Meine Rasselbande

Mein Leben mit meinen Tieren, Tierschutz & alltägliches

Schlagwort-Archiv: Garten

Ein Lebenszeichen…

Es ist traurig, wenn der letzte Artikel auf dem Blog über den Abschied eines geliebten Tieres ist und dann wochenlange Funkstille herrscht und das hat(te) natürlich einen Grund. Immer wieder habe ich an einem Blogartikel geschrieben, habe aber schnell gemerkt dass die Dinge schneller waren als mein Schreiben und so habe ich es schlicht und ergreifend aufgegeben. Ich kann all das was in den letzten Wochen geschehen ist nicht mehr in Worten einfangen und daher gibt es jetzt hier nur einen groben Überblick über all das Geschehene…

Nach Bienchen´s Tod herrschte hier gerade mal zwei Tage Ruhe und Stille und dann stand ein Tierarztbesuch für Flöhchen, Chanel und Stronzo an. An dieser Stelle einen ganz lieben Dank an Susanne, die mir (und vor allem dem ängstlichen Stronzo) an diesem Tag zur Seite stand!

Flöhchen hatte ihren Kontrolltermin (Ultraschall und Blutkontrolle) und die Ergebnisse waren zufriedenstellend. Eigentlich sollte sie erst in 4-5 Monaten wieder vorstellig werden, da sie aber wieder zu  Durchfall neigt werde ich in Kürze mit ihr erneut zu einer Kontrolle fahren.

Bei Stronzo wurde beim letzten Hausbesuch Blut genommen und festgestellt, dass sein Kreatininwert (Niere) leicht über dem Referenzbereich lag. Eine erneute Blutabnahme (diesmal nüchtern) und eine Sonographie von Blase und Nieren sollten Aufschluß geben. Gottseidank war alles im grünen Bereich, auch der Nierenwert wieder. Vorsichtshalber soll er in einem halben Jahr erneut kontrolliert werden.

Bei Chanel wurde es dann ernst – ihre Nierenwerte hatten sich weiter verschlechtert und vor allem der Phosphatwert machte uns große Sorgen. Beim Ultraschall war sie dann wider Erwarten unauffällig. Zu diesem Zeitpunkt ging es ihr trotz der schlechten Werte aber erstaunlich gut, was sich leider ein paar Tage später änderte. Sie wollte nicht mehr fressen, war müde und zog sich zurück. Ich begann – trotz der kompetenten behandelnden Tierärztin – Hilfe im Internet zu suchen und stieß auf Helen´s Seite. Ich las und las und versuchte zu verstehen was mit Chanel passierte, lernte die einzelnen Blutparameter besser zu verstehen und ihre Wirkung untereinander. Ein paar Tage später meldete ich mich in der deutschen Gruppe für nierenkranke Katzen an und bekam (und bekomme noch) enorme Unterstützung dort. An dieser Stelle möchte ich mich nicht nur bei Helen und bei den beratenden Mitgliedern der Gruppe bedanken sondern auch bei Frau Dr. Breithardt und ihrem Team für meine vielen Fragen, ich muss allen teilweise auf den Nerv gegangen sein, dessen bin ich mir sicher ツ Aber man hatte Verständnis, nahm sich Zeit und es entstand das Gefühl selber wieder ein wenig „runter fahren“ zu können, denn ich fühle mich mit Chanel sehr gut aufgehoben in dieser Praxis. Mittlerweile hat sich bei Chanel leider erneut eine Anämie herausgestellt, trotzdem hat sie sich wieder stabilisiert. Sie bekommt jetzt zusätzlich zu allen anderen Medikamenten noch einen Vitamin-B-Komplex und ca. alle 2 Tage zuhause subkutane Infusionen die ihr sehr gut zu tun scheinen. Morgen ist der nächste Kontrolltermin (Blutdruck, Blutkontrolle, Echokardiographie) und ich hoffe, die Ergebnisse bestätigen mein Empfinden.

Das war jetzt wirklich nur ein kurzer Abriss der letzten Wochen und jeder, der sich um sein Tier sorgt wird nachvollziehen können wie belastend so eine Situation ist… und das alles neben einem Fulltimejob und dem „normalen“ Leben. Jetzt haben wir Urlaub und trotz vielem Liegengebliebenen war es mir wichtig das Blog wieder zum Leben zu erwecken. Trotz aller Verluste und traurigen Ereignisse geht das Leben weiter – gnadenlos und/oder Gottseidank! Also… hier noch ein paar Bilder der Rasselbande aus den letzten Wochen…

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… und zu guter Letzt noch Blütenbilder aus dem Garten. Es war eine einzige Pracht und ich musste es einfach „festhalten“. Mittlerweile ist so gut wie alles verblüht und der Sommer steht vor der Türe.

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Und nun wünsche ich allen einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche ツ

Meine „Mädels“ und die ersten Frühlingsboten ツ

Mir ist nach wie vor nicht nach vielen Worten, aber ein paar Bilder aus den letzten Tagen habe ich für’s Blog… Keine Ahnung wieso, aber irgendwie sind mir „nur“ die „Mädels“ vor die Linse gekommen ツ

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Flöhchen genießt die warme Sonne hinter der Scheibe und ist „tiefenentspannt“.

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… auf ihrem allabendlichen Stammplatz neben mir wenn der Fernseher läuft.

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Chanel auf ihrem neuen Lieblingsplatz… meinen (na ja ツ) Kissen auf der Couch.

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Bienchen’s Zustand hat sich leider weiter verschlechtert. Nach Rücksprache mit der Tierärztin bekommt sie jetzt nicht nur morgens, sondern auch abends das Schmerzmittel Piroxicam (vorerst allerdings nur die halbe Dosis). Außerdem bekommt sie die Mistelkur häufiger gespritzt. Das Fressen macht ihr immer mehr Schwierigkeiten, aber solange sie noch Appetit hat und auch ansonsten nach wie vor an unserem Leben teilnimmt werden wir gemeinsam durchhalten und ich versuche alles um ihr das Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Nach diesem eher unschönen und vor allem traurigen Thema hier was Schönes: Die ersten Frühlingsboten aus unserem Garten…

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Erstaunlich, wo die Natur sich teils ihre Lebensräume aussucht ツ

Nun wünsche ich allen einen schnellen und schönen Start in ein hoffentlich sonniges Wochenende!

Schneebilder ツ

Ohne viele Worte einfach nur ein paar Schneebilder der vergangenen Woche…

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… und das Ganze noch einmal mit Sonne ツ

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Ich wünsche allen einen schönen ruhigen Restsonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche! ツ

Bilder der vergangenen Woche & Co.

Es ist schon wieder eine Woche her, dass hier der letzte Blogartikel veröffentlicht wurde. Irgendwie haben sich bei mir aufgrund der ganzen traurigen Ereignisse die Prioritäten extrem verschoben. Vielleicht ist das sogar gut so, denn das wahre Leben findet nicht im Internet statt und mit nur ganz wenigen Ausnahmen auch keine Freundschaften. Ich denke momentan sehr viel nach, über Banales aber auch über Wichtiges und ich habe gelernt, denn man lernt nie aus. Wie viele „heucheln“ Interesse vor und sind in Wirklichkeit doch einfach nur oberflächlich. Aber es gibt nicht nur Negatives, auch das habe ich gelernt.

Es entspricht einem Lebensgesetz:

Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik ist jedoch, daß man auf die geschlossene Tür blickt und die geöffnete nicht beachtet.

André Gide (1869-1951), frz. Schriftsteller, 1947 Nobelpr.

Genau das wird hier nicht passieren! Ich staune momentan über die Entwicklung und werde hoffentlich niemand so verletzen wie es mir mal wieder passiert ist.

Und nun zurück zum realen Leben!

Gestern wurde der Garten fertig und ich bin so glücklich darüber. Das Wetter war für den November viel zu warm und viel zu trocken aber genau das passte hier. Ich habe ca. acht Stunden lang „vorgearbeitet“ und gestern war noch einmal Oli da und wir haben es „perfekt“ gemacht. Hier zwei Collagen die den Zustand „vorher – nach meiner Arbeit – nach Oli“ wiedergibt…

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Und das Ganze noch einmal von der anderen Seite…

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Die Gartenbank von der Terrasse „wanderte“ in den Bereich hinter dem Haus, der ehemaligen Wildnis ツ Hier wurde auch ein Schnellkomposter aufgebaut. Heute habe ich unter diesem noch engmaschigen Draht verarbeitet um Mäuse und Wanderratten abzuhalten (sie haben es sich ja bereits in meiner Garage gemütlich gemacht)…

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Morgen wird der Container für Gartenabfälle abgeholt – Winterpause!

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Zusammen mit dem ersten Container denke ich, dass wir insgesamt an die 4 Tonnen aus dem Garten geholt haben. Ich denke, wir können stolz auf uns sein. Einen ganz lieben Dank an Oli für seine Hilfe! Es hat trotz der ganzen Arbeit verdammt viel Spaß gemacht!

Wo auf der Terrasse vorher die Gartenbank stand „zog“ gestern ein doppelstöckiger Kaninchenkäfig ein. Im Haus brauche ich ihn nicht mehr, für den Sperrmüll ist er zu schade und so hoffe ich, dass ich irgendeinem Bewohner in meinem Garten damit noch was Gutes tun kann. Hier leben viele Arten von Vögeln, Igel, Spitzmäuse, Wanderratten und Eichhörnchen.

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Auch im Haus ging es weiter… da ich im Garten nun einen „Kahlschlag“ hingelegt habe, plagt mich gegenüber dem Vorbesitzer irgendwie ein schlechtes Gewissen. Ich versuche seine liebevolle Arbeit an Grundstück und Haus aber so gut wie möglich weiterzuführen… und so wurde hier vor ein paar Tagen die erste Deckenleuchte von mir angebracht. Und nein! – Es war keine von meinen modernen Strahlern sondern – nach dem Lackieren der Decke – die Lampe, die ich dort vor der Renovierung abmontiert habe…

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Armani gefiel sie sehr gut und auch ich war mehr als zufrieden. Und Abends doppelt, aber seht selbst…

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Und nun zur Rasselbande… Es geht ihnen gut und ich versuche mich im Griff zu haben, denn mir hängt so einiges sehr nach. Viele Seelen fehlen einfach aber ich beobachte auch Veränderungen hier. Stronzo möchte nun wieder mit im Bett schlafen und er stresst sich Nacht für Nacht selber – und mich damit auch. Mittlerweile hat er aber wohl gemerkt, dass es niemanden hier gibt, der ihm was will und die vergangene Nacht hat er komplett bei mir geschlafen…

Hier noch einige Bilder von den Tigern aus der vergangenen Woche…

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Biene

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Armani

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Chanel

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Stronzo

Flöhchen fehlt, das hat aber nur den Grund dass sie nicht sehr „fotogen“ ist und in der Regel – sobald ich entspanne – bei bzw. auf mir liegt und da ist das mit dem Fotografieren nicht so einfach ツ

Nun wünsche ich euch weiterhin eine gute Woche und bis Bald! ツ

Ein kurzes Lebenszeichen von uns…

Uns gibt es noch, aber es ist sehr ruhig hier momentan. Maxi´s Tod hat mal wieder eine Lücke in unserem Leben hinterlassen und alles kam viel zu schnell hintereinander. Fünf Tiger – für mich Familienmitglieder! – in nur einem Jahr zu verlieren ist kaum zu verkraften, zumindest für mich nicht. Wie schrieb Melly so treffend: Die Welt sah aus, wie in Watte gepackt und genauso hab ich mich gefühlt. Jedes mal steht die Welt still und man funktioniert nur noch, mehr nicht.

Ein Song auf der neuen CD von Chris de Burgh The Hands of Man heißt „Where Would I Be“ und – dreht es sich auch um ein ganz anderes Thema – so trifft mich der Refrain mitten in´s Herz, denn genau so empfinde ich es…

Where would I be without your love
How can I sleep without your touch
How would it be if I were living on my own
Without you, without you…

Vergangene Woche Montag hatte ich noch einmal einen Termin bei der Tierärztin aus dem Notdienst, die – zusammen mit ihrer Mitarbeiterin – Maxi liebevoll über Stunden betreut hat. Ich wollte mich noch einmal bedanken, denn heutzutage ist sowas absolut nicht selbstverständlich. Und ich hatte Gesprächsbedarf was diese Stunden anging, aber das gehört hier nicht her. Es war ein gutes Gespräch und hat mir ein klein wenig geholfen. So schlimm der Tag auch war, wir haben dadurch eine sehr einfühlsame und kompetente Tierärztin kennen gelernt. Ich bin mit unseren bis jetzt behandelnden Tierärztinnen zwar mehr als zufrieden, aber beide widmen sich nun bzw. in Kürze erst einmal ihren „Mutterpflichten“ und so denke ich, dass wir des öfteren zu Besuch bei Frau Dr. Breithardt sein werden.

Die Tage hier vergehen damit, dass ich mich mit Arbeit ablenke. Der Keller ist aufgeräumt, der Dachboden inzwischen auch und im Garten habe ich alleine weiter gearbeitet. Nach allem was war Kondition aufbauen, den Kopf frei kriegen. Gelingt nicht wirklich aber trotzdem werde ich so weiter machen.

Im Garten bin ich der „Wildnis“ hinter dem Haus ein Stück weit zu Leibe gerückt. Eine Hälfte ist erstmal ok so (Schadensbegrenzung halt)…

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… die andere folgt noch sobald das Wetter wieder mitspielt.

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Gestern habe ich den Haselnussbaum zurück geschnitten …

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… und natürlich einen „Wintervorrat“ zum Schreddern für die Chinchilla-Familie zurück gelegt.

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Bienchen geht es Gott sei Dank nach wie vor recht gut. Sie hat einen guten Appetit und dank dem Schmerzmittel klappt es mit dem Fressen auch einigermaßen. Scheinbar hat sie sich daran gewöhnt, dass alles etwas länger dauert und ich habe das Gefühl, dass sie mit der Situation gut klar kommt. Sie bekommt auch selbstverständlich nach wie vor die Mistelkur.

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Armani ist seit dem Tod von Maxi entweder extrem aufgedreht und macht einen „auf Clown“ oder aber er zieht sich zurück und scheint sehr traurig zu sein. Was bleibt uns mehr als uns gegenseitig zu trösten!?

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Ich bin so froh, dass er seine Schwester hat und Chanel scheint auch zu bemerken, dass ihr Bruder momentan große Gefühlsschwankungen hat. Sie ist jetzt häufig in seiner Nähe.

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Vor ein paar Tagen wollte spätabends der Papa der Chinchilla-Familie unbedingt aus seiner Voliere und ich liess ihn. Diesmal ohne die Küchentüre zu schliessen, denn eine Riesenmaus hat man besser unter Kontrolle als alle vier auf einmal. Remý hat den Freigang auf jeden Fall sehr genossen und Armani hatte auch seinen Spaß.

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Neben der Trauer um all die verlorenen Seelen belastet mich nach wie vor ungemein die Angst wegen der FIP, an der Janosch gestorben ist. Diese Ungewissheit, ob es einen der verbleibenden Katzen erwischt hat und wenn ja, ob es jemals ausbrechen wird, ist nur schwer in den Griff zu bekommen. Beim kleinsten Anlass breche ich sofort in Panik aus. Ich denke, dass es jedem, der seine Tiere über alles liebt nicht anders gehen würde.

Aus diesem Grund möchte ich einfach mal die Frage in den Raum stellen, wer sowas schon einmal durchgemacht hat? Wie seid ihr damit umgegangen? Wie ging es weiter? Ein Feedback von euch wäre mir sehr wichtig! Danke!