Meine Rasselbande

Leben in einer tierischen WG ツ

Tier ist und bleibt eben Tier …

… oder in diesem Fall: Hund ist und bleibt eben Hund!

Vor ein paar Tagen war ich morgens auf dem Weg zur Arbeit. Es war kurz nach sechs und um diese Zeit ist (gottseidank) noch nicht so viel los auf den Strassen. Auf einmal sehe ich, wie auf meiner Seite eine Frau zwischen den Autos auf die Straße tritt, kurz hinter ihr her trottete ein Hund (schätzungsweise ein Golden-Retriever-Dujema*-Mix) ohne Leine 😯 Da gehen bei mir sofort alle Alarmglocken an! Die Frau war mittlerweile auf der anderen Strassenseite angekommen, der Hund war auch auf dem Weg dorthin aber auf einmal stoppte er und trottete wieder zurück auf meine Fahrbahn. Mir war auch völlig klar warum, denn einige Meter entfernt lag ein überfahrener Igel. Die Frau wurde hektisch, ich hielt an und machte die Warnblinkanlage an. Jegliches Rufen nach dem Hund schlug fehl, klar, wenn Hund den Geruch eines Igelkadavers in der Nase hat 😕 Schließlich packte sie den Hund am Halsband, kam zu meinem Auto und bedankte sich für mein Verhalten. Kein Thema, aber ich habe sie dann doch gefragt, ob sie nicht meinte, dass es besser sei ihren Hund an der Strasse an die Leine zu nehmen. Natürlich kam als Antwort „Das ist noch nie passiert!“ Tja, irgendwann ist immer das erste mal und ich bleibe dabei … Hund ist und bleibt eben Hund!

*Dujema = Durfte jeder mal  😉

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4 Antworten zu “Tier ist und bleibt eben Tier …

  1. ute42 15. Juli 2011 um 12:46

    Einfach verantwortungslos, den Hund ohne Leine laufen zu lassen. Wenn etwas passiert, dann ist das Gejammere groß. Hoffentlich hat sich die Frau das gemerkt.

  2. engelundteufel 15. Juli 2011 um 13:10

    Zum Glück bist du gerade langgekommen, sonst hätte da noch ein Kadaver gelegen. In der Stadt muss der Hund einfach an die Leine, die Ablenkungen sind doch viel zu groß.

  3. Kathrin 15. Juli 2011 um 17:10

    hallo sylvia!
    tolle reaktion von dir! total umsichtig :-). ich verstehe auch nicht, warum manche leute nur von 12 bis mittags denken…irgendwann ist immer das erste mal. auch bei katastrophen.

    grüße kathrin

  4. Fizzy 30. Juli 2011 um 19:31

    Oh mann, da hatte die Frau aber echt Glück, dass du das warst und nicht jemand anderes – der steigt womöglich noch aus Freude daran aufs Gas (hab ich echt schon erlebt bei einer Katze auf der Bundesstraße hier!) und fährt den Hund an und macht dann die Frau noch wegen Sachbeschädigung an…
    Man kann Tiere wirklich nie hunderprozentig einschätzen und sicher ist sicher. Mein Benni (Husky-Mischling) ist zum Beispiel ein total lieber, aber wenn der sein Fressen vor sich hat, dann dürfen nur mehr ich und mein Freund ran – alle anderen werden angeknurrt, wenn sie zu nahe ran kommen und wir konnten ihm das bis heute nicht abgewöhnen (ist noch ein junger) – nur würde man ihm das nie zutrauen. Unlängst hat eine Bekannte mal für zwei Nächte auf ihn aufgepasst und weil sie ihre Hunde entwurmen wollte und meiner auch dran war, hat sie angeboten, dass sie ihm die Tablette gleich mitgibt. Na mehr brauchte man nicht… die wollte ihm die Profender-Tablette ins Maul legen wie ein Leckerli und er hat nen Satz gemacht, ist weg und hat angefangen zu keifen – wir mussten ihn abholen 😦
    Ich kam an, gab ihm die Tablette und futsch war sie, Hund wieder lieb wie vorher. Man kann bei Tieren echt nie wissen…

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