Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

Kategorie-Archiv: Tierhaltung

Balou wäre lieber ein Karnickel ツ

Wer dieses Blog mehr oder weniger verfolgt wird wissen [Ironie an] dass meine Katzen nur sehr wenig Spielzeug, Kratzbäume, Katzenkissen und ähnliches besitzen [Ironie aus]. Aus diesem Grund ist der arme (!) Balou mittlerweile schon gezwungen sich Beschäftigung bei den Kaninchen zu holen … armer Kerl, wirklich! Ich gelobe Besserung!  ツ

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Sollte der ein oder andere allen Ernstes Mitleid mit diesem armen Kater haben, bin ich gerne bereit ein Spendenkonto für ihn einzurichten  ツ

Samstag Morgen bei der Rasselbande ツ

Irgendwie war ich am Samstag Morgen die Einzige, die ihren Popo aus dem Bett bewegt hat ツ Pascha und Armani nahmen sofort das noch warme Kopfkissen in Beschlag und hatten auch die nächsten zwei Stunden nicht vor, das zu ändern. Balou lag noch schön eingekuschelt in dem großen Hundebett an der Heizung. Und auch der Rest der Band lag im Haus verteilt und hatte sich schöne warme Ecken gesucht  ツ

Faule_Jungs

Alles was nicht aussieht wie Katze hingegen war hellwach und forderte sein Frühstück, Flori und Fine sogar recht lautstark. Also erstmal ab in die Küche und Obst und Gemüse „geschnippelt“ ツ

Frühstück

Eins steht auf jeden Fall fest: Bei der Rasselbande herrscht strickte Arbeitsteilung und ich befürchte, ich habe dabei die A…karte gezogen ツ

Charly & Paulchen ツ

Nach den „Erinnerungs“-Bildern von Flöhchen in Babytagen und unserer kleinen Dackeldame Biene jetzt noch zu einer ganz anderen Art tierischer Begleiter über sehr viele Jahre. Bereits zum vierten Geburtstag durfte ich einen orangefarbenen Kanarienvogel „Hansi“ meinen Freund nennen. Er war damals ebenfalls vier Jahre alt und er starb an meinem achtzehnten Geburtstag in einem stolzen Alter von achtzehn Jahren. Ein trauriger aber auch bewegender Moment, denn welcher Kanarienvogel wird schon so alt? Während Hansi bei uns lebte gesellten sich weitere Kanarienvögel zu ihm und damals übliche Käfige wurden zunächst durch eine kleine Voliere auf dem Dachgarten ersetzt. Später folgte eine 2 m² große Innenvoliere. 

Aber nicht nur „normale“ Kanarienvögel haben mich immer fasziniert, irgendwann entdeckte ich zwei total knuddelige Rassen dieser Vögel: den Norwich und den Crest. Diese große Art des Kanarienvogels hat mehr von einem kleinen Hund als von einem Vogel, wie folgende Bilder vielleicht ein wenig beweisen können ツ

Kanarien_Collage

Sie liebten es im Waschbecken baden zu dürfen um danach trocken geföhnt zu werden. Sie sassen mit auf dem Tisch und bettelten mit viel Charme um kleine Leckereien. Ich könnte ewig über diese kleinen drolligen Gesellen erzählen ツ Alle unsere Kanarienvögel waren zahm, da brauchten wir gar nichts für zu tun, das brachten sie sich untereinander bei, aber diese kleinen dicken Kumpels hier haben wirklich alles getoppt!

Hinter meinem Haus musste ich leider schon während der Renovierungsphase in 2011 eine nur noch halbwegs vorhandene Voliere abreißen, denn sie war mehr als „morsch“ und nicht mehr zu retten. Aber wenn ich solche Bilder sehe und die ganzen schönen Erinnerungen wieder hoch kommen, dann fange ich schon wieder an zu überlegen und zu planen … die Fundamente sind auf jeden Fall noch vorhanden weil ich sie (aus welchem Grund auch immer? ツ) noch nicht entfernt habe. Wer weiß, vielleicht gibt es bei der Rasselbande auch irgendwann wieder eine große Außenvoliere mit Kanarienvögeln ツ …

Biene … so lange her und immer noch traurig!

Seit meine Eltern von mir einen Dia-, Foto- und Negativscanner geschenkt bekommen haben ist mein Papa sehr fleißig und scannt alte Fotos ein. Was kommen da alte Erinnerungen hoch. Urlaube, Erlebnisse und Lebensabschnitte. Mich wühlen jedoch (und wer hätte etwas anderes gedacht? ツ) Bilder von unseren Tieren am meisten auf. Gestern bereits hatte ich Babybilder von meinem Flöhchen eingestellt. Diese Bilder sind fast elf Jahre alt. Hier geht es diesmal noch eine ganze Ecke weiter zurück und jetzt muss ich wirklich überlegen … es ist über dreißig Jahre her, dass wir einer kleine Dackeldame namens Biene ein Zuhause gegeben haben.

Biene_Collage

Ich konnte mein Glück gar nicht fassen, als diese süße kleine Rübe bei uns einzog. Sie war drollig, lieb aber – ganz Dackel halt – auch megamäßig stur, was sie aber nur noch liebenswerter machte. Leider hielt dieses Glück nicht lange an. Meine Mama bekam innerhalb von Tagen Ausschlag am ganzen Körper und meine Eltern entschlossen schweren Herzens die kleine Biene zurück zu geben. In mir brach eine Welt zusammen und wenn es stimmt, habe ich ewig kein Wort mit meinen Eltern gesprochen, was die Situation auch nicht besser machte.

Irgendwann erfuhren wir, dass Biene eine neue liebevolle Familie gefunden hatte und noch ein wenig später, dass sie schwer krank wurde und nicht mehr lange lebte …

Das sind Erinnerungen, da stehen mir heute wieder die Tränen in den Augen! Aber nicht nur die Erinnerungen sind geblieben … auch ihr kleines Halsband mit Anhänger …

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Ich möchte trotzdem an dieser Stelle noch einmal auf die „Allergie“ zurückkommen, die sich damals bei meiner Mama eingestellt hatte. Erst viele, viele Jahre später – als Bömmel, mein erstes Zwergkaninchen bei mir einzog – stellten wir fest, dass nicht das Fell die Ursache für die Allergie war, sondern Stroh und Heu. Da Biene von einem kleinen Bauernhof kam und sich dort mir ihrer Mama viel draußen in der Scheune aufgehalten hatte, hatte sie auch bei dem Einzug bei uns natürlich noch Bestandteile von Stroh und Heu im Fell. Wir hätten sie also gar nicht zurück geben müssen. Ein trauriges Ende hätte es aber trotzdem genommen, wie wir ja heute wissen …

„Baby“ Flöhchen ♥

Als ich Flöhchen im Mai 2002 vor dem Erschlagen gerettet habe (eine lange Geschichte!) war sie geschätzte fünf Wochen alt. Sie hatte (im wahrsten Sinne des Wortes) tierischen Durchfall und wollte noch nicht selbstständig fressen. Da ich arbeiten musste boten meine Eltern sich an, die kleine Rübe über Tag zu betreuen. Zu dieser Zeit lebte Gerry bei ihnen, ein Eurasier, der Katzen liebte. Also nahm ich Flöhchen mit, gab sie vor der Arbeit bei meinen Eltern ab und nahm sie nach der Arbeit wieder mit nach Hause. Meine Eltern und auch Gerry kümmerten sich liebevoll um die kleine Maus und wenn ich meinen kleinen „Brummer“ heute so anschaue scheint das alles ewig her zu sein …

My beautiful picture

My beautiful picture

My beautiful picture

My beautiful picture

My beautiful picture

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Mein Papa hat sich sehr viel Mühe gegeben und diese alten Fotos eingescannt
und die möchte ich euch nicht vorenthalten ツ