Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

Zerstörung und Bastelideen ツ

Ich hatte diesen Artikel ja vor Kurzem schon angekündigt… Seit die vier Chinchillas bei uns eingezogen sind, ist der Werkzeugkasten so oft im Einsatz wie selten zuvor. Vor einigen Wochen gab es scheinbar die „Nacht der Zerstörung“ ツ Wie fing alles an? Es war halb zwei Uhr Nachts, ich wurde wach und wollte nur mal kurz auf´s Bad. Ich machte das Licht im Schlafzimmer an und dachte ich träume (noch)… da kamen zwei Riesenmäuse im Gänsemarsch in´s Zimmer getrappelt und sprangen auf´s Bett. Ich war sofort wach – quasi von 0 auf 100! Panik machte sich breit… wie kamen die Stinker aus der Voliere im Erdgeschoss in´s Schlafzimmer auf der ersten Etage? Noch nicht zu Ende gedacht kamen auch die anderen beiden Mäuse angetrapst. Mir schoss nur durch den Kopf „7 Katzen und 4 Chinchillas ohne Aufsicht – das konnte nicht gut gehen!“ Die „Alteingesessenen“ konnte ich ja recht gut einschätzen, aber unser „Neuzugang“ Janosch war mir in Bezug auf Kleintiere eher noch ein Rätsel. Mein erster Gang führte in die Küche – die beiden Türen der Voliere standen offen und auf dem Boden lag der „Verschluß“. Er hatte sechs Jahre lang bei den Vorbesitzern seinen Dienst getan, bei uns aber hatte er versagt. 

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Mehrfach bereits hatte ich versucht dieser Vorrichtung Stabilität zu verleihen (Streichhölzer sind hier sehr geeignet ツ), aber in dieser Nacht war wohl alles zu spät. Ich entdeckte als nächstes, dass auch der Streben soweit angeknabbert wurde, dass er versucht war seinen Geist ebenfalls aufzugeben. Was tun? Ich sah mich im ganzen Haus um und stellte fest, dass überall – aber wirklich auch überall – Köttelchen der Stinker lagen und schloss daraus, dass sie schon einige Stunden im Haus unterwegs waren. Trotzdem sammelte ich sie erst einmal ein und schloss sie in der Küche ein. Sicher ist sicher. Dann zog es mich (um diese Uhrzeit wirklich unfreiwillig!) in den Keller – Werkzeug und Holz holen. Als erstes sägte ich ein Stück Holz auf die richtige Länge um den Streben zu verstärken. Ein paar Schrauben später sah das ganze dann so aus:

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Das wäre geschafft, aber jetzt musste auch noch eine neue „Verriegelung“ her. Also wieder in den Keller und überlegt. Etliches Gehirnschmalz weiter hatte ich die Lösung gefunden und nach dem zweiten Anlauf hat es dann auch geklappt:

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Das Ganze hält jetzt seit Wochen und muss wohl so schnell nicht erneuert werden. So ein bisschen stolz bin ich ja schon auf mich ツ Für diese Nacht aber war genug „gebastelt“… ich sammelte die Chins in der Küche ein und verfrachtete sie zurück in die Voliere. Jetzt zog es mich nur noch zurück in´s Bett. Ich war so mächtig stolz auf meine Katzengang und mit dem Gedanken schlief ich noch ein paar Stunden. Am nächsten Tag – das Werkzeug lag ja eh noch in der Küche – gab es dann noch was neues für die Riesenmäuse zu entdecken ツ

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Kommt nach wie vor gut an und fordert sie, denn bis jetzt wurde es nicht „geschreddert“ ツ 

Das war es erst mal von der „Abriss-Front“ – bis zum nächsten mal! 

3 Antworten zu “Zerstörung und Bastelideen ツ

  1. Kleeblatt 29. April 2014 um 14:17

    Das sind keine Chinchillas, was du hast, das sind ausgewachsene Rabauken🙂
    Ich bin dann sozusagen die lachende Dritte und erfreue mich an deinem Beitrag🙂

    LG
    Monika

  2. engelundteufel 1. Mai 2014 um 13:34

    Die Chins sind ja echt knabberbegeistert😀 Echte Ausbrecherkönige🙂 Klasse, dass die Katzies friedlich waren, aber mit den Zähnchen der Maximäuse wollenw die wohl lieber keine Bekanntschaft machen😀
    Schnurrer Engel und Teufel

  3. Elke 2. Mai 2014 um 22:32

    Die Riesenmäuse haben wirklich was drauf!!! Da knabbern sie ihre Voliere auf und wandern durch das ganze Haus. Dein Einsatz in der Nacht war wohl so kaum geplant! Auf dein künstlerisches Werkeln mitten in der Nacht kannst du wirklich stolz sein. Und wenn noch alles intakt ist, was will man mehr!!!
    Ich finde es ja gut, dass es keine Scherereien mit den Katzen gegeben hat. Nochmal (fast) alles gut gegegangen!!!

    Liebe Grüße von
    Elke

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