Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

Loslassen ist so verdammt schwer…

Vieles ist passiert in der letzten Zeit, Janosch ist nun schon (oder wie ich es empfinde erst!) seit 2,5 Wochen nicht mehr bei uns und so vieles kam noch „hinterher“. Seit vorgestern weiß ich (weil ich es aufgrund der anderen Katzen hier wissen musste!), dass Janosch an FIP gestorben ist. Ich glaube, dass die meisten von euch sich vorstellen können wie es einem mit einem solchen Ergebnis geht.

Meine Gedanken drehen sich im Kreis, man hat Angst – Panik, wenn auch nur eine der noch hier lebenden sechs Katzen das kleinste Anzeichen von Unwohlsein zeigt. Ich bin so froh, dass meine Tierärzte sich in solche Situationen hinein versetzen können, nicht zuletzt weil auch ihre eigenen Tiere Familienmitglieder sind.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken bei den behandelnden Tierärzten, ihren Teams und vielen „alten“ Freunden aber auch einigen neuen Bekanntschaften die mich in der letzten Zeit regelrecht aufgefangen haben. Die mich anriefen, mir zuhörten, die einfach nur verstanden. Es gab in dieser schweren Zeit auch leider andere Erfahrungen aber darüber möchte ich hier nicht schreiben, womit ich bei dem Titel dieses Artikels angekommen bin…

Loslassen.

LolassenjpgBild: www.loslassennow.de

In einem Telefonat mit Melly waren wir einer Meinung: Unsere Blogs kommen seit Facebook irgendwie zu kurz. Wie schnell hat man ein Foto oder einen Status auf Facebook hochgeladen. Ein Blog bedeutet da schon mehr Arbeit. Und auch die Kommentare zu veröffentlichten Artikeln auf dem Blog landeten zu 90 % auf Facebook und nicht auf dem Blog – klar, auch das ist bequemer. Wir nahmen uns beide vor uns wieder mehr dem Blog zu widmen und Melly fing bereits vorgestern damit an.

Ich habe nun heute das Blog ansatzweise überarbeitet und mich auch (wenn auch sehr schweren Herzens) von dem Header mit meiner Muckl getrennt. Sie war meine erste Katze und irgendwie damit auch die „Mitbegründerin“ der Rasselbande. So viele Seelen haben uns in der letzten Zeit verlassen und ich habe mich dazu durch gerungen einen (je nach Seite) wechselnden Header einzubauen mit allen hier lebenden Seelen. Das heißt natürlich nicht, dass hier auch nur einer vergessen wird. Auch für Janosch habe ich für „Erinnerung“ gesorgt, aber das gehört hier einfach nicht hin.

Und das loslassen geht leider weiter, denn Biene hat sich sehr verschlechtert. Das Fressen fällt ihr immer schwerer, das Cortison welches ich ihr einmal die Woche spritze schlägt nicht mehr an. Das Schmerzmittel Metacam leider auch nicht. Die Mistelkur bekommt sie weiterhin und nächste Woche kommt noch ein weiteres Schmerzmittel zum Einsatz in der Hoffnung, dass es anschlägt. Aber solange sie ansonsten frech wie gewohnt ist, mit mir jeden Gang in den Keller genießt und Nachts schnurrend auf meinem Kopfkissen schläft lasse ich nichts unversucht…

Ich habe vor einen Artikel über Janosch´s Krankheitsverlauf zu veröffentlichen, weil ich denke, dass es so manch einem, der die gleichen Probleme hat, helfen kann, aber momentan geht das einfach noch nicht… hier müssen erstmal alle (!) und nicht nur ich zur Ruhe kommen…

Vielen Dank für euer Interesse und weiterhin ein schönes Wochenende!

7 Antworten zu “Loslassen ist so verdammt schwer…

  1. Melly 13. September 2014 um 17:39

    Liebe Sylvia, ein Abschied ist auch immer ein kleiner Neuanfang ❤️. Ich fände es sehr schön auch mal von deinen Papageien und Chinnis und was sonst noch alles bei dir wohnt zu lesen und ein paar Bilder zu sehen.
    Witzig finde ich( nicht die Krankheit etc.) das du über Janosch Krankenverlauf berichten möchtest. Ich habe mir gestern überlegt, am Montag meinen TA nach den Röntgenbilder von Aragons Darm zu fragen, damit ich die auch mal in meinen Blog einbinden kann und mehr über die Kranheit Mega-Colon zu schreiben. Ich merke schon, wir ticken gleich 😉.
    So, und jetzt gehe ich mit meinen Mäusen auf die Couch und lass den lieben Gott einen guten Mann sein ☺️.
    Und genau das gleiche solltest du auch machen, erstmal Ruhe einkehren lassen. Schnapp dir Biene und ab auf die Couch kuscheln, auch wenn es mir in der Seele weh tut zu lesen das sich ihr Zustand verschlechtert hat.
    Ich knuddel euch virtuell ❤️❤️

  2. beatesenft 13. September 2014 um 23:46

    Liebe Sylvia,
    ich schicke dir ganz viel Kraft und hoffe so, dass Biene das andere Schmerzmittel noch ein paar schöne und schmerzfreie Wochen verschafft. Streichle alle deine Mäuse von mir und versuche jetzt erst mal etwas zur Ruhe zu kommen. Ich mache mir wirklich Sorgen um dich und habe Angst, dass du irgendwann einfach zusammen klappst. Gönne dir einfach mal etwas schönes oder erfülle dir einen Wunsch. Tu einfach mal das was dir richtig Freude macht. Das hast du dir echt verdient.
    Ich drücke dich ganz lieb
    Liebe Grüße
    Beate + die Flauschis

  3. engelundteufel 14. September 2014 um 10:59

    Hallo Sylivia,
    FIP – das ist Scheiße. Da ist auch die Katze von Omi dran gestorben😦 Wir sind dafür, dass du darüber berichtest. Wir drücken euch die Pfötchen, dass ihr noch ein wenig mehr Zeit mit der frechen Biene habt.
    Wir sind leider nicht bei Fatzebook und stehen dann immer etwas auf dem Schlauch und hoffen, dass nix Schlimmes passiert ist, wenn schon seit einiger Zeit nix berichtet wurde. Leider ist es dann auch so und trifft uns wie aus heiterem Himmel😦
    Schnurrer Engel und Teufel

  4. Karin Amstutz 14. September 2014 um 13:11

    Hallo Sylvia

    Ich bin in Gedanken bei dir…

  5. Karin Bierlein 14. September 2014 um 17:34

    Ich kann dich voll und ganz verstehen. Auch ich bzw.wir leiden mit jedem Tierchen das an unserer Seite geht oder gegangen ist. Wir gehen lassen mussten wegen Altersschwäche oder Krankheit. Ich bzw. wir sind eine Katzen und Meerschweinchenfamilie und auch Chinchilla. 13 Jahre ist es her seit wir unsere Patty gehen lassen mussten, meine erste Perserkatze, es war der 11. Sept.2001, ein Datum das man nie vergisst..Sie wurde 17 Jahre alt war aber zum Schluss sehr krank und man konnte nichts mehr machen. Jedes Tier das nach ihr folgte hatte seinen eigenen Charakter seine Eigenarten die einem immer an sie erinnern lassen. Das so oft gesagte….weisst du noch……!!!! Alle unsere Tiere waren ein Familienmitglied und nicht nur ein Ding oder Gegenstand, deshalb lass dich nicht von Menschen herunterziehen die oft ungerecht oder besserwisserisch sind. Ignoriere sie, denn du weisst schon instinktiv was gut ist für deine Fellchen.
    Ich wünsche dir viel Kraft
    Herzlichst Karin und Chris

  6. Schmidt Uschi 14. September 2014 um 19:58

    Liebe Sylvia,
    danke für Deinen Bericht. Irgendwann wenn Du Kraft hast berichte mal darüber, es wird bestimmt einigen sehr helfen. Dast mit Biene ist arg und ich finde es gut das Du ihr hilfst und sie einfach sein lässt. Du bist eine gute Seele, in der heutigen Zeit sehr selten. Du machst das richtige für Deine Tierkinder,Deine Familie.
    Liebe Grüße Uschi (Widdercat Schmidt)

  7. Marlene 16. September 2014 um 15:02

    Das ist natürlich ein Befund, der einem echt schlucken lässt.😦
    Was du im letzten Jahr alles verkraften musstest ist scht schon der Hammer. Andere Tierhalter (und da schließe ich mich mit ein) können bestimmt gar nicht so richtig nachempfinden wie es ist, wenn einem in solch einen Zeitraum mehrfach die Füsse unter dem Boden weg gezogen werden.

    Der Biene, die olle Schnatterliese alles Gute und das es bei ihr anschlägt

    LG
    Marlene mit den Katerjungs

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