Meine Rasselbande

Leben in einer tierischen WG ツ

Schlagwort-Archiv: Katzen

Leo ist nicht mehr alleine – Fine (jetzt Leonie) ist bei uns eingezogen

Nachdem Anfang November mal wieder das Schicksal bei uns zugeschlagen und uns die kleine Marie genommen hat, habe ich lange überlegt wie es nun mit unserem alten „Zausel“ Leo weitergehen sollte. Zum Glück stellte er nicht das Fressen ein weil er auf einmal alleine war, auch das habe ich bei Kaninchen schon erlebt und dann ist schnelles Handeln erforderlich. Er aber ließ mir Zeit ihn zu beobachten und zum Nachdenken. Im Tierschutz wurde mir empfohlen ihn mehr in das Leben im Haus zu integrieren und so nahm ich ihn mit in die Küche wenn die Chinchillas Freigang hatten und abends mit ins Wohnzimmer zu den Katzen. Nachdem er aber bereits am zweiten Tag versuchte mit den Chinchillas zu schmusen und diese das natürlich nicht erwiderten, tat er mir einfach nur leid.

Leo mit zwei der Chinchillas

Leo mit zwei der Chinchillas

Auch der Kontakt zu den Katzen (vor allem zu Armani) wurde nicht erwidert …

Armani, Flöhchen & Leo

Armani, Flöhchen & Leo

…und so beschloss ich mich auf die Suche nach einer neuen Freundin für Leo zu machen. Ein Widdermädchen in annähernd Leo´s Alter (10,5 Jahre) zu finden schien schier unmöglich. Ein weiterer Rat aus dem Tierschutz, stattdessen zwei junge Kaninchen zu ihm zu gesellen, lehnte ich aus einem Bauchgefühl heraus ab. Ich sah mich um und nahm drei Widdermädchen in die engere Wahl. Zwei davon schieden nach Kontaktaufnahme zu den „Noch“-Besitzern aus verschiedenen Gründen wieder aus und so fiel die Wahl auf „Fine“, ein ca. 5 Monate altes Widdermädchen. Sie schien Leo nicht nur äußerlich sehr ähnlich zu sein sondern – und das war ja das Wichtige – auch vom Charakter her.

Patricia, die Fine vermittelte, war sogar bereit mit der kleinen Motte zu uns zu kommen, so blieb meinem alten (und mittlerweile auch vom Sehvermögen beeinträchtigten) Leo die Autofahrt und eine ihm völlig unbekannte Umgebung erspart. Sollte der Vergesellschaftungsversuch scheitern war sie bereit Fine wieder mit nach Hause zu nehmen. Einen besseren Versuch für Leo hätte es ja gar nicht geben können, trotzdem war ich mehr als aufgeregt als der Termin näher rückte…

Samstag vor zwei Wochen war es dann soweit, um 11 Uhr bekam unser Leo „Damenbesuch“. Die Zusammenführung fand in der Küche statt und war absolut unspektakulär. Fine legte sich vor Leo kurz flach auf den Boden (so nach dem Motto: „Du bist hier der Chef“), Leo legte den Kopf auf sie und damit war auch schon alles klar – Fine durfte bleiben. Schon nach ca. 20 Minuten setzten wir Fine und Leo ins Gehege und auch hier gab es keinerlei Probleme.

Leonie & Leo

Leonie & Leo

Für mich ist es immer wieder schwer sich für ein neues Familienmitglied zu entscheiden wenn man noch um ein verstorbenes Familienmitglied trauert. Aber Leo lebt nun seit über 10 Jahren bei uns und war in seinem Leben noch niemals alleine und so sollte er es auch jetzt nicht sein.

Leo & Leonie

Leo & Leonie

Fine – die jetzt Leonie heißt, weil bei uns ja schon eine Fine wohnt – war mir gegenüber anfangs sehr skeptisch, ich denke es lag daran, dass sie draußen gelebt und daher bis dato noch nicht so viel Kontakt zum Menschen hatte. Mittlerweile aber hat sie sich sehr viel bei Leo abgeschaut und ist komplett „aufgetaut“. Sie fühlt sich bei uns sehr wohl und weicht Leo nur selten von der Seite und unser alter „Zausel“ hat mittlerweile scheinbar auch seine Trauer überwunden und genießt seine neue Gesellschaft.

Leonie an ihrem ersten Tag bei uns, es schmeckt bereits ツ

Leonie an ihrem ersten Tag bei uns, es schmeckt bereits ツ

Vielen Dank an Patricia für die Möglichkeit dieser tollen Zusammenführung
und herzlich Willkommen bei der Rasselbande, Leonie ♥

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In liebevoller und trauriger Erinnerung an unsere Zaubermaus Chanel ♥

Meine kleine Maus… nun sitze ich mal wieder hier und mir bleibt nicht mehr als dich noch liebevoll auf unserem Blog zu verabschieden…

Du warst krank, das ist mir mehr als bewusst. Die Niere, mal wieder eine Anämie und eine leichte HCM und doch habe ich dich in den letzten Wochen in Zusammenarbeit mit der behandelnden Tierärztin wieder stabil bekommen. Du hast alles was sein musste so tapfer ertragen und vergangenen Montag – auf deinem und Armani´s 8. Geburtstag – hatten sich alle wichtigen Blutwerte wieder gebessert, du hast gut gefuttert, hattest zugenommen und bist wieder durch´s Haus geflitzt. Vergangenen Mittwoch hast du dich dann auf einmal verschlechtert und am Freitagnachmittag wurden wir in die Tierklinik überwiesen. Du wolltest nicht fressen, hattest Verdauungs- und auf einmal auch Luftprobleme.

Als ich die nötigen Formalitäten zu stationären Aufnahme über mich ergehen ließ hatte ich nur das Gefühl dich einfach wieder mit nach Hause nehmen zu wollen und heulte Rotz und Wasser. Aber welche Wahl hat man in solchen Situationen? Also fuhr ich schweren Herzens und ohne dich nach Hause in der Hoffnung dir würde geholfen.

Leider kam alles anders. Die geplanten Untersuchungen verzögerten sich – warum auch immer – und dann kam der Anruf vor dem sicher jeder Angst hat… du bist in der Klinik verstorben… nicht in meinen Armen, nicht in gewohnter Umgebung und nicht in der Nähe deines geliebten Bruders Armani.

Meine kleine Maus, ich mache mir solche Vorwürfe, weiß aber auch nicht wie ich es hätte besser machen können. Aber wenn es denn jetzt so plötzlich und unerwartet schon sein musste dann wäre ich so gerne bei dir gewesen… wie musst du dich gefühlt haben. Aber meine Gedanken waren die ganze Zeit bei dir und ich hoffe so sehr du hast das gespürt…

Chanel

Hier steht die Welt seitdem mal wieder still… als ich dich am Samstagmittag sofort nach Hause geholt habe und Armani die Transportbox sah freute er sich so sehr… bis er begriff. Wie immer hatten alle die Möglichkeit sich von dir zu verabschieden. Nun hast du deine letzte Ruhe im Garten direkt am Haus gefunden und ich hoffe Pascha, Balou und alle anderen haben dich liebevoll empfangen…

Meine kleine Zaubermaus, mein Stern… irgendwann sehen wir uns wieder ♥

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Das Einzige, über das ich momentan froh bin, ist, dass ich noch bis Ende nächster Woche Urlaub habe, denn dein Bruder vermisst dich schon sehr und ich hoffe, ich meister die Aufgabe, die du mir nun übertragen hast. Ich verspreche dir gut auf ihn aufzupassen und werde immer für ihn – und natürlich auch alle anderen – da sein!

Ein Lebenszeichen…

Es ist traurig, wenn der letzte Artikel auf dem Blog über den Abschied eines geliebten Tieres ist und dann wochenlange Funkstille herrscht und das hat(te) natürlich einen Grund. Immer wieder habe ich an einem Blogartikel geschrieben, habe aber schnell gemerkt dass die Dinge schneller waren als mein Schreiben und so habe ich es schlicht und ergreifend aufgegeben. Ich kann all das was in den letzten Wochen geschehen ist nicht mehr in Worten einfangen und daher gibt es jetzt hier nur einen groben Überblick über all das Geschehene…

Nach Bienchen´s Tod herrschte hier gerade mal zwei Tage Ruhe und Stille und dann stand ein Tierarztbesuch für Flöhchen, Chanel und Stronzo an. An dieser Stelle einen ganz lieben Dank an Susanne, die mir (und vor allem dem ängstlichen Stronzo) an diesem Tag zur Seite stand!

Flöhchen hatte ihren Kontrolltermin (Ultraschall und Blutkontrolle) und die Ergebnisse waren zufriedenstellend. Eigentlich sollte sie erst in 4-5 Monaten wieder vorstellig werden, da sie aber wieder zu  Durchfall neigt werde ich in Kürze mit ihr erneut zu einer Kontrolle fahren.

Bei Stronzo wurde beim letzten Hausbesuch Blut genommen und festgestellt, dass sein Kreatininwert (Niere) leicht über dem Referenzbereich lag. Eine erneute Blutabnahme (diesmal nüchtern) und eine Sonographie von Blase und Nieren sollten Aufschluß geben. Gottseidank war alles im grünen Bereich, auch der Nierenwert wieder. Vorsichtshalber soll er in einem halben Jahr erneut kontrolliert werden.

Bei Chanel wurde es dann ernst – ihre Nierenwerte hatten sich weiter verschlechtert und vor allem der Phosphatwert machte uns große Sorgen. Beim Ultraschall war sie dann wider Erwarten unauffällig. Zu diesem Zeitpunkt ging es ihr trotz der schlechten Werte aber erstaunlich gut, was sich leider ein paar Tage später änderte. Sie wollte nicht mehr fressen, war müde und zog sich zurück. Ich begann – trotz der kompetenten behandelnden Tierärztin – Hilfe im Internet zu suchen und stieß auf Helen´s Seite. Ich las und las und versuchte zu verstehen was mit Chanel passierte, lernte die einzelnen Blutparameter besser zu verstehen und ihre Wirkung untereinander. Ein paar Tage später meldete ich mich in der deutschen Gruppe für nierenkranke Katzen an und bekam (und bekomme noch) enorme Unterstützung dort. An dieser Stelle möchte ich mich nicht nur bei Helen und bei den beratenden Mitgliedern der Gruppe bedanken sondern auch bei Frau Dr. Breithardt und ihrem Team für meine vielen Fragen, ich muss allen teilweise auf den Nerv gegangen sein, dessen bin ich mir sicher ツ Aber man hatte Verständnis, nahm sich Zeit und es entstand das Gefühl selber wieder ein wenig „runter fahren“ zu können, denn ich fühle mich mit Chanel sehr gut aufgehoben in dieser Praxis. Mittlerweile hat sich bei Chanel leider erneut eine Anämie herausgestellt, trotzdem hat sie sich wieder stabilisiert. Sie bekommt jetzt zusätzlich zu allen anderen Medikamenten noch einen Vitamin-B-Komplex und ca. alle 2 Tage zuhause subkutane Infusionen die ihr sehr gut zu tun scheinen. Morgen ist der nächste Kontrolltermin (Blutdruck, Blutkontrolle, Echokardiographie) und ich hoffe, die Ergebnisse bestätigen mein Empfinden.

Das war jetzt wirklich nur ein kurzer Abriss der letzten Wochen und jeder, der sich um sein Tier sorgt wird nachvollziehen können wie belastend so eine Situation ist… und das alles neben einem Fulltimejob und dem „normalen“ Leben. Jetzt haben wir Urlaub und trotz vielem Liegengebliebenen war es mir wichtig das Blog wieder zum Leben zu erwecken. Trotz aller Verluste und traurigen Ereignisse geht das Leben weiter – gnadenlos und/oder Gottseidank! Also… hier noch ein paar Bilder der Rasselbande aus den letzten Wochen…

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… und zu guter Letzt noch Blütenbilder aus dem Garten. Es war eine einzige Pracht und ich musste es einfach „festhalten“. Mittlerweile ist so gut wie alles verblüht und der Sommer steht vor der Türe.

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Und nun wünsche ich allen einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche ツ

Bienchen, du fehlst mir so sehr…

Biene, nach langer Krankheit hast du uns am späten Dienstagabend verlassen und irgendwie kann ich es immer noch nicht realisieren, der Kampf bis zu dieser Nacht und der endgültigen Entscheidung war so lang – für dich und für mich…

Du hast so gekämpft, hast dich nicht fügen wollen, hast noch gefressen wo andere schon längst aufgegeben hätten. Ich habe versucht alles zu tun um dir die letzte Zeit so angenehm wie möglich zu machen, habe dich verwöhnt wo es nur ging. Aber genau dein Kampfgeist war es auch der mir die Entscheidung so wahnsinnig schwer gemacht hat…

Bereits seit Anfang Februar vergangenen Jahres hattest du Probleme beim Fressen, im Juli kam dann die endgültige Diagnose… Krebs am Unterkiefer. Ein Schock für mich. Ich ließ mir immer was Neues einfallen, was du noch fressen konntest. Erlaubt war ab diesem Zeitpunkt alles… geräucherte Forelle, Hühnchenfilet und Putenbrust (eigentlich gedacht für uns Zweibeiner). Das alles klein geschnitten und du hast es genossen – Schlaraffenland pur. In den letzten Wochen musste alles unter den Pürierstab und du brauchtest sehr sehr lange um deinen Hunger zu stillen. Mir kamen Zweifel und die Frage nach der Lebensqualität. Du wurdest ruhiger, dein lautes Geschwätz fehlte bereits. Ich nahm Urlaub um dich noch einmal rund um die Uhr verwöhnen zu können und wusste, eine nötige Entscheidung kam immer näher und der Gedanke quälte mich. Als ich dann am Dienstagmorgen eine dicke Blase unter deiner Zunge entdeckte, wusste ich, es ist soweit…

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Ich möchte mich an dieser Stelle ganz lieb bei Katrin (Frau Dr. Steinheuer) bedanken, unserer Haustierärztin, die in solchen Situationen immer mit Rat und Tat zur Seite stand und so auch am Dienstag. Spät am Abend kam sie noch und wir begleiteten Bienchen gemeinsam in ihre Erlösung…

Seelenbahnen

Ich war so frei, dich geh’n zu lassen,
doch Erinnerung, die bleibt.
Ich fühle mich zurückgelassen
im Wandel deiner Zeit.

Seelenbahnen zeichnen mein Gesicht,
seh‘ die Spuren tief vergraben.
Ich trau‘ mich nicht, sie zu verwischen –
sie tragen deine Zeit.

Seelenbahnen zeichnen mein Gesicht,
ich trau‘ mich nicht, sie zu verwischen.
Sie tragen deine Zeit,
das ist alles, was mir von dir noch bleibt.

(aus dem Song „Seelenbahnen“ von Roland Kaiser)

Du wurdest fast 17 Jahre alt und hast mich über 15 Jahre lang begleitet. Du warst eine liebenswerte kleine Zicke, warst sehr gesprächig, hingst an mir. Mit so schlechten „Menschen-Erfahrungen“ kamst du im Februar 2000 zu mir und du lerntest schnell, dass nicht alle Menschen so sind wie du sie kennen gelernt hast. Das Haus ist jetzt auf einmal so ruhig ohne dich und das macht es noch schwerer. Aber für dich war der Dienstagabend eine Erlösung, erst nachdem du schliefst konnten wir sehen wie weit fortgeschritten der Tumor bereits war…

Bienchen, ich vermisse dich so sehr und werde dich nie vergessen ♥

Biene3

In Erinnerung an unbeschwerte Zeiten ♥

Von Biene und dem Futterautomaten… und von Mäusen ツ

Wie ich vor einiger Zeit berichtet habe, war unsere neueste Errungenschaft ein Futterautomat mit Sensor (SureFeed). Diese Erfindung ist für einen Mehrkatzenhaushalt sicher nie ‚sinnfrei‘, beschafft habe ich ihn aber in erster Linie für Biene, damit sie – während der Zeiten in denen ich nicht zu Hause bin – die Möglichkeit hat, immer wieder kleine Portionen Futter zu bekommen. Das war der Plan…

… der aber zunächst nicht aufging, da Biene zwar das Halsband mit dem Mikrochip akzeptierte, den Futterautomaten als solches aber fand sie scheinbar einfach nur blöd und sie ignorierte ihn einfach.

Am vergangenen Samstag kam dann die Wende: Die Leckerchen waren ‚alle‘ und so holte ich im Keller neue… die gefriergetrockneten Snacks von Cosma in der Sorte Rind. Biene vergaß augenblicklich alles um sich herum und das nutzte ich aus. Ich legte eine kleine Spur dieser Leckerchen bis hin zum Futterautomaten und es klappte! Als sie sich näherte ging die Klappe auf, sie schaute noch mal kurz ziemlich kritisch, bekam dann aber wohl den Geruch ‚vom Rind‘ in die Nase und fraß aus dem Automaten. Mehrfach übte ich am Samstag mit ihr und seit Sonntag bedient sie sich daraus ganz alleine.

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Überglücklich bin ich über die Entwicklung, denn eigentlich hatte ich inzwischen die Hoffnung aufgegeben, dass Biene sich doch noch mit diesem ‚Gerät‘ anfreunden würde. Weniger glücklich sind die anderen Tiger, die nicht begreifen können, warum nur Biene dort Leckereien bekommt. Flöhchen fiel fast vom Glauben ab und Armani war regelrecht beleidigt und er verkrümelte sich unter das Kissen, auf dem seine Schwester Chanel bereits lag.

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Von den ganzen Leckereien (in dem Futterautomaten) abgesehen bekommt Biene mehrmals täglich entweder ‚Päppelfutter‘ vom Tierarzt (Hill´s a/d und Royal Canin Convalescence) oder ‚normales‘ Futter welches ich püriere. Das Fressen ist für Biene sehr mühsam und jedes Mal sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld, aber trotz aller Widrigkeiten schmeckt es ihr und sie ist mit die erste, die in der Küche ist wenn sie hört, dass ich Futter für die Tiger zubereite.

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Tendenziell geht es ihr momentan wieder ein klein wenig besser, was ich auf die geänderte Therapie zurück führe, denn Piroxicam wirkt nicht nur schmerzstillend sondern auch abschwellend.

Tja, und dann haben wir „Familienzuwachs“… allerdings ungewollten. Im Januar habe ich die Garage auf den Kopf gestellt und dabei festgestellt, dass es sich dort Mäuse gemütlich gemacht hatten. Ich habe nichts gegen diese Kleinnager, aber bitte nicht im Haus oder in der Garage. Ich dachte entdeckt zu haben, wie sich die Mäuschen Zugang verschafften und ‚verbaute‘ ihnen den Weg. Danach war anscheinend Ruhe, dachte ich… denn letzte Woche entdeckte ich wieder ‚Hinterlassenschaften‘ und einen kleinen Futtervorrat unter dem Rasenmäher. Da ich nicht möchte, dass sie sich wieder häuslich einrichten musste nun schnell Abhilfe her, allerdings widerstrebt es mir natürlich die Kleinnager zu vergiften oder auf anderem Weg zu töten und so entschied ich mich kurzerhand für folgende Lebendfalle:

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Seit Samstagmittag steht sie nun – gefüllt mit Körnern und Erdnüssen – in der Garage und ich kontrolliere sie seitdem regelmäßig. Bis jetzt konnte ich damit noch keine Maus fangen (um sie dann in der Natur wieder frei zu lassen), aber die Kundenmeinungen zu dieser Lebendfalle sind ausnahmslos gut, daher heißt es jetzt denke ich nur sich in Geduld zu üben und/oder immer wieder neue Standorte wählen.

Nun wünsche ich allen Lesern eine angenehme Restwoche ツ