Meine Rasselbande

Leben in einer tierischen WG ツ

Monatsarchive: März 2015

Von Biene und dem Futterautomaten… und von Mäusen ツ

Wie ich vor einiger Zeit berichtet habe, war unsere neueste Errungenschaft ein Futterautomat mit Sensor (SureFeed). Diese Erfindung ist für einen Mehrkatzenhaushalt sicher nie ‚sinnfrei‘, beschafft habe ich ihn aber in erster Linie für Biene, damit sie – während der Zeiten in denen ich nicht zu Hause bin – die Möglichkeit hat, immer wieder kleine Portionen Futter zu bekommen. Das war der Plan…

… der aber zunächst nicht aufging, da Biene zwar das Halsband mit dem Mikrochip akzeptierte, den Futterautomaten als solches aber fand sie scheinbar einfach nur blöd und sie ignorierte ihn einfach.

Am vergangenen Samstag kam dann die Wende: Die Leckerchen waren ‚alle‘ und so holte ich im Keller neue… die gefriergetrockneten Snacks von Cosma in der Sorte Rind. Biene vergaß augenblicklich alles um sich herum und das nutzte ich aus. Ich legte eine kleine Spur dieser Leckerchen bis hin zum Futterautomaten und es klappte! Als sie sich näherte ging die Klappe auf, sie schaute noch mal kurz ziemlich kritisch, bekam dann aber wohl den Geruch ‚vom Rind‘ in die Nase und fraß aus dem Automaten. Mehrfach übte ich am Samstag mit ihr und seit Sonntag bedient sie sich daraus ganz alleine.

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Überglücklich bin ich über die Entwicklung, denn eigentlich hatte ich inzwischen die Hoffnung aufgegeben, dass Biene sich doch noch mit diesem ‚Gerät‘ anfreunden würde. Weniger glücklich sind die anderen Tiger, die nicht begreifen können, warum nur Biene dort Leckereien bekommt. Flöhchen fiel fast vom Glauben ab und Armani war regelrecht beleidigt und er verkrümelte sich unter das Kissen, auf dem seine Schwester Chanel bereits lag.

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Von den ganzen Leckereien (in dem Futterautomaten) abgesehen bekommt Biene mehrmals täglich entweder ‚Päppelfutter‘ vom Tierarzt (Hill´s a/d und Royal Canin Convalescence) oder ‚normales‘ Futter welches ich püriere. Das Fressen ist für Biene sehr mühsam und jedes Mal sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld, aber trotz aller Widrigkeiten schmeckt es ihr und sie ist mit die erste, die in der Küche ist wenn sie hört, dass ich Futter für die Tiger zubereite.

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Tendenziell geht es ihr momentan wieder ein klein wenig besser, was ich auf die geänderte Therapie zurück führe, denn Piroxicam wirkt nicht nur schmerzstillend sondern auch abschwellend.

Tja, und dann haben wir „Familienzuwachs“… allerdings ungewollten. Im Januar habe ich die Garage auf den Kopf gestellt und dabei festgestellt, dass es sich dort Mäuse gemütlich gemacht hatten. Ich habe nichts gegen diese Kleinnager, aber bitte nicht im Haus oder in der Garage. Ich dachte entdeckt zu haben, wie sich die Mäuschen Zugang verschafften und ‚verbaute‘ ihnen den Weg. Danach war anscheinend Ruhe, dachte ich… denn letzte Woche entdeckte ich wieder ‚Hinterlassenschaften‘ und einen kleinen Futtervorrat unter dem Rasenmäher. Da ich nicht möchte, dass sie sich wieder häuslich einrichten musste nun schnell Abhilfe her, allerdings widerstrebt es mir natürlich die Kleinnager zu vergiften oder auf anderem Weg zu töten und so entschied ich mich kurzerhand für folgende Lebendfalle:

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Seit Samstagmittag steht sie nun – gefüllt mit Körnern und Erdnüssen – in der Garage und ich kontrolliere sie seitdem regelmäßig. Bis jetzt konnte ich damit noch keine Maus fangen (um sie dann in der Natur wieder frei zu lassen), aber die Kundenmeinungen zu dieser Lebendfalle sind ausnahmslos gut, daher heißt es jetzt denke ich nur sich in Geduld zu üben und/oder immer wieder neue Standorte wählen.

Nun wünsche ich allen Lesern eine angenehme Restwoche ツ

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Meine „Mädels“ und die ersten Frühlingsboten ツ

Mir ist nach wie vor nicht nach vielen Worten, aber ein paar Bilder aus den letzten Tagen habe ich für’s Blog… Keine Ahnung wieso, aber irgendwie sind mir „nur“ die „Mädels“ vor die Linse gekommen ツ

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Flöhchen genießt die warme Sonne hinter der Scheibe und ist „tiefenentspannt“.

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… auf ihrem allabendlichen Stammplatz neben mir wenn der Fernseher läuft.

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Chanel auf ihrem neuen Lieblingsplatz… meinen (na ja ツ) Kissen auf der Couch.

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Bienchen’s Zustand hat sich leider weiter verschlechtert. Nach Rücksprache mit der Tierärztin bekommt sie jetzt nicht nur morgens, sondern auch abends das Schmerzmittel Piroxicam (vorerst allerdings nur die halbe Dosis). Außerdem bekommt sie die Mistelkur häufiger gespritzt. Das Fressen macht ihr immer mehr Schwierigkeiten, aber solange sie noch Appetit hat und auch ansonsten nach wie vor an unserem Leben teilnimmt werden wir gemeinsam durchhalten und ich versuche alles um ihr das Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Nach diesem eher unschönen und vor allem traurigen Thema hier was Schönes: Die ersten Frühlingsboten aus unserem Garten…

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Erstaunlich, wo die Natur sich teils ihre Lebensräume aussucht ツ

Nun wünsche ich allen einen schnellen und schönen Start in ein hoffentlich sonniges Wochenende!

Mal wieder ein „Lebenszeichen“ von uns ツ

Der letzte Blogartikel liegt bereits Wochen zurück. Irgendwie fehlen momentan Zeit und Lust das Blog regelmäßig weiter zu führen, was nicht zuletzt darin begründet liegt, dass Bienchen sehr „pflegeintensiv“ geworden ist und dementsprechend viel Zeit in Anspruch nimmt. Sie „sabbert“ mittlerweile vor sich hin, wenn sie sich aufkratzt leider auch blutig. Alle ihre Lieblingsplätze sind nun mit Handtüchern ausgelegt, die regelmäßig ausgetauscht und gewaschen werden. Durch ihr „sabbern“ kommt keine Langeweile auf, der Putzlappen liegt ständig in greifbarer Nähe ツ Aber trotz dieser Verschlechterungen hat sie nach wie vor Hunger und nimmt am Leben teil. Sie bekommt weiterhin einmal täglich das Schmerzmittel Piroxicam und zweimal wöchentlich die Mistelkur von mir gespritzt.

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Bienchen bekommt viele kleine Portionen am Tag und ich überlege bereits seit Wochen, wie ich längere bis lange Abwesenheiten meinerseits diesbezüglich überbrücken könnte. Eine Idee war, in eine selbstgebastelte Box (Holz, Acryl) eine Katzenklappe mit Sensor einzubauen, so dass nur Biene mit Hilfe eines „Transponders“ Zugang zu dem in der Box stehenden Futters haben würde. Vergangene Woche entdeckte ich dann die Lösung: Den SureFeed Mikrochip Futterautomat. Mittwoch bestellt, Donnerstag geliefert und seit Freitagnachmittag betriebsbereit (leider lagen keine Batterien für die sofortige Inbetriebnahme bei).

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Der Automat ist sehr gut verarbeitet und der beiliegende Chip schnell an der Station registriert. Meine Befürchtung, dass Biene sich mit Halsband (und Chip) nicht anfreunden könnte war unbegründet. Dafür habe ich mich ordentlich verschätzt, was die Akzeptanz des Futterautomaten betrifft. Biene findet das Teil schlicht und ergreifend blöd und ignoriert die neue Errungenschaft so gut es nur geht. Sie bekommt bereits jetzt nur noch Futter aus einer der beiden Schalen gereicht und im Gerät steht immer eine Schale mit ihrem Trockenfutter und diversen Leckereien. Ich hoffe, dass sie noch dahinter kommt, dass sie die Einzige ist, die hier Futter bekommt und das wann und wie oft sie will, auch wenn ich nicht zuhause bin.
Gestern Nachmittag gab es den ersten „Lichtblick“. Ich öffnete den Futterautomaten manuell (so dass die Klappe sich nicht bewegte) und lockte Biene mit einem besonders leckeren Futter Stück für Stück in Richtung des Automaten bis sie letztendlich sogar aus der Schale im Automaten gefressen hat. Danach ignorierte sie das Teil umgehend wieder, aber ich denke, diesen Trainingsschritt werde ich nun täglich wiederholen.

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Auch für die anderen Tiger kam vergangene Woche ein Paket an mit Leckerchen und ein paar neuen Spielsachen. Nachdem der „Funny Butterfly bereits von etlichen anderen Tigern getestet und für gut befunden worden ist sollte auch die Rasselbande in den Genuss kommen. Leider war das Beschäftigungsspielzeug eine Zeit lang ausverkauft, aber als es wieder lieferbar war schlug ich sofort zu. Armani war bereits beim Auspacken dabei und sehr neugierig.

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Der „fliegende Schmetterling“ weckte sofort das Interesse aller (!) fünf Katzen, sogar Biene verfolgte das flatternde Etwas mit großem Interesse ツ Am meisten war – wie immer – Armani bei der Sache und ich frage mich bereits jetzt, nach ein paar Tagen, was ich mache, wenn beide Schmetterlinge dank seiner Aktivitäten „das Zeitliche gesegnet“ haben. Ich habe mal gegoogelt und scheinbar würden sich noch mehr Katzenbesitzer freuen, wenn man noch Ersatzschmetterlinge nachkaufen könnte.

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Ich habe auch noch ein kleines Video gedreht, allerdings muss das erst noch bearbeitet werden und dann werde ich es auf´s Blog stellen.

Die anderen neuen Spielzeuge (Sprong Catty Coil und Sprong Fish Bone) kommen leider nicht so gut an. Der Fisch wird gar nicht beachtet und mit den beiden Spiralen haben nach dem Auspacken nur kurz Armani und Chanel gespielt, seitdem liegen auch sie unberührt in der Ecke.

Flöhchen hätte am vergangenen Donnerstag eigentlich ihren Kontrolltermin (Ultraschall, Blutkontrolle) gehabt. Leider „zerschlug“ sich der Termin und verzögert sich nun aus diversen Gründen bis zum 10. April. Im Großen und Ganzen ist sie aber auch unauffällig, nur hin und wieder ist ihre Verdauung auffällig, lässt sich aber umgehend wieder in den Griff bekommen. Ansonsten wird sie immer zutraulicher und führt jetzt von sich aus feste Rituale ein, z. B. werde ich nun jeden Morgen auf der Fensterbank im Arbeitszimmer von ihr freudig empfangen und regelrecht niedergeschmust ツ

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Bei Chanel stellte ich am vorletzten Wochenende mit Schrecken fest, dass sie innerhalb von ca. 5 Wochen 300 Gramm abgenommen hatte (von 2,9 kg auf 2,6 kg). Ich vermutete, dass die kleine „Diva“ sich ein wenig zurück gesetzt gefühlt hat, da sich ein Großteil des Tages um Biene dreht. Also ging ich sofort dazu über und gab auch ihr über den Tag verteilt viele kleine Portionen, die sie auch sofort annahm. Am vergangenen Wochenende bestätigte sich meine Vermutung, denn die Maus hatte innerhalb nur einer Woche bereits wieder 180 Gramm zugenommen (aktuell nun 2,78 kg).

Seit ca. 2 Wochen bekommt sie zusätzlich zu ihrer Nierendiät, Pronefra und der SUC-Kur von Heel auch noch zweimal täglich eine Tablette „Rehmannia 300 mg“. Eine Blogleserin machte mich auf dieses Präparat aufmerksam (danke Karin!) und ich kann nicht verstehen, warum ich nicht selber auf diese Idee gekommen bin, denn ich bestelle seit vielen Jahren etliche Präparate bei diesem Hersteller „Naturheilkunde-bei-Tieren“. Manchmal wird man wohl – bei all dem was hier so passierte und nach wie vor passiert – ein wenig „betriebsblind“. Jetzt hoffe ich mal, dass bei der nächsten Blutkontrolle (Ende diesen, spätestens Mitte nächsten Monats) der Kreatininwert wieder gesunken ist.

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Ich möchte den Artikel mit einem Bild von einem total gechillten Armani beenden…

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… und wünsche euch allen eine angenehme Woche.