Meine Rasselbande

Leben in einer tierischen WG ツ

„Es gibt genügend Hunde in deutschen Tierheimen!“

„Es gibt genügend Hunde in DEUTSCHEN Tierheimen!“

Bildquelle

Beliebter Spruch von Menschen, die sich noch nie
um etwas Anderes als sich selbst gekümmert
haben und nicht einmal wissen wie ein
DEUTSCHES Tierheim aussieht.

Schmeißen Sie bitte sofort Ihre Stereoanlage weg, die vermutlich aus Fernost kommt,
schrotten Sie Ihr französisches Auto, denn ausländische Produkte vernichten deutsche Arbeitsplätze.
Es gibt genügend DEUTSCHE Arbeitslose.

Meiden Sie italienische oder griechische Lokale.
Es gibt genügend DEUTSCHE Lokale.

Verbringen Sie Ihren Urlaub nur noch in Deutschland.
Es gibt genügend DEUTSCHE Hotels.

Adoptieren Sie nur ein deutsches Kind
(falls Sie eines bekommen)
Es gibt genügend elternlose DEUTSCHE Kinder

Heiraten Sie keinen Ausländer.
Es gibt genügend heiratswillige DEUTSCHE.

Lesen Sie keine englischen Krimis.
Es gibt genügend DEUTSCHE Autoren.

Meiden Sie amerikanische Filme.
Es gibt genügend DEUTSCHE arbeitslose Schauspieler.

Vergessen Sie auch jede Hilfe für Menschen in anderen Ländern.
Es gibt genügend DEUTSCHE Hilfsbedürftige.

Deutsche Fußballclubs sollten sofort alle Spieler
aus dem Ausland entlassen.
Es gibt genügend DEUTSCHE Sportler.

Blüh´ im Glanze dieses Glückes,
Blühe, DEUTSCHES Vaterland.

Michelle (Fellkinder in Not)

Zu diesem Text gehört ein Bild, welches ich hier nicht veröffentlichen kann und will, da ich mein Blog als jugendfrei gekennzeichnet habe. Passend hierzu wäre aber das vor einiger Zeit veröffentlichte Video in dem Artikel Auslandstierschutz ist wichtig! … Bitte schaut nicht weg! Ansonsten einfach mal bei der Google-Bildersuche „Perrera“ oder „Tötungsstation“ eingeben … und nein! – Der Text ist nicht rassistisch gemeint sondern pure Ironie!
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5 Antworten zu “„Es gibt genügend Hunde in deutschen Tierheimen!“

  1. GZi 13. November 2012 um 08:03

    Herr Hund Anton kommt aus einem deutschen Tierheim, bei mir in der Region, ja, weil es tatsächlich genügend Tiere dort gibt und auch ihnen geholfen werden muss. Und ja, mir blutete das Herz als ich in Spanien lebte und die vielen streunenden Hunde und Katzen erlebte und ich würde am liebsten überall Tieren helfen, aber leider reichen dazu dann meine finanziellen Kapazitäten nicht aus.
    Zu jeder anderen Zeile gibt es auch ein pro und ein contra. Ich habe im Ausland gelebt, ich habe viele Freunde überall auf der Welt, ich gehe gerne in ausländische Restaurants und ich lioebe deutsche Küche. Ich kaufe ausländische Produkte aber ich will mich auch nicht schämen müssen oder wegen falsch verstandenem Nationalstolz rechtfertigen müssen, wenn ich ein „made in germany“ kaufe, meine Landes- oder die Nationalhymne singen kann und sie überhaupt kenne. Ich bin nicht rassistisch, und ich möchte, dass das auch so verstanden wird, auch wenn ich sage, ich lebe gerne in Deutschland und bin gerne Deutsche. Liebe Sylvia, ich weiß, wie der gemeint hast.
    Aber leider werden auch solche Texte immer nur extrem verstanden, trotz oder wegen Deines Hinweises auf die Ironie. Entweder man versteht sie nicht oder man interpretiert sie über, warum ist das „Normale“ (wenn mein Begriff denn eben noch normal ist?) nicht mehr möglich, weil man nicht offen sein und sich trotzdem nicht seiner Herkunft „schämen“ kann? Falsch verstandener Nationalstolz ist das für mich nicht – andere Länder gehen damit viel lockerer um, da kräht kein Hahn danach… das heißt nicht, dass man vergessen oder negieren will, dass heißt nicht, dass man blind durch die Gegend läuft, dass heißt so vieles und so vieles nicht, dass man es eben gar nicht in einen Blogbeitrag oder Kommentar packen kann…
    Sorry für die Länge und ganz viele liebe Grüße, Gesa

  2. Frau Olsen 13. November 2012 um 08:55

    Danke Sylvia!
    Ich habe vor zwei Jahren in deutschen Tierheimen in meiner Umgebung gesucht, aber als „Hundeanfängerin“ mit einem Kind und Eltern, die ihren letzte Hund durch einen American Staffordshire verloren haben, brauche ich wirklich keinen Kampfhund, Kampfhund-Mischling oder Hunde mit Sozial-Problemen. Ich habe nichts gegen die Hunde, aber die deutschen Tierheime waren zu diesem Zeitpunkt voll davon und das ging für meine Belange gar nicht.
    Ich habe den tollsten Hund der ganzen weiten Welt – sogar mein GöGa ist mittlerweile hin und weg – und der kommt aus Griechenland!!

  3. ohrenmonster 13. November 2012 um 12:24

    Liebe Sylvia,

    Du bist nicht die Urheberin des Textes, und daher richtet sich mein Kommentar nicht gegen Dich persönlich. Aber ich stehe auch dazu, daß man zuerst einmal die Mißstände vor der eigenen Haustüre, in der eigenen Stadt, im eigenen Land bekämpfen sollte, bevor man in die Welt hinaus geht. Wenn ich dann jedoch die Pauschalisierung lese, wer sich nicht um Auslandstierschutz kümmert, hat sich noch nie um etwas anderes als sich selbst gekümmert, geht mir die Hutschnur hoch!
    Ja, wir fahren ein deutsches Auto!
    Ich meide Restaurants im allgemeinen, weil in meinen Augen das Preis-Leistungsverhältnis dort nicht
    stimmt.
    Ja, wir verbringen unseren Urlaub in Deutschland.
    Ja, ich habe einen Deutschen geheiratet.
    Nachdem ich meine Bücher mal durchgesehen habe, war ich erstaunt, daß die meisten von deutschen Autoren stammen.
    Ja, ich finde auch, man sollte eher den Menschen im eigenen Umkreis helfen, als Geld ins Ausland zu schicken, wo es vielleicht nicht zu 100% ankommt.
    Ein türkisch-stämmiger (!) Komiker hat vor einiger Zeit mal den Witz gebracht, wenn er sich die Namen der deutschen Fußballnationalmannschaft mal vorliest, hört sich das eher an, wie die Nachtschicht von MacDonalds. Und wenn ich dann sehe, daß diese Fußballer noch nicht einmal die Nationalhymne mitsingen, dann frage ich mich, warum sie für Deutschland spielen.

    Und ja: wir haben ein deutsches Kind adoptiert! Das ging aber nur, eben weil wir nicht rassistisch sind! Wären wir ausländerfeindlich eingestellt, hätten wir kein Kind vermittelt bekommen. Es nämlich durchaus ein ausländisches Kind sein können, was zur Vermittlung ansteht! Wer ein Kind adoptiert muß einen weiten Horizont haben und tolerant sein gegenüber seinen Mitmenschen jeglicher Lebensart und jeglicher Nationalität. Wir haben noch Kontakt zum Jugendamt, zu anderen Adoptiv- und Pflegeeltern, und da hören wir genug von menschlichen Schicksalen!

    Wir haben uns eben, wenn man es so ausdrücken will, dem „Menschenschutz“ verschrieben, und nicht dem Tierschutz. Trotzdem könnte der oben genannte Satz auch von mir sein. Aber mir dann zu unterstellen, ich hätte mich nur um mich selber gekümmert, das ist schon ein starkes Stück von der Urheberin des Textes!

    Liebe Grüße
    Trixie

  4. Pingback: Das Schicksal der spanischen Hunde [Teil 1] |

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