Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

Janosch, mein zärtlicher Chaot, viel zu kurz…

… warst du bei uns um erfahren zu dürfen, was es heißt geliebt zu werden. Nur sechs Monate warst du bei uns, in den letzten Wochen ging es dir schon nicht mehr gut. Unsere Tierärzte und ich haben alles getan um dir eine nach der anderen Chance zu geben aber es sollte wohl nicht sein. Es war ein Auf und Ab und vorgestern noch hattest du nach wie vor einen sehr starken Willen und wieder haben wir alles nur mögliche für dich getan. In der Nacht auf Mittwoch hast du dich weiter verschlechtert und als ich dich gestern morgen noch einmal auf den Arm nehmen durfte spürte ich, dass du gehen möchtest. Lange durften wir uns verabschieden und du bist fast in mich rein gekrochen, hast geschnurrt um dich zu beruhigen… du warst so viel stärker als ich und hast auch mich versucht zu beruhigen, hast mir die Tränen vom Gesicht geleckt.

DSC07432_Rahmen

Ich fasse das alles immer noch nicht und es ist wie ein Alptraum.

Auch wenn du noch nicht lange bei uns warst, du fehlst so sehr!

M a n c h m a l…

wenn abends die Sonne untergeht,
wenn das Rot des Horizonts sich
mit dem sanften Blau des Himmels vermischt,
dann kommt es mir vor,
als wolltest Du mich ein letztes mal grüßen.

Und manchmal…

wenn ich allein auf der Bank,
drüben am Wäldchen sitze
und hinaus auf die Felder schaue,
wie die Ähren sich im Wind wiegen
und er ihnen eine leise,
vertraute Melodie entlockt,
dann habe ich das Gefühl,
dass Du es bist, die mich leise ruft.

Und manchmal…

wenn ich des nachts die Sterne sehe,
dann denke ich,
Du bist ein Teil von ihnen geworden –
nur, um mich im Dunkeln nicht allein zu wissen.

Und manchmal…

wenn der Wind durch die Bäume haucht
und ihre Blätter zum Rascheln bringt,
dann glaube ich,
Deine Gegenwart zu spüren
und ich stelle mir vor,
dass Du es bist,
die schauen möchte,
wie es uns geht.

Und manchmal…

wenn ich am Meer sitze und
den Geschichten der Wellen lausche,
wenn ich weine,
weil sie Dinge erzählen,
die sie nicht wissen können,
dann hoffe ich,
dass Du ihnen all das anvertraut hast –
als Trost für die Seele.

Doch manchmal…

wenn die Stunden wirklich lang werden und
die Dunkelheit einkehrt,
weil Wolken die Sicht trüben
oder Kerzen nicht mehr brennen,
dann scheint es mir,
als redete ich mir das alles ein,
um nicht verrückt zu werden.

Felder sind doch nur Felder,
Sterne bloß Sterne, Wind ist Wind …

… dann werde ich ganz still
und warte…

…bis von irgendwo durch Welten
du mich berührst

Janosch, mein kleiner Schimanski, mein Haudegen und zärtlicher Chaot…
so möchte ich dich in Erinnerung behalten.
Du lebst für immer in meinem Herzen weiter, ich werde dich nie vergessen ♥

10 Antworten zu “Janosch, mein zärtlicher Chaot, viel zu kurz…

  1. beatesenft 28. August 2014 um 12:54

    Oh Sylvia, das tut mir so unendlich leid. Ich sitze hier und weine um Janosch und um dich, weil du so viel ertragen musst. Wenn ich dir doch nur helfen könnte. Aber diesen Schmerz musst du ganz alleine tragen, den kann dir leider niemand abnehmen. Fühl dich ganz lieb von mir gedrückt. Wenn du reden magst, dann ruf an. Ich bin immer für dich da.

    Traurige Grüße
    Beate

  2. Marlene mit Felix, Shadow, Ernie u. Monti 28. August 2014 um 13:01

    Gehofft, gebangt und doch leider verloren😥

    Farewell kleiner Janosch.😥
    Komme gute im Land der Regenbogen an

    Wir wissen, dass euch im Moment keine Worte trösten können, jedoch sollst du wissen, dass wir an dich und die Rasselbande denken und euch aus der Ferne drücken.

    Traurige Grüße
    Marlene mit den Katerjungs😥

  3. Kerry 28. August 2014 um 13:05

    Alles, alles Gute im Regenbogenland Janosch. Ich weiß, dass dir das letzte halbe Jahr mehr bedeutet hat, als die übrige Zeit davor und ich bin so froh, dass du bei Sylvia und der Rasselbande erleben durftest, wie schön so ein Katzenleben sein kann, auch wenn deines viel zu früh endete.

  4. Gila S. 28. August 2014 um 13:07

    Liebe Sylvia … Smoke, mein 14 – jähriger Aussie-Bub und ich trauern mit dir und wünschen dir ganz viel Kraft….

  5. Monika Stutzke 28. August 2014 um 13:27

    Liebe Sylvia, liebe Rasselbande

    Es tut mir weh, lesen zu müssen, dass wieder einer von euch über die Regenbrücke gegangen ist. So lange gekämpft und doch musstet ihr ihn gehen lassen. Es ist nur ein ganz kleiner Trost zu wissen, dass ihm nun nichts mehr weh tut, dass es für ihn die einzige Entscheidung war.
    Aber eins wisst ihr auch ganz sicher, er hat sich bei euch wohlgefühlt und er fühlte sich zumindest in den letzten 6 Monaten seines Lebens geliebt, so sehr, dass nicht nur ihr um ihn weint, sondern auch Außenstehende, die alles mitverfolgt haben.
    Traurig, dass alles Daumen- und Pfötchendrücken nicht geholfen haben.

    Sylvia, fühle dich gedrückt von mir. Kerstin hat mir gestern am Telefon schon erzählt, unter welchen Umständen du ihn gehen lassen musstest. Für das, was noch als „Rattenschwanz“ hinten dran hängt, wünsche ich nur das Positive und hoffe mit euch.

    Kleiner Janosch. Wenn du unseren Tiger triffst, grüße ihn von uns und sag ihm, dass wir ihn auch nach all den Jahren noch immer vermissen.

    Liebe Grüße
    Monika

  6. Schmidt Uschi 28. August 2014 um 14:43

    Mein herzliches Beileid liebe Sylvia.
    Ich sitzte hier und weine mit Dir, mir fehlen die Worte um Dich zu trösten. Er hat für Dich gekämpft, doch sein Körper schaffte es nicht mehr. Jetzt ist er in einer anderen Welt vorausgegangen und wird Dich empfangen wenn es soweit ist.
    Traurige Grüße Uschi
    (Widdercat Schmidt)

  7. Catlady13 29. August 2014 um 20:20

    Liebe Sylvia, ich kenne dich nicht und weiß auch nicht genau was passiert ist. Aber deine Zeilen zerreissen auch mir das Herz und ich kann nachvollziehen, wie du dich fühlen musst.
    Ich wünsche dir von Herzen viel Kraft in dieser so sehr schweren Zeit und dass der Schmerz bald ein wenig erträglicher wird und du in schönen Erinnerungen von deinem Schatz schwelgen kannst.
    Vergiss nie, wir werden unsere Samtpfoten, die nicht mehr bei uns sein dürfen, irgendwann wieder sehen – sie warten an einem besseren Ort auf uns! Bis dahin wohnen sie in unseren Herzen!

    Alles Gute,
    Melanie

  8. Elke 30. August 2014 um 22:23

    Hallo, liebe Silvia,

    es tut mir sehr leid, dass Janosch nach so kurzer Zeit bei euch, von euch gehen musste.
    Er war so ein lieber Kerl, warum musste er schon so früh sterben??? Ja, die Frage wird
    niemand beantworten können. Jedenfalls hatte er doch eine gute Zeit bei euch und hat
    erlebt, wie sehr man geliebt werden kann.
    Mir stehen die Tränen in den Augen, wenn ich das hier so schreibe.
    Ich wünsche dir und der Rasselbande viel Kraft und alles, alles Gute!!!

    Traurige Grüße von
    Elke

  9. engelundteufel 30. August 2014 um 22:52

    Wir sind so traurig!😦
    Mach es gut da oben überm Regenbogen und hab ein Auge auf deine Rasselbande.
    Wir drücken dich Sylvia
    Engel und Teufel und alle aus dem Nussbaumhaus

  10. Marion Ramakers 13. September 2014 um 18:12

    Hallo Sylvia,
    ich habe erst heute wieder Zeit und Muße gefunden auf deinem Blog zu lesen und dann muß ich so eine traurige Mitteilung lesen. Ich wünsche deinem Janosch alles Gute auf der anderen Seite des Regenbogens. Mir sind wahrlich die Tränen gekommen, du hast so ein einfühlsames Gedicht geschrieben, das uns allen wohl aus der Seele spricht. Ich mag auch gar nicht daran denken, daß meine beiden Tiger eines Tages von mir gehen werden. Da wird mir wieder bewußt, wie dankbar ich für jede Stunde und jeden Liebesbeweis sein kann – denn manchmal sind die kleinen Racker ja auch schon mal nervig, wenn man gerne in Ruhe lesen möchte, sie aber eine Spielstunde fordern. Blicke immer positiv in die Zukunft, bleibe stark für den Rest der Bande.
    Marion

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