Meine Rasselbande

Leben in einer tierischen WG ツ

Monatsarchive: August 2013

Das Schicksal der spanischen Hunde [Teil 2]

oder:  Warum Auslandstierschutz so wichtig ist!

Wie oft hört man den Satz: „Gibt es nicht genügend Hunde in deutschen Tierheimen?“ … und ja, es stimmt. Unsere Tierheime sind voll. Hunde, Katzen, Kleintiere. Sie alle warten auf ein Zuhause und viele von ihnen haben ebenfalls Schicksale hinter sich. Aber es gibt einen ganz entscheidenden Unterschied: Ihre Endstation heißt nicht Tötung wie in Spanien und vielen anderen Ländern. Ich selber war noch nie in einer der Perreras und um ehrlich zu sein möchte ich es auch nicht. Wer sich ein Bild von diesen Tötungsstationen machen möchte braucht nur mal bei der Google-Bildersuche das Stichwort „Perrera“ einzugeben.

Und damit sind wir direkt beim nächsten Thema: Tierschutz. Er hat viele Facetten und ich würde noch lange nicht für jeden Tierschutzverein die Hände in´s Feuer legen und dabei ist es völlig egal, ob es sich dabei um einen deutschen oder ausländischen Verein handelt. Es gibt – wie immer und überall – gute und schlechte Tierschutzorganisationen. Ich habe im Laufe der Zeit sehr viele schlechte Erfahrungen im Tierschutz machen “dürfen” und seitdem unterstütze ich nur noch den “sauberen” Tierschutz … heißt: Den Tierschutz, den ich voll und ganz vertreten kann und hinter dem ich mit all meiner mir möglichen Kraft stehe! Das ist und bleibt für mich die Finca Lucendum in Spanien, denn hier geht es wirklich noch um das Wohl der Tiere!

Finca Lucendum: Dieser Name bedeutet, dass die Finca voller Licht und Sonnenschein
sein soll für alle, die aus der Dunkelheit kommen !
Stell Dir vor:Blume
Du schläfst.
In Deinem Traum kommst Du in den Himmel und pflückst
eine seltsame, schöne Blume.
Und wenn Du aufwachst und die Blume immer noch in Deiner Hand ist – was dann?
(Samuel Taylor Coleridge)

Heidi_Rahmen

Wir wissen nicht, was sie erlebt hat – es muss sehr sehr schlimm gewesen sein.
Obwohl sie jetzt so lange bei uns ist, lässt sie sich immer noch nicht anfassen.

Chico_2_Rahmen

Ungeliebt und abgeschoben weil er zu alt ist.

Roberta_Rahmen

Roberta, die mitten auf einer belebten Strasse von einem Engländer ausgesetzt worden war,
der ohne sie einfach nach England zurückging.
Roberta ging am 11. März 2014 über die Regenbogenbrücke aber in unseren Herzen lebt sie für immer weiter  ♥

Unai_Rahmen

Unai, der das große Glück hatte, dass sein Besitzer, ein Jäger ihn nicht aufhängte wie es mit
Jupiter und Marthe geschah, sondern ihn aussetzte.
Unai verließ uns am 23. Mai 2014. Er bleibt auf ewig unvergessen 

Manchi_Rahmen

Zu alt und sollte deshalb getötet werden.

Bilder und Texte: Finca Lucendum 

Diese hier vorgestellten Hunde bleiben auf Lebenszeit auf der Finca Lucendum da sie aus verschiedenen Gründen schwer zu vermitteln sind. Es ist ihr unscheinbares Äußeres, ein Handicap oder weil sie in ihrem Leben schon so viel Schlechtes erleben mussten, dass sie niemandem mehr vertrauen. Sie alle haben bei Gisi und Ralf von der Finca Lucendum ihr neues und endgültiges Zuhause gefunden. Doch auch die tollste und liebevollste Unterbringung kostet Geld und daher würden sich diese Vierbeiner freuen, einen Paten zu bekommen, der etwas für seine Lebens-, Tierarzt- und Futterkosten dazu steuert. Vielleicht kannst du selber keinen Hund halten, möchtest aber helfen? Dann werde Pate! Kontakt: lucendum@web.de

Felix_Rahmen

Ausgesetzt in der Sierra de Molar.
Felix hat inzwischen ein liebevolles Zuhause gefunden.

Fernando_Rahmen

Als Baby ausgesetzt, über einen Tierarzt vermittelt kam er zu einer Familie, die ihn auf der Terrasse ankettete. Nur wenn er auf seine seltenen Spaziergänge ging, durfte er an der Leine laufen. Die Familie wanderte dann nach Asien aus und wollte Fernando nicht mehr haben.
Fernando hat inzwischen seine eigene Familie gefunden.

Franziska_Rahmen

Ausgesetzt am Müllplatz.

Sara_Rahmen

Verlassen im Campo.

Felix und Franziska suchen noch ihr eigenes Zuhause. Sara und Fernando sind vermittelt und haben tolle Familien gefunden. Nähere Angaben zu den Felix und Franziska findet ihr auf den Vermittlungsseiten „Hündinnen“ und „Rüden“ hier auf dem Blog oder direkt auf der Homepage der Finca Lucendum.

Michel_Rahmen

Michel, der zusammen mit Jogi und anderen Hunden bei einer sogenannten Tierschützerin an kurzen Stricken an Bäumen angeleint war und das große Glück hatte, dass er sich nicht erhängte, wie viele seiner Freunde.
Stempel_vermittelt

Marques_Rahmen

Marques, ausgesetzt, dann in einem Refugio, aufgegeben, weil er so krank war.

~ Fortsetzung folgt ~

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Kunst via Facebook

… oder:  Danke Ingrid M.!

Wie schön ist es, wenn man (be)merkt, dass einem eigentlich völlig wildfremde Menschen an (m)einem Leben mit den Tieren teilhaben. Denn das, was uns verbindet sind die Tiere! Gestern bekam ich ohne jede Vorwarnung ツ jede Menge meiner Bilder liebevoll bearbeitet per PN via Facebook. Das sind Momente, die lassen mich innehalten … es waren doch nur Bilder aus dem Alltag, die ich mit euch teilen wollte. Und dann geht jemand daher und erfreut sich so sehr daran, dass er sie bearbeitet … vielen, vielen Dank Ingrid

Balou_Ingrid

Chanel_Ingrid

Pascha_1_Ingrid

Muckl_2_Ingrid

Flöhchen_Ingrid

Armani_Ingrid

Maxi_Ingrid

Pascha_2_Ingrid

Muckl_Ingrid

Biene_Ingrid

Stronzo_Ingrid

Neues von Maxi ツ

Nach einer kleinen Pause habe ich nun noch einmal ein paar neue Bilder und auch Ereignisse für euch. Die Schritte werden jetzt kleiner, was aber bei dem Fortschritt in den letzten Wochen kein Wunder ist und das Wichtigste ist ja nun mal, dass Maxi sich wohl fühlt und das tut sie offensichtlich!  ツ

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Fragt mich nicht mehr, welcher Tag es war … aber eines Tages kam ich von der Arbeit nach Hause und suchte Maxi. In allen Höhlen – unter der Couch – auf den Kratzbäumen – Fehlanzeige. Irgendwann entdeckte ich sie (grinsend?) auf der Fensterbank im Wohnzimmer. Ihr Lebensraum wurde deutlich größer!  ツ

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Pascha – der alte Schwerenöter  ツ – nutzt jetzt täglich die Zeit der Naßfütterung. Dabei bewacht er Maxi und keiner (auch ich nicht wirklich!) darf sich ihr dann nähern. Einen besseren Freund und Bodyguard hätte Maxi sich echt nicht wünschen können!

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Maxi beobachtet nach wie vor mit großem Interesse das komplette Geschehen bei der Rasselbande, sie saugt es quasi auf wie ein Schwamm. Und sie lernt!

1. Beispiel: Gestern Abend schmierte ich mir einen Toast mit Flämischer Leberpaté und Schnittlauch und wer stand neben dem Wohnzimmertisch und bettelte auf eine ganz liebe Art und Weise? Maxi!  ツ Sie kommt immer mehr aus sich raus und sie entdeckt ihre Bedürfnisse und versucht sie zu stillen. Das sind Momente, die einem das Wasser in die Augen treibt und es ist so unsagbar schön!

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2. Beispiel: Heute war meine Mama zu Besuch bei der Rasselbande und sie durfte Maxi streicheln und Maxi fraß sogar aus ihrer Hand ツ Als mein Papa dann kam um Mama wieder abzuholen war alles aus bei Maxi – sie hat eindeutig Angst vor Männern! Sie verschwand umgehend wieder in „ihrer“ Schildkröte, die aber bereits durch Balou besetzt war … hat aber beide nicht gestört. Sie ist also sogar bereit Nähe zuzulassen …

Das Schicksal der spanischen Hunde [Teil 1]

oder:  Warum Auslandstierschutz so wichtig ist!

Wie oft hört man den Satz: „Gibt es nicht genügend Hunde in deutschen Tierheimen?“ … und ja, es stimmt. Unsere Tierheime sind voll. Hunde, Katzen, Kleintiere. Sie alle warten auf ein Zuhause und viele von ihnen haben ebenfalls Schicksale hinter sich. Aber es gibt einen ganz entscheidenden Unterschied: Ihre Endstation heißt nicht Tötung wie in Spanien und vielen anderen Ländern. Ich selber war noch nie in einer der Perreras und um ehrlich zu sein möchte ich es auch nicht. Wer sich ein Bild von diesen Tötungsstationen machen möchte braucht nur mal bei der Google-Bildersuche das Stichwort „Perrera“ einzugeben.

Und damit sind wir direkt beim nächsten Thema: Tierschutz. Er hat viele Facetten und ich würde noch lange nicht für jeden Tierschutzverein die Hände in´s Feuer legen und dabei ist es völlig egal, ob es sich dabei um einen deutschen oder ausländischen Verein handelt. Es gibt – wie immer und überall – gute und schlechte Tierschutzorganisationen. Ich habe im Laufe der Zeit sehr viele schlechte Erfahrungen im Tierschutz machen “dürfen” und seitdem unterstütze ich nur noch den “sauberen” Tierschutz … heißt: Den Tierschutz, den ich voll und ganz vertreten kann und hinter dem ich mit all meiner mir möglichen Kraft stehe! Das ist und bleibt für mich die Finca Lucendum in Spanien, denn hier geht es wirklich noch um das Wohl der Tiere!

Finca Lucendum: Dieser Name bedeutet, dass die Finca voller Licht und Sonnenschein
sein soll für alle, die aus der Dunkelheit kommen !
Stell Dir vor:Blume
Du schläfst.
In Deinem Traum kommst Du in den Himmel und pflückst
eine seltsame, schöne Blume.
Und wenn Du aufwachst und die Blume immer noch in Deiner Hand ist – was dann?
(Samuel Taylor Coleridge)

Thea_Rahmen

Eine extrem verängstigte Thea kam hochschwanger bei uns an. Die ersten Tage lebte sie nur unter den Büschen hier auf der Finca. Als sie dann ihre Welpen bekam, die inzwischen alle in ihren eigenen liebevollen Familien leben, ließ sie unsere Hilfe zu. Heute ist Thea eine Hündin, die in Panik verfällt, wenn sie die Finca verlassen müsste.

Bonnie_Blue_Rahmen

Bonnie Blue war schon auf dem Weg in die Tötung. Ihre Besitzerin wollte sie vergasen lassen.

Samantha_Rahmen

Samantha, die sich bis heute noch nicht anfassen lässt. Verlassen als ihr Besitzer starb. Sie ist Pias Tochter.
Pia hat ein wundervolles Zuhause bei einer deutschen Familie gefunden und führt mittlerweile
ihr eigenes Blog, in dem sie über ihr heutiges Leben und auch ihr Leben in Spanien berichtet:
Pia – unser Sonnenschein aus Spanien

Marte_Rahmen

Marte mit einem gebrochenen Becken wie ihr Bruder Jupiter von Jägern am Baum aufgehängt.

Saba_Rahmen

Saba, die ihr Leben auf Holzpaletten angekettet verbringen musste und endlos viele Babies dort bekam.
Saba ging am 09. Mai 2014 über die Regenbogenbrücke. Wir werden sie nie vergessen ♥

Emma_Rahmen

Emma: In dem Kanal entsorgt, aus dem es eigentlich kein Entrinnen gab.

Jupiter_Rahmen

Jupiter wurde von Jägern am Baum aufgehängt.

Spike_Rahmen

Spike: Ausgesetzt an der Autobahn.

Karolina_Rahmen

Karolina : Schwer krank ausgesetzt an einem Müllcontainer an einer sehr viel befahrenen Straße.

Carlos_Rahmen

Es regnete in Strömen und im fließenden Verkehr lief ein Hund über die viel befahrene Strasse und ließ er sich nicht einfangen. Aber Paulina war mit im Auto. Sie erzählte ihm, dass er zu ihr kommen sollte – an einen guten Ort. Und Carlos kam. In der Tierklinik angekommen, sahen wir, dass tief in seiner Haut unzählige Borsten eines harten Straßenbesens steckten.

Peter_und_Paul_Rahmen

Peter und seine Familie lebten in einer kleinen Wohnung, hatten kaum Auslauf und bekamen nur Essensreste. Dann kam der Tag, an dem die Familie merkte, dass sie die vier Hunde nicht mehr ernähren konnten. Also riefen sie die Perrera an. Die Perrera hat einen sehr bequemen Abholservice. Der Wagen, der auch die toten Hunde aus den Tierarztpraxen abholt, befördert auch die gefundenen Hunde sowie diejenigen, die man nicht mehr haben will. Man mag sich nicht vorstellen, durch welche Höllenqualen die Hunde hier in diesen Autos schon gehen – wissend, dass alles bis zu ihrem Tod noch viel schlimmer werden wird. Abends erreichte der Wagen das Haus von Peters Familie und alle vier Hunde wurden eingeladen: Vater, Mutter, Sohn und Tochter. Der Fahrer dieses Wagens war wie viele Spanier ein wunderbarer Tierschützer, dem es jedes Mal das Herz brach, wenn er diese Touren machen musste. Irgendwann kam dann bei ihm der Punkt, dass er das ganze Elend nicht mehr ertragen konnte und er fuhr mit seinem Auto gegen einen Betonpfeiler und starb. Eben dieser Fahrer rief uns spät abends an und bat uns, Peter und seiner Familie zu helfen. Das war absolut illegal und wenn er erwischt worden wäre, hätte er seinen Job verloren. Um Mitternacht an einer Tankstelle wurden Peter, Paul, Hanni und Nanni dann erlöst.
Auf der Finca angekommen, biss Peter, der sich schützend vor seine Familie stellte, wie ein Teufel um sich. Nach einigen Tagen merkte er dann, dass sie alle in Sicherheit waren und er begann mit uns zu sprechen. Da Peter und sein Sohn Paul unzertrennlich sind, blieben sie bei uns auf der Finca. Hanni und Nanni leben in ihren liebevollen Familien.

Bilder und Texte: Finca Lucendum 

Alle hier vorgestellten Hunde bleiben auf Lebenszeit auf der Finca Lucendum da sie aus verschiedenen Gründen schwer zu vermitteln sind. Es ist ihr unscheinbares Äußeres, ein Handicap oder weil sie in ihrem Leben schon so viel Schlechtes erleben mussten, dass sie niemandem mehr vertrauen. Sie alle haben bei Gisi und Ralf von der Finca Lucendum ihr neues und endgültiges Zuhause gefunden. Doch auch die tollste und liebevollste Unterbringung kostet Geld und daher würden sich diese Vierbeiner freuen, einen Paten zu bekommen, der etwas für seine Lebens-, Tierarzt- und Futterkosten dazu steuert. Vielleicht kannst du selber keinen Hund halten, möchtest aber helfen? Dann werde Pate! Kontakt: lucendum@web.de

~ Fortsetzung folgt ~

Muckl´s Geburtstag ツ

Nach meiner Liebeserklärung an meine älteste Katze Muckl möchte ich euch die Bilder von ihrem Geburtstag nicht vorenthalten ツ

Als ich nach Büro und Wochenendeinkauf nach Hause kam, wartete das Geburtstagskind bereits in der Küche …

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Mittags gab es wie angekündigt Thunfisch, ich wählte sogar bewusst Muckl´s Lieblingssorte „Thunfisch mit Rind“ von Schesir. Aber nachdem „Madame“ bereits morgens im Bett ihren heiß geliebten Thunfischsnack von Almo Nature bekommen hatte, streikte sie nun bei „nur“ Thunfisch aus der Dose. In Anbetracht ihres Alters und ihres Geburstages bekam sie also über ihren Thunfisch mit Rind noch einen klein gebröselten Thunfischsnack und sofort wurde die Schüssel komplett leer geschleckert ツ

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Nach dem Mittagessen war dann erstmal Siesta angesagt, eine lange Siesta, denn Muckl schläft mittlerweile wirklich sehr viel, also musste die versprochene Baldrianmaus noch warten. Aber irgendwann tauchte Muckl wieder im Wohnzimmer auf und sie bekam ihre Maus …

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Begeisterung sieht wahrlich anders aus und ich merkte, dass Muckl immer noch müde war. Also trug ich sie samt Maus zurück in ihr Bett und hier hatte sie dann wirklich kurz Spaß an Baldrian und Maus, schlief danach aber bis zum frühen Abend weiter …

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Da Muckl in den letzten Tagen sehr ruhig geworden ist, werde ich noch diese Woche mit ihr in die Tierarztpraxis fahren um erneut den Schilddrüsenwert bestimmen zu lassen. Ich vermute, sie muss mal wieder neu eingestellt werden, aber auch das bekommen wir in den Griff, schließlich sind wir beiden ein eingespieltes Team ツ