Meine Rasselbande

Leben in einer tierischen WG ツ

Monatsarchive: Januar 2013

Hallo! Ich bin es … der Jogi! ツ

Jogi

Stempel_vermittelt

Ihr kennt mich noch nicht? Na, dann wird es aber mal Zeit, denn die Menschen nennen mich Jogi- oder Schmusebär, Clown und einfach nur einen Traumhund. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber schaut euch doch einfach mal meine Bilder hier an und macht euch eurer eigenes Bild und wer weiß, vielleicht verliebst du dich ja in mich?

Wer bin ich eigentlich und wo komme ich her? Also, ich bin ein Galgo, wie man unschwer erkennen kann, bin ein quirliger Jungspunt von ca. einem Jahr, ca. 70 cm hoch und kastriert (was ich ehrlich gesagt ja nicht sooo toll finde).

Ich kann mich erinnern, dass es in Strömen regnete und ich an einem Müllplatz verzweifelt und zitternd nach Essen und ein wenig Wärme suchte. Irgendwann entdeckte mich ein Mann, hielt an, kam näher und kniete sich hin. Nach längerer Zeit traute ich mich dann, mich ihm zu nähern … und ich fasste Vertrauen zu diesem Menschen.

Dieser Mensch war Ralf, der zusammen mit Gisi die Finca Lucendum in´s Leben gerufen hat und auf diese nahm er mich an diesem Tag mit. Ich staunte nicht schlecht als wir auf das Gelände kamen. So viele Hunde, etwas zu essen und sogar eine Couch gab es dort. Ich fühlte mich vom ersten Tag an wohl und ich genieße das Leben hier. Ich schmuse unendlich gerne mit meinen ganzen Freunden, die ich hier gefunden habe. Aber genauso genieße ich die Schmuseeinheiten von Gisi und Ralf und jedem lieben Besucher. Außerdem renne und spiele ich für mein Leben gerne und ich habe immer jede Menge Spaß am Unsinn treiben ツ

Aber auch wenn ich mich hier sehr wohl fühle, so sehne ich mich doch nach meiner eigenen Familie. Meine Menschen hier sagen, dass ich sehr lieb und sozial bin und ich hoffe das stimmt und man kann es auch auf den Bildern erkennen ツ

Und was mir auch ganz wichtig ist … wenn ich ein eigenes Zuhause mit meinen eigenen Menschen und eigener Couch gefunden habe, kann hier wieder dem nächsten zitternden und nach Essen und Wärme suchenden Hund geholfen werden!

Ein Klick auf die Bilder öffnet die Gallerie, da könnt ihr mich in aller Ruhe anschauen!

       Euer Jogi  pfote10

Alle durch die Finca Lucendum zu vermittelnden Hunde sind gechipt, komplett geimpft, kastriert, mehrfach entwurmt und tierärztlich untersucht, auf Mittelmeerkrankheiten getestet und sind im Besitz von einem EU-Pass!

Bei Interesse oder Fragen gerne an mich (Kontakt) oder auch direkt an Gisi und Ralf, die “guten Seelen” der Finca (lucendum@web.de).

Advertisements

Absolut nicht neu aber wieder sehr gefragt ツ

Immer wieder stelle ich fest, dass Katzen sehr viel Ähnlichkeit mit kleinen Kindern haben. Wird Kinderspielzeug uninteressant, und man packt es mal für eine Zeit lang weg ist es wieder total spannend, wenn man es irgendwann wieder zu Tage befördert. Das trifft (zumindest) bei meinen Katzen auf Katzenspielzeug wie auch auf Liegeplätze zu. Bestes Beispiel ist eine „Krabbeldecke“ die ich immer zweckentfremdet habe. Lange war sie nicht mehr im Gebrauch, aber jetzt auf einmal wieder sehr gefragt ツ

DSC06115_Rahmen

DSC06116_Rahmen

Gestern Abend habe ich beobachtet, wie Stronzo sich regelrecht in die Decke eingewickelt hat. Fotos gibt es allerdings davon keine, denn ich wollte ihn nicht stören, schließlich ist und bleibt er eher der „Schüchterne“ ツ

Samstag Morgen bei der Rasselbande ツ

Irgendwie war ich am Samstag Morgen die Einzige, die ihren Popo aus dem Bett bewegt hat ツ Pascha und Armani nahmen sofort das noch warme Kopfkissen in Beschlag und hatten auch die nächsten zwei Stunden nicht vor, das zu ändern. Balou lag noch schön eingekuschelt in dem großen Hundebett an der Heizung. Und auch der Rest der Band lag im Haus verteilt und hatte sich schöne warme Ecken gesucht  ツ

Faule_Jungs

Alles was nicht aussieht wie Katze hingegen war hellwach und forderte sein Frühstück, Flori und Fine sogar recht lautstark. Also erstmal ab in die Küche und Obst und Gemüse „geschnippelt“ ツ

Frühstück

Eins steht auf jeden Fall fest: Bei der Rasselbande herrscht strickte Arbeitsteilung und ich befürchte, ich habe dabei die A…karte gezogen ツ

Charly & Paulchen ツ

Nach den „Erinnerungs“-Bildern von Flöhchen in Babytagen und unserer kleinen Dackeldame Biene jetzt noch zu einer ganz anderen Art tierischer Begleiter über sehr viele Jahre. Bereits zum vierten Geburtstag durfte ich einen orangefarbenen Kanarienvogel „Hansi“ meinen Freund nennen. Er war damals ebenfalls vier Jahre alt und er starb an meinem achtzehnten Geburtstag in einem stolzen Alter von achtzehn Jahren. Ein trauriger aber auch bewegender Moment, denn welcher Kanarienvogel wird schon so alt? Während Hansi bei uns lebte gesellten sich weitere Kanarienvögel zu ihm und damals übliche Käfige wurden zunächst durch eine kleine Voliere auf dem Dachgarten ersetzt. Später folgte eine 2 m² große Innenvoliere. 

Aber nicht nur „normale“ Kanarienvögel haben mich immer fasziniert, irgendwann entdeckte ich zwei total knuddelige Rassen dieser Vögel: den Norwich und den Crest. Diese große Art des Kanarienvogels hat mehr von einem kleinen Hund als von einem Vogel, wie folgende Bilder vielleicht ein wenig beweisen können ツ

Kanarien_Collage

Sie liebten es im Waschbecken baden zu dürfen um danach trocken geföhnt zu werden. Sie sassen mit auf dem Tisch und bettelten mit viel Charme um kleine Leckereien. Ich könnte ewig über diese kleinen drolligen Gesellen erzählen ツ Alle unsere Kanarienvögel waren zahm, da brauchten wir gar nichts für zu tun, das brachten sie sich untereinander bei, aber diese kleinen dicken Kumpels hier haben wirklich alles getoppt!

Hinter meinem Haus musste ich leider schon während der Renovierungsphase in 2011 eine nur noch halbwegs vorhandene Voliere abreißen, denn sie war mehr als „morsch“ und nicht mehr zu retten. Aber wenn ich solche Bilder sehe und die ganzen schönen Erinnerungen wieder hoch kommen, dann fange ich schon wieder an zu überlegen und zu planen … die Fundamente sind auf jeden Fall noch vorhanden weil ich sie (aus welchem Grund auch immer? ツ) noch nicht entfernt habe. Wer weiß, vielleicht gibt es bei der Rasselbande auch irgendwann wieder eine große Außenvoliere mit Kanarienvögeln ツ …

Biene … so lange her und immer noch traurig!

Seit meine Eltern von mir einen Dia-, Foto- und Negativscanner geschenkt bekommen haben ist mein Papa sehr fleißig und scannt alte Fotos ein. Was kommen da alte Erinnerungen hoch. Urlaube, Erlebnisse und Lebensabschnitte. Mich wühlen jedoch (und wer hätte etwas anderes gedacht? ツ) Bilder von unseren Tieren am meisten auf. Gestern bereits hatte ich Babybilder von meinem Flöhchen eingestellt. Diese Bilder sind fast elf Jahre alt. Hier geht es diesmal noch eine ganze Ecke weiter zurück und jetzt muss ich wirklich überlegen … es ist über dreißig Jahre her, dass wir einer kleine Dackeldame namens Biene ein Zuhause gegeben haben.

Biene_Collage

Ich konnte mein Glück gar nicht fassen, als diese süße kleine Rübe bei uns einzog. Sie war drollig, lieb aber – ganz Dackel halt – auch megamäßig stur, was sie aber nur noch liebenswerter machte. Leider hielt dieses Glück nicht lange an. Meine Mama bekam innerhalb von Tagen Ausschlag am ganzen Körper und meine Eltern entschlossen schweren Herzens die kleine Biene zurück zu geben. In mir brach eine Welt zusammen und wenn es stimmt, habe ich ewig kein Wort mit meinen Eltern gesprochen, was die Situation auch nicht besser machte.

Irgendwann erfuhren wir, dass Biene eine neue liebevolle Familie gefunden hatte und noch ein wenig später, dass sie schwer krank wurde und nicht mehr lange lebte …

Das sind Erinnerungen, da stehen mir heute wieder die Tränen in den Augen! Aber nicht nur die Erinnerungen sind geblieben … auch ihr kleines Halsband mit Anhänger …

DSC00703_Rahmen

Ich möchte trotzdem an dieser Stelle noch einmal auf die „Allergie“ zurückkommen, die sich damals bei meiner Mama eingestellt hatte. Erst viele, viele Jahre später – als Bömmel, mein erstes Zwergkaninchen bei mir einzog – stellten wir fest, dass nicht das Fell die Ursache für die Allergie war, sondern Stroh und Heu. Da Biene von einem kleinen Bauernhof kam und sich dort mir ihrer Mama viel draußen in der Scheune aufgehalten hatte, hatte sie auch bei dem Einzug bei uns natürlich noch Bestandteile von Stroh und Heu im Fell. Wir hätten sie also gar nicht zurück geben müssen. Ein trauriges Ende hätte es aber trotzdem genommen, wie wir ja heute wissen …