Meine Rasselbande

Leben in einer tierischen WG ツ

NOTFALL: Schäferhund Ben (14 Monate) soll eingeschläfert werden!

Mal wieder bei Heike gefunden …

„Ich benötige dringend Hilfe. Ich kenne den Ben nun seit seinem 4 Lebensmonat und leider ist er in der falschen Familie mit seinem Problem. Die Besitzer können ihn nicht ausreichend Sicherheit geben, die mehrfach zusammen angefangene Hundeschule wurde immer wieder abgebrochen.
Gestern nun bekam ich einen Anruf: Ben soll eingeschläfert werden. Das hat er nicht verdient. Er ist innerhalb seiner vertrauten Menschen ein toller und schmusiger Hund. Nur braucht er endlich Sicherheit. Sie werden in einschläfern lassen wenn ich nicht innerhalb der nächsten 2 Wochen eine geeignete Familie finde.
Wer kann Ben übernehmen? Er ist gesund und munter und mittlerweile 14 Monate. Ben ist zur Zeit in Steinfurt.
PS: Sie haben ihn der Haustierärztin vorgestellt und diese würde es auch tun, da er immer so verbellt, „das ist ein Zeichen von schwerer Aggression“. Die Tierärztin ist mir leider nicht namentlich bekannt.“

Kontakt: Stefanie Vaak (0176/20194156) oder eMail an info[at]vermittlung-hund2000.de

Mein Name ist Ben und ich suche eine Familie mit Verständnis, Erfahrung und Liebe. In meinem bisherigen Leben ist einfach ein bisschen was geschehen oder auch nicht geschehen, daß meine jetzigen Besitzer nicht mehr weiter mit mir leben können. Oder wollen? Das ist sicher schwer zu beurteilen. Vielleicht einmal eines vorweg. Innerhalb meiner Familie, meines Rudels und mir anvertrauten Menschen bin ich der beste Hund von Welt. Verspielt, schmusig, gehohrsam, nett und ein ganz normaler Junghund. Auch in meiner Hundeschule ist meine Trainerin total beeindruckt von mir und glaubt an mein Potential das ich noch ganz viel lernen kann und muss!
Nun vielleicht zu dem Ben, der in seiner Welpen- und Junghundezeit ganz viel versäumt hat und nicht viel gesehen und gehört hat. Wenn wir spazieren sind dann belle ich immer jeden an der uns begegnet. Egal ob Klein oder Gross. Ich bin dann immer so unsicher und habe auf der anderen Seite immer den Wunsch auf Herrchen aufzupassen.
Meine Hundetrainerin sagt, daß ich einen Besitzer brauche, bei dem ich weiß das er auf mich aufpasst. Einer der mir Sicherheit gibt. Dann habe ich das Problem des Bellens nicht. Auch in der Stadt, wo ganz ganz viele Menschen sind und ich nicht überblicke wenn ich anbellen sollte habe ich das Problem nicht. Mit anderen Hunden habe ich übrigens auch das Problem. Ich belle sie an, aber wenn sie mich anbellen oder auf mich zurennen dann habe ich Angst. In meiner Hundeschule sagt meine Trainerin, daß ein vorhandener Hund oder viele Sozialkontakte einfach wichtig sind. Hier kenne ich auch schon die Hunde und lerne gerade zu spielen.
Aber meine Menschen sagen, daß sie nicht mehr können, sie wohnen in einem Mehrparteienhaus ohne Garten. Sie wollen, daß ich zu Menschen gehe die mich verstehen, mit Platz, Zeit und Erfahrung. Aber vor allem mit Liebe und Geduld. Dann schaffen wir das. Ich, der Ben verspreche dir, daß ich Ehrgeiz und Gefallsucht mitbringe und Du vielleicht Geduld und Spucke? Bitte melde Dich! Ben

Vielleicht noch eine kleine Anmerkung von mir:
Auch, wenn ich den Aufruf übernommen habe, finde ich eines seltsam: Die Familie wünscht sich für Ben eine bessere Zukunft – lobenswert! Aber gleichzeitig würden sie ihn von einem Tierarzt einschläfern lassen, weil er angeblich Anzeichen von schwerer Aggression aufzeigt? Passt für mich absolut nicht zusammen!
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2 Antworten zu “NOTFALL: Schäferhund Ben (14 Monate) soll eingeschläfert werden!

  1. Frau Fröhlich 11. Januar 2012 um 13:50

    Was für ein Bild von einem Hund. Würde ich einen suchen, wäre er genau DER Hund für mich. Ich mag es, wenn ich einen Anreiz habe und dem Hund damit etwas Gutes tun kann.

    Das Berner Untier ist mir für meinen Geschmack viel zu unkompliziert *ggg*

    Dennoch wird es sehr schwer, jemanden zu finden, der diesem Problem Herr werden kann und vor allen Dingen auf niemanden großartig Rücksicht nehmen muss, denn dieser Hund fordert sehr viel Zeit und Hundeverstand aller Menschen in seiner näheren Umgebung.

    Wenn er wirklich so ein unsicherer Hund ist, dann kann es später auch innerhalb der Familie, wo es ja zur Zeit noch zu klappen scheint, richtige Probleme geben.

    Ich persönlich würde ihn auch nicht in eine Familie geben. Es sei denn, es sind nur 2 Erwachsene, die Beide richtig Hundeverstand haben, anwesend. Auf Dauer kann sich aus seiner Unsicherheit heraus das Problem nämlich entsprechend noch ausweiten.

    Ich hoffe sehr für ihn, dass er ein entsprechendes Zuhause findet.

  2. GZi 12. Januar 2012 um 20:40

    ich drücke ihm auch beide Daumen und herr Hund Anton die Pfoten… Wir/ich würde/n ja gern – aber noch ist Gott sei Dank Herr Hund Anton da und einen zweiten Hund möchte mein Liebster nicht und schaffe ich auch zeitlich ehrlich gesagt nicht, gibt ja auch noch meinen Vater und die anderen Tiere und den riesigen Garten etc hier… Schade, ich hoffe sehr, so sehr, dass es für Ben gut ausgeht!

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