Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

Das Schicksal der spanischen Hunde [Teil 2]

oder:  Warum Auslandstierschutz so wichtig ist!

Wie oft hört man den Satz: „Gibt es nicht genügend Hunde in deutschen Tierheimen?“ … und ja, es stimmt. Unsere Tierheime sind voll. Hunde, Katzen, Kleintiere. Sie alle warten auf ein Zuhause und viele von ihnen haben ebenfalls Schicksale hinter sich. Aber es gibt einen ganz entscheidenden Unterschied: Ihre Endstation heißt nicht Tötung wie in Spanien und vielen anderen Ländern. Ich selber war noch nie in einer der Perreras und um ehrlich zu sein möchte ich es auch nicht. Wer sich ein Bild von diesen Tötungsstationen machen möchte braucht nur mal bei der Google-Bildersuche das Stichwort „Perrera“ einzugeben.

Und damit sind wir direkt beim nächsten Thema: Tierschutz. Er hat viele Facetten und ich würde noch lange nicht für jeden Tierschutzverein die Hände in´s Feuer legen und dabei ist es völlig egal, ob es sich dabei um einen deutschen oder ausländischen Verein handelt. Es gibt – wie immer und überall – gute und schlechte Tierschutzorganisationen. Ich habe im Laufe der Zeit sehr viele schlechte Erfahrungen im Tierschutz machen “dürfen” und seitdem unterstütze ich nur noch den “sauberen” Tierschutz … heißt: Den Tierschutz, den ich voll und ganz vertreten kann und hinter dem ich mit all meiner mir möglichen Kraft stehe! Das ist und bleibt für mich die Finca Lucendum in Spanien, denn hier geht es wirklich noch um das Wohl der Tiere!

Finca Lucendum: Dieser Name bedeutet, dass die Finca voller Licht und Sonnenschein
sein soll für alle, die aus der Dunkelheit kommen !
Stell Dir vor:Blume
Du schläfst.
In Deinem Traum kommst Du in den Himmel und pflückst
eine seltsame, schöne Blume.
Und wenn Du aufwachst und die Blume immer noch in Deiner Hand ist – was dann?
(Samuel Taylor Coleridge)

Heidi_Rahmen

Wir wissen nicht, was sie erlebt hat – es muss sehr sehr schlimm gewesen sein.
Obwohl sie jetzt so lange bei uns ist, lässt sie sich immer noch nicht anfassen.

Chico_2_Rahmen

Ungeliebt und abgeschoben weil er zu alt ist.

Roberta_Rahmen

Roberta, die mitten auf einer belebten Strasse von einem Engländer ausgesetzt worden war,
der ohne sie einfach nach England zurückging.
Roberta ging am 11. März 2014 über die Regenbogenbrücke aber in unseren Herzen lebt sie für immer weiter  ♥

Unai_Rahmen

Unai, der das große Glück hatte, dass sein Besitzer, ein Jäger ihn nicht aufhängte wie es mit
Jupiter und Marthe geschah, sondern ihn aussetzte.
Unai verließ uns am 23. Mai 2014. Er bleibt auf ewig unvergessen 

Manchi_Rahmen

Zu alt und sollte deshalb getötet werden.

Bilder und Texte: Finca Lucendum 

Diese hier vorgestellten Hunde bleiben auf Lebenszeit auf der Finca Lucendum da sie aus verschiedenen Gründen schwer zu vermitteln sind. Es ist ihr unscheinbares Äußeres, ein Handicap oder weil sie in ihrem Leben schon so viel Schlechtes erleben mussten, dass sie niemandem mehr vertrauen. Sie alle haben bei Gisi und Ralf von der Finca Lucendum ihr neues und endgültiges Zuhause gefunden. Doch auch die tollste und liebevollste Unterbringung kostet Geld und daher würden sich diese Vierbeiner freuen, einen Paten zu bekommen, der etwas für seine Lebens-, Tierarzt- und Futterkosten dazu steuert. Vielleicht kannst du selber keinen Hund halten, möchtest aber helfen? Dann werde Pate! Kontakt: lucendum@web.de

Felix_Rahmen

Ausgesetzt in der Sierra de Molar.
Felix hat inzwischen ein liebevolles Zuhause gefunden.

Fernando_Rahmen

Als Baby ausgesetzt, über einen Tierarzt vermittelt kam er zu einer Familie, die ihn auf der Terrasse ankettete. Nur wenn er auf seine seltenen Spaziergänge ging, durfte er an der Leine laufen. Die Familie wanderte dann nach Asien aus und wollte Fernando nicht mehr haben.
Fernando hat inzwischen seine eigene Familie gefunden.

Franziska_Rahmen

Ausgesetzt am Müllplatz.

Sara_Rahmen

Verlassen im Campo.

Felix und Franziska suchen noch ihr eigenes Zuhause. Sara und Fernando sind vermittelt und haben tolle Familien gefunden. Nähere Angaben zu den Felix und Franziska findet ihr auf den Vermittlungsseiten „Hündinnen“ und „Rüden“ hier auf dem Blog oder direkt auf der Homepage der Finca Lucendum.

Michel_Rahmen

Michel, der zusammen mit Jogi und anderen Hunden bei einer sogenannten Tierschützerin an kurzen Stricken an Bäumen angeleint war und das große Glück hatte, dass er sich nicht erhängte, wie viele seiner Freunde.
Stempel_vermittelt

Marques_Rahmen

Marques, ausgesetzt, dann in einem Refugio, aufgegeben, weil er so krank war.

~ Fortsetzung folgt ~

Eine Antwort zu “Das Schicksal der spanischen Hunde [Teil 2]

  1. Ronald 29. August 2013 um 08:12

    Also ich finde das auch eine große Sauerei wie in anderen Ländern mit Tieren umgegangen wird.
    Hier sollte man auch auf EU-Ebene mal was tun und sich nicht nur um die Rettung des EURO kümmern. Staaten die so mit Tieren egal welche Art umgehen, haben in meinen Augen keine Hilfe verdient. Gut das es wenigsten noch Menschen gibt, die sich dafür einsetzen🙂.

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