Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

Monatsarchive: Oktober 2013

Blogpause

Blogpause

Sorgenkind Nr. 3 – Balou

Balou_MiniaturUnd nun zum letzten der drei Sorgenkinder – Balou. Er ist momentan leider wieder ganz akut, aber von vorne! Am 20. September verschluckte sich Balou an seinem Erbrochenen, Futterbrei kam aus beiden Nasenlöchern und er hatte extreme akute Atemnot. Ich raste sofort mit ihm in die Tierarztpraxis um dort zu berichten, dass das gleiche bereits einmal im Juli 2011 passiert war. Balou wurde durchgecheckt, bekam ein Langzeitantibiotikum und sollte einmal täglich Metacam (zum Erweitern der Schleimhäute) bekommen. Ich verkürze den Bericht jetzt hier, denn es war tagelang ein Auf und Ab. Es ging ihm besser, dann erbrach er (was er schon immer getan hat, wenn er zu hastig frisst) und schon fing alles von vorne an. Es wurde die Vermutung angestellt, dass evtl. etwas hinter dem weichen Gaumensegel sitzen könnte, was dieses ganze Dilemma auslöste, aber dies konnte man nur unter Narkose mit einer Endoskopie feststellen. Da Balou seine letzte Narkose überhaupt nicht vertragen hatte schob ich den Gedanken erst einmal zur Seite. Da nichts helfen wollte wurde am 23. September Marbocyl verabreicht, ein zweites Antibiotikum und darunter stellte sich endlich eine Besserung ein. Ich beobachtete aber, dass Balou nun mitten aus dem Schlaf erbrach, was untypisch für ihn war. Wir vermuteten, dass er die Kombination aus beiden Antibiotika nicht vertrug und so setzte ich das Marbocyl am 30. September wieder ab. Ein paar Tage schien alles gut, bis das Ganze in der Nacht vom 03. auf den 04. Oktober wieder anfing. Wieder Metacam und nachdem sich sein Zustand zum Samstag hin verschlimmerte auch wieder Marbocyl. Aufgrund seiner Verschlechterung entschloss ich mich gemeinsam mit der behandelnden Tierärztin nun doch zu weiteren Untersuchungen. Hierzu wurden am vergangenen Samstag die Voruntersuchungen eingeleitet um festzustellen, ob Balou narkosefähig ist. Es wurde Blut abgenommen (für Blutbild und Organscreening) und ein Röntgenbild gemacht. Hierbei kam so ganz „nebenbei“ raus, dass sich bei Balou röntgendichtes Material in einer Niere befindet. Hier werden die Nierenwerte weiteren Aufschluss geben, ich warte momentan auf die Ergebnisse. Sollten seine Nieren nicht in Ordnung sein könnte das auch sein häufiges Erbrechen in der letzten Zeit erklären. Momentan sieht es so aus, dass er diese Woche noch stationär aufgenommen wird um alle nötigen Untersuchungen einzuleiten…

Sorgenkind Nr. 2 – Pascha

Pascha_Miniatur… und weiter geht es mit dem nächsten Sorgenkind: Pascha. Wie Anfang September berichtet, war Pascha zu einem erneuten Kontrolltermin zur Echokardiographie und zum Bluttest. Der Bluttest war soweit in Ordnung, aber das Herz hatte sich verschlechtert, es wurde ein kleiner Erguss festgestellt. Kontrolle sollte drei Wochen später (am 19. September) statt finden und leider hatte sich der Erguss vergrößert, der Herzmuskel ebenfalls und es wurden zusätzlich Herzrhythmusstörungen festgestellt. Solche Diagnosen ziehen mir immer wieder mal kurz den Boden unter den Füßen weg, aber auch damit muss man zurecht kommen und im „kämpfen“ sind wir ja seit vielen Jahren ja erprobt. Pascha bekam Entwässerungstabletten (Dimazon 10 mg  – Morgens und Abends je eine Tablette) und Betablocker (Atenolol AL 25 – Abends 1/4 Tablette) mit und ich musste Tagebuch über seine Atemfrequenz führen. Entwässerung wie Betablocker sind leider kontraproduktiv zu seinem Nierenleiden und müssen demnach sehr vorsichtig dosiert werden. Die erneute Kontrolle fand 10 Tage später – am 01. Oktober – statt. Ich hatte kein gutes Bauchgefühl und eine sch… Angst vor diesem Termin, aber Gott sei Dank täuschte mich dieses schlechte Gefühl. Der Erguss im Herz war viel kleiner geworden, so dass er nun nur noch Morgens eine Entwässerungstablette bekommt. Der Herzmuskel hatte sich wieder verkleinert und die Herzrhythmusstörungen waren nicht mehr zu erkennen. Ebenfalls Grund zur Freude gab unser „Atemfrequenz-Tagebuch“. Die nächste Kontrolle ist nun am 14. November – falls nicht vorher irgendwas auffällig ist, was ich nicht hoffe. Eines steht aber ganz sicher fest: Pascha kämpft! – Was sicher nicht zuletzt an seiner neuen und großen Liebe zu Maxi liegt ツ

Sorgenkind Nr. 1 – Muckl

Muckl_Miniatur_2_RahmenWie bereits in dem kurzen Lebenszeichen vor über einer Woche erwähnt, gibt es hier momentan drei Sorgenkinder. Eines meiner drei Sorgenkinder ist Muckl und ihr Schilddrüsenproblem. Seit Jahren lässt sie sich immer nur kurzfristig einstellen und dann geht alles von vorne los. Neue Dosierung des Medikamentes (Felimazole 2,5 mg) und erneute Blutkontrollen. So auch vor Kurzem wieder. Nach dem Anpassen der Dosierung „schoss“ ihr T4 von 0,7 auf 7,8, also wieder zu hoch – Ratlosigkeit! Nach Rücksprache meiner beiden behandelnden Tierärztinnen holte ich mir die dritte Meinung bei der behandelnden Tierärztin von Pascha. Ihr Tipp: Thiamazol 40 mg. Dieses Mittel wird oral  verabreicht und ist im Gegensatz zu den Felimazole-Tabletten (die nicht geteilt werden dürfen) viel besser dosierbar. Muckl bekommt von dem Mittel nun einmal täglich morgens 0,8 ml und gefällt mir sehr gut. Sie ist wieder „frech wie Dreck“ ツ Ein erneuter Bluttest steht allerdings noch aus. Das war die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass es sein könnte, dass ein Tumor an der Schilddrüse schuld an diesen enormen Schwankungen seit Jahren ist. Aber Muckl ist bereits 16 Jahre alt und entwickelt sich unter der neuen Medikation sehr gut. Aus Erfahrung handel ich in solchen Situationen nach Bauchgefühl und alle unsere Tierärztinnen unterstützen mich in dieser Einstellung. Weiterführende Untersuchungen laufen ja nicht weg, falls nötig. Aber ich denke erstmal positiv und wir werden sehen, wie sich das Ganze weiter entwickelt – ich werde berichten!