Meine Rasselbande

Leben in einer tierischen WG ツ

Glennkill – Ein Schafskrimi

Zu meinem letzten Geburtstag bekam ich von meinem Chef und dem diggen Kollegen unter anderem das Taschenbuch „Glennkill„.  Bei dem Buch handelt es sich um einen „Schafskrimi“, heisst, die Geschichte wird aus der Sicht einer Schafsherde mit den unterschiedlichsten Charakteren erzählt. Hört sich ungewöhnlich an, ist aber einfach nur genial und aus meiner Sicht absolut empfehlenswert … nicht nur für Tierfans 😉

Über das Buch

“Gestern war er noch gesund”, sagt Maud. Aber heute, da liegt er schon im saftigen irischen Gras, neben dem Heuschuppen unweit des Feldwegs, ihr Schäfer: niedergemäht von einem spitzen Spaten in der Brust. Eine einzelne Krähe hat sich auf seinem wollenen Norwegerpullover niedergelassen „und äugte mit professionellem Interesse in sein Innenleben“.

Die vorwitzige Krähe und die witzige Sprache sind bei weitem nicht das Originellste an dem Debütroman der 30-jährigen Münchner Autorin und Irland-Freundin Leonie Swann. Das Originellste sind mit Abstand Maud und ihre Truppe. Denn Maud, die auch den ersten Satz des Buches sagen darf, ist ein Schaf, das besonders gut riechen kann und sehr stolz darauf ist. Gemeinsam mit dem Leitwidder Sir Ritchfiled versucht sie, dem Mörder auf die Schliche zu kommen, wobei sich vor allem Miss Maple, die Klügste der Herde, mit Brillanz hervortut. Die Frage, wie man einen Mörder findet, ist dabei Teil der Aufgabe. Denn natürlich ist Miss Maple ob ihres Tierseins (und ganz anders als ihre menschliche Namensgeberin von Agatha Christie) nicht gerade geübt im detektivischen Ermitteln. Aber nachdem sie den Fall mit ihren Kollegen in endlosen nächtlichen Stall-Diskussionen mehrmals wiedergekäut hat, lichtet sich das Dunkel…

Was soll man sagen: Glennkill ist ein tierisch gutes Buch. Ein „schafes“ Buch sogar. Wer immer gedacht hat, dem Genre des Krimis sei nichts Neues mehr abzugewinnen, der kann sich hier eines besseren belehren lassen. Man muss die kriminelle Sache einfach einmal durch die Wolle eines Schafes sehen. Schafe sind eben doch die klügeren Menschen. Glennkill beweist das auf überaus amüsante — und spannende! — Art und Weise von Seite zu Seite neu. — Stefan Kellerer

Über die Autorin

Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Die Idee zu ihrem ersten Roman „Glennkill“ entstand in Paris, wo sie sich manchmal nach dem Landleben sehnte – und nach Schafen, mit denen sie auf einer Irlandreise Bekanntschaft geschlossen hatte. Mit „Glennkill“ gelang ihr auf Anhieb ein sensationeller Erfolg: Das Buch stand monatelang ganz oben auf den Bestsellerlisten, wurde in 25 Länder verkauft und mit dem renommierten „Friedrich-Glauser-Preis“ für das beste Krimi-Debüt ausgezeichnet. Leonie Swann lebt heute in Berlin.

Quelle: Aus der amazon.de-Redaktion

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8 Antworten zu “Glennkill – Ein Schafskrimi

  1. fitundgluecklich 3. August 2011 um 10:39

    den kenn ich, der ist superlustig!!! hab mir gerade den zweiten teil als hörbuch gekauft!

  2. Melly 3. August 2011 um 10:55

    Ui, das hört sich gut an, den werd ich mir bei nächster Gelegenheit mal holen. Hoffe nur den gibt´s auch für den Kindle.
    Ich lese gerade „Gestatten Kümmel. Von Beruf Katze. – Nicht alltägliche Geschichten aus dem Leben einer Samtpfote“ ist auch super witzig geschrieben Für alle Katzenfans :).

    LG Melly

  3. razortooth 3. August 2011 um 11:11

    Klasse Buch – ich empfehle auch dringend die Fortsetzung: Garou 😉

  4. Inga 3. August 2011 um 12:57

    Hab ich auch gelesen 🙂 Zu empfehlen.

  5. sabine ww 3. August 2011 um 14:37

    Mir hats nicht so gefallen – ich glaub, ich bin komisch 😦

  6. kowkla123 3. August 2011 um 15:56

    kommt immer auf die Sichweise an, aber interessant.
    Hier scheint die Sonne, ich wünsche einen schönen Mittwoch und bin gespannt, ob du die Redensart in meinem heutigen Artikel erraten kannst, ist eigentlich leicht, versuche es doch mal, Klaus.

  7. Terragina 3. August 2011 um 18:31

    Das werde ich mal im Hinterkopf behalten, oder zumindest versuche ich es. 😉 Klingt lustig. 😆

  8. engelundteufel 6. August 2011 um 18:49

    Schafe – mal was anderes. Katzenkrimis gibts ja schon länger 🙂

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