Gott sei Dank war ich noch nie in einer solchen Situation (gut, ich habe auch nicht ganz so viele Tiere *gg*). Aber ich bin überzeugt davon, Ihr schafft das!

    Wie sagt man so schön: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – und Unterstützung hast Du ja. 😉

    Sei lieb gegrüßt von Kerstin

  6. Trixie 18. Mai 2011 um 12:21

    Hallo Sylvia,
    wir haben es damals mit den 3 Ohrenmonstern so gemacht, wie Du es beschrieben hast. Die drei sind einen Tag vor unserem Umzugstag bereits umgezogen. Damit haben sie die Laufereien der Möbelpacker und auch unsere Aufregung nicht in vollem Umfang mitbekommen. Sie haben aber wider Erwarten alles gut weggesteckt. Die Neugierde war wohl doch größer. 😉
    Liebe Grüße
    Trixie

  7. mrs. steph 18. Mai 2011 um 20:16

    Ich find deine Entscheidung fürs Haus toll! Ich möchte ja auch unbedingt irgendwann eins haben 🙂 und ich würde es mit meinen Miezen genauso machen wie du oben beschrieben hast. Ich drück die Daumen dass alles klappt und ihr euch ganz schnell einleben werdet!

  8. ute42 21. Mai 2011 um 12:04

    Mangels Erfahrung kann ich natürlich keinen Rat geben. Ich finde es aber sehr vernünftig genau so, wie du es geplant hast. So bekommen die Tiere möglichst wenig von der ganzen Aufregung mit.

  9. Frau Fröhlich 25. Mai 2011 um 13:45

    So würde ich das an deiner Stelle auch angehen.
    Wir haben bei unserem letzten Umzug das Büro in der neuen Wohnung zuerst fertig gemacht und zu allererst bin ich dann morgens mit den Katzis in die neue Wohnung gefahren und habe mich dann bis alles dank vieller helfender Hände fertig war mit ihnen im Büro eingeschlossen und mein Mann hat alles weitere dirigiert. Erst als alle Möbel standen und es in der neuen Wohnung ruhiger wurde, habe ich das Büro verlassen und angefangen alles einzuräumen und die Katzis durften dann später raus aus dem Büro.

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