Meine Rasselbande

Leben in einer tierischen WG ツ

Monatsarchive: April 2014

Biene macht(e) Sorgen…

Nach den ganzen „Mäuse-Artikeln“ jetzt mal wieder zu den Tigern 
Meine alte Katzendame Biene hat seit etlichen Wochen schlimme Probleme mit ihrem Zahnfleisch und dementsprechend schlecht fraß sie und verlor auch an Gewicht. Die Auswirkungen waren nicht zu übersehen und auch nicht zu überhören:

Dieses Video hatte ich für meine Tierärztin gedreht, denn wie soll man das „vorführen“? Eine Untersuchung ergab eine schlimme Zahnfleischentzündung und starke Schwellungen. Bienchen hat nur noch wenige Zähne, aber Zahnwurzelentzündungen waren trotzdem nicht auszuschließen und auch ein tumoröses Geschehen stand leider im Raum. Zunächst bekam sie 14 Tage lang Antibiotikum (Marbocyl) und ein Schmerzmittel (Metacam). Darunter fraß sie wieder besser, nahm ein wenig zu und eine Kontrolle gegen Ende dieser Therapie zeigte erste Erfolge. Danach stellte ich um auf eine Kräuterformel (Gingivit) von „Naturheilkunde bei Tieren“ und als wir  – nach einwöchiger Behandlung mit Gingivet – zur Kontrolle und zum Impfen in der TA-Praxis waren, zeigte sich, dass die Entzündung weiter zurückgegangen war und die Schwellung ebenfalls. Wir behandeln jetzt fleißig weiter und werden so wohl um eine Narkose drumherum kommen. Und Biene freut sich! Während alle anderen hochwertige Futtersorten mit fast 100 % Fisch oder Fleisch fressen „müssen“ ツ bekommt sie momentan *elix, *hiskas, *heba & Co. und ist damit sehr glücklich ツ

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Wo ich eben vom Impfen sprach… Biene wird im kommenden Monat stolze sechzehn Jahre alt und hat dieses Jahr das erste mal ihre Impfung nicht vertragen. Sie hatte Fieber und man durfte sie nicht anfassen. Das muss ich noch mit der Tierärztin besprechen, denn der Abend und die Nacht nach der Impfung war alles andere als lustig.
Als das gerade überstanden war hatte sie Karfreitag auch noch Verstopfung. Da ich seit Pascha immer eine „Familienpackung“ Microkliste zu Hause habe konnte ich ihr helfen. Übung hatte ich ja (leider!) darin und wider Erwarten spielte Biene mit…

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Hier gibt es momentan noch mehr Sorgenkinder, aber darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten…

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Zerstörung und Bastelideen ツ

Ich hatte diesen Artikel ja vor Kurzem schon angekündigt… Seit die vier Chinchillas bei uns eingezogen sind, ist der Werkzeugkasten so oft im Einsatz wie selten zuvor. Vor einigen Wochen gab es scheinbar die „Nacht der Zerstörung“ ツ Wie fing alles an? Es war halb zwei Uhr Nachts, ich wurde wach und wollte nur mal kurz auf´s Bad. Ich machte das Licht im Schlafzimmer an und dachte ich träume (noch)… da kamen zwei Riesenmäuse im Gänsemarsch in´s Zimmer getrappelt und sprangen auf´s Bett. Ich war sofort wach – quasi von 0 auf 100! Panik machte sich breit… wie kamen die Stinker aus der Voliere im Erdgeschoss in´s Schlafzimmer auf der ersten Etage? Noch nicht zu Ende gedacht kamen auch die anderen beiden Mäuse angetrapst. Mir schoss nur durch den Kopf „7 Katzen und 4 Chinchillas ohne Aufsicht – das konnte nicht gut gehen!“ Die „Alteingesessenen“ konnte ich ja recht gut einschätzen, aber unser „Neuzugang“ Janosch war mir in Bezug auf Kleintiere eher noch ein Rätsel. Mein erster Gang führte in die Küche – die beiden Türen der Voliere standen offen und auf dem Boden lag der „Verschluß“. Er hatte sechs Jahre lang bei den Vorbesitzern seinen Dienst getan, bei uns aber hatte er versagt. 

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Mehrfach bereits hatte ich versucht dieser Vorrichtung Stabilität zu verleihen (Streichhölzer sind hier sehr geeignet ツ), aber in dieser Nacht war wohl alles zu spät. Ich entdeckte als nächstes, dass auch der Streben soweit angeknabbert wurde, dass er versucht war seinen Geist ebenfalls aufzugeben. Was tun? Ich sah mich im ganzen Haus um und stellte fest, dass überall – aber wirklich auch überall – Köttelchen der Stinker lagen und schloss daraus, dass sie schon einige Stunden im Haus unterwegs waren. Trotzdem sammelte ich sie erst einmal ein und schloss sie in der Küche ein. Sicher ist sicher. Dann zog es mich (um diese Uhrzeit wirklich unfreiwillig!) in den Keller – Werkzeug und Holz holen. Als erstes sägte ich ein Stück Holz auf die richtige Länge um den Streben zu verstärken. Ein paar Schrauben später sah das ganze dann so aus:

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Das wäre geschafft, aber jetzt musste auch noch eine neue „Verriegelung“ her. Also wieder in den Keller und überlegt. Etliches Gehirnschmalz weiter hatte ich die Lösung gefunden und nach dem zweiten Anlauf hat es dann auch geklappt:

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Das Ganze hält jetzt seit Wochen und muss wohl so schnell nicht erneuert werden. So ein bisschen stolz bin ich ja schon auf mich ツ Für diese Nacht aber war genug „gebastelt“… ich sammelte die Chins in der Küche ein und verfrachtete sie zurück in die Voliere. Jetzt zog es mich nur noch zurück in´s Bett. Ich war so mächtig stolz auf meine Katzengang und mit dem Gedanken schlief ich noch ein paar Stunden. Am nächsten Tag – das Werkzeug lag ja eh noch in der Küche – gab es dann noch was neues für die Riesenmäuse zu entdecken ツ

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Kommt nach wie vor gut an und fordert sie, denn bis jetzt wurde es nicht „geschreddert“ ツ 

Das war es erst mal von der „Abriss-Front“ – bis zum nächsten mal! 

Nichts (!!!) ist vor ihnen sicher ツ

Die vier Riesenmäuse erobern die Küche Stück für Stück mehr.
Auch die Küchenzeile wurde jetzt erobert und für sehr interessant erklärt 
Hier mal eine kleine Sammlung von Bildern von den täglichen Ausflügen dieser liebenswerten Chaoten ツ

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Diese tollen Hunde der Finca Lucendum suchen noch ihre eigene Familie

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aktualisiert am 30.07.2014 

Hier einmal eine kleine Zusammenfassung aller von der Finca Lucendum zu vermittelnden Hunde.

Alle durch die Finca Lucendum zu vermittelnden Hunde sind gechipt, komplett geimpft, kastriert, mehrfach entwurmt und tierärztlich untersucht, auf Mittelmeerkrankheiten getestet und sind im Besitz von einem EU-Pass!

Franziska

Yimi

Bartholo

Inzwischen weiß man, dass es sich bei Bartholo nicht um einen Mischling handelt
sondern um einen katalanischen Schäferhund.

Leona

Inzwischen weiß man, dass es sich bei Leona nicht um einen Mischling handelt
sondern um einen katalanischen Schäferhund.

Marianella

Ramires

Sancho

Bei Interesse oder Fragen gerne an mich (Kontakt) oder auch direkt an Gisi und Ralf, die “guten Seelen” der Finca (lucendum@web.de).

Und irgendwann ist auf einmal alles gut…

In einem Mehrkatzenhaushalt ist es wohl völlig normal, wenn auch mal Disharmonie zwischen den Tigern herrscht. Sehr häufig gab es das bei uns allerdings noch nicht. Das erste mal erlebte ich eine solche „Erzfeindschaft“ 2002 zwischen Biene und Flöhchen. Biene war zu dieser Zeit ca. zwei Jahre bei mir und Flöhchen zog im Mai 2002 mit geschätzten 4,5 Wochen bei uns ein. Anfangs war alles gut – bis Flöhchen größer wurde. Biene hatte ihr die Feindschaft erklärt und ließ sie kaum aus den Augen. Sie liess sie nicht auf´s Klo oder nicht mehr runter. Flöhchen orientierte sich nur noch an mir und es war einfach nur zum Verzweifeln. Fast ein Jahr lang hielt dieser Zustand an bis sich Flöhchen eines Tages endlich irgendwann mal wehrte (meine positive Verstärkung über Monate zeigte endlich Erfolg). Freundinnen wurden sie nie, sie gingen sich aus dem Weg aber es herrschte Ruhe. Und jetzt auf einmal am Sonntagabend. Beide wollten zu mir auf die Couch und schon gab es wieder Zickereien aber irgendwann bot sich mir dann dieses Bild 

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Biene (li.) & Flöhchen (re.)

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Ein so wertvoller Augenblick…

Nach langen Jahren ohne jedes Problem (trotz Neuzugängen) kam die nächste Unruhe Anfang des Jahres mit Janosch zu uns. Ein liebenswerter Haudegen sorgte für Stress bei Armani und Stronzo. Einmal skeptisch dauerte es einige Wochen bis Janosch den beiden zeigen konnte, dass er gar nicht so ist wie er sich anfangs aufführte. Stronzo bewegt sich mittlerweile wieder freier im Haus und Armani und Janosch nähern sich täglich mehr an.

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Stronzo mit seinem Lieblingsspielzeug…

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Noch ein wenig skeptisch aber ohne Versteck!

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… und plötzlich alle drei Jungs auf einem Fleck ツ